Aktivkohle

A-Kohle

Sind Aktivkohleprodukte das neue Superfood? Lernen Sie unser komplettes Angebot an Aktivkohleprodukten kennen: Anwendungen, Produktübersicht, Imprägnierung, Reaktivierung, Beratung und Labor. Die Aktivkohle Aktivkohle oder kurz A-Kohle (Carbo medicinalis, medizinische Kohle) ist eine feinkörnige Holzkohle mit großer Innenfläche, die als.

mw-headline" id="Eigenschaften">Eigenschaften[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

granulierte Aktivkohle. Aktivkohle, kurz als medizinischer Kohlenstoff bezeichnet, ist eine poröse, feinkörnige Kohlenstoffart mit großer Innenfläche, die unter anderem in der chemischen, medizinischen, Trinkwasseraufbereitung, Abwasserbehandlung, Lüftungs- und Klimatisierungstechnik als Adsorbens zum Einsatz kommt. Aktivkohle ist auch als Träger stoff für heterogen katalysierende Träger. Die Aktivkohle setzt sich hauptsächlich aus Aktivkohle (meist >90 %) mit einer hochporösen Zusammensetzung zusammen.

Der Innenflächenbereich ist zwischen 300 und 2000 m2/g Kohlenstoff, so dass die Innenfläche von vier g Aktivkohle etwa die Grösse eines Fussballplatzes hat. Der Dichtebereich der Aktivkohle reicht von 0,2 bis 0,6g/cm3. Die meisten Adsorptionen finden auf der OberflÃ?che der Mikropore statt. Nachfolgend ist die Grösse der Innenfläche im Vergleich zum Aktivkohlevolumen dargestellt.

In einem Kubus mit einer Kantenlänge von 1 cm übertrifft die Innenfläche die Außenfläche um mehr als den Faktor 100.000. Aktivkohle absorbiert in der Regel geringere Molekülgrößen. Der Jodwert ist der maßgebliche Indikator für die Adsorptionsfähigkeit einer Aktivkohle. Es wird die Aktivierbarkeit der Aktivkohle erfasst. Der Jodwert ist als die Zahl der Milligramm Jod, die von einem Gramm Aktivkohle absorbiert wird, angegeben.

In der Regel haben Wasseraufbereitungsanlagen einen Jodwert von 600-1100, mit diesem Wert wird auch die Erschöpfung der Aktivkohle gemessen. Bei anderen Aktivkohlearten ist die Absorption größerer Molekülgrößen effektiver. Der Melassewert gibt die Effektivität der Absorption größerer Molekülgrößen an. Ein hoher Melassegehalt korrespondiert mit einer starken Absorption von grösseren Molekühlen.

Die Aktivkohle in Verbindung mit Makro- und mesoporösen Adsorptionstanninen. Der Wirkungsgrad der Gerbstoffadsorption wird bei ppm angegeben. Auch Aktivkohle kann zur Entchlorung mitwirken. Damit wird die Wirksamkeit von Aktivkohle zur Entfernung von Chlorgas bestimmt. Der Aktivkohlegehalt beträgt in der Regel zwischen 2000 und 2100 kg/m3.

Allerdings ist ein großer Teil der Aktivkohle aus Hohlräumen zwischen den Teilchen aufgebaut. Daher ist auch die Schein- oder Apheresedichte niedriger, zwischen 400 und 500 kg/m3. Prinzipiell kann man sagen, dass je niedriger die Schüttdichte, je größer die Aktivierbarkeit und die Güte der Aktivkohle ist.

Der Abriebindex gibt die Verschleißfestigkeit der Aktivkohle an. Es gibt große Differenzen zwischen den einzelnen Aktivkohlearten. Der Abriebwert wird entscheidend durch den Ausgangsrohstoff und die Aktivität mitbestimmt. Mit zunehmender Feinheit der Teilchen ist der Zugriff auf die Oberflächen umso besser und die Absorption beschleunigt. Bei der Absorption von Mineralen wie z. B. Kobalt sollte die Korngröße zwischen 1,4 und 3,35 Millimetern sein.

Dabei werden die Minerale aus der Aktivkohle entfernt. Bei einigen Anwendungen wird die Aktivkohle mit anderen chemischen Stoffen aufbereitet ( "imprägniert"), um die Abscheideleistung zu erhöhen. Die Aktivkohle mit Silberbeschichtung eignet sich besonders für die Trinkwasserfiltration. Aktivkohle wird vor allem in Granulat-, Pulverbeschichtungs- oder Pelletform eingesetzt.

Aktivkohlegewebe sind ebenfalls auf dem Handel verfügbar. So wird beispielsweise Aktivkohle zur Entfernung eingesetzt: Eine weitere wichtige Applikation für Aktivkohle sind Innenraumluftfilter für die Automobilbranche. In den so genannten Kombifiltern (d.h. einer bestimmten Innenraumfilterklasse) befindet sich eine Aktivkohleschicht, die Schadgase aus der Raumluft herausfiltert und so die Fahrgäste vor diesen Verschmutzungen aufhält.

Mehr als 5000 t Aktivkohle werden für diese Applikation pro Jahr aufbereitet. Bei den Abluftleitungen von Atomkraftwerken werden Aktive Kohlefilter als Verzögerungsleitungen für schnell lebende radiaktive Schutzgase eingesetzt. Durch die vorübergehende Absorption durchströmen die Schutzgase die Filterabschnitte wesentlich ruhiger als der übrige Teil der Fortluft. Bei der Wasserbehandlung wird auch die Aktivkohleadsorption zur Rohwasserreinigung eingesetzt.

Aufgrund ihrer hohen Adsorptionsfähigkeit kann Aktivkohle auch in Absorptionspumpen zur Vakuumerzeugung eingesetzt werden. Die Aktivkohle hat nur eine begrenzte Belastbarkeit. Einerseits verdunstet ein Teil der Ladung (z.B. organisches Lösemittel), andererseits kann ein anderer Teil auch verkohlen, wobei die Aktivkohle dann wie im Produktionsprozess mit Heißdampf wieder aktiviert werden muss.

Sättigte Aktivkohle kann durch einen Wärmeprozess bei höheren Geschwindigkeiten (bis zu 900 C) wieder aktiviert werden, z.B. in Drehöfen oder Multi-Tageslichtöfen. Aufgrund der modernen und intensiven Abgasreinigung kann die gesättigte Aktivkohle aus verschiedenen Anwendungsbereichen rezykliert werden. Die vollständige Reaktivierung erfolgt in der Regel in folgenden Stufen: Trocknen des Stoffes bis +105 °C.

Gasifizierung von formlosem Kohlenstoff durch Dampf über 800 °C. Aktivkohle wird in der Medizintechnik vor allem zur Entfernung von Giftstoffen aus dem Magen-Darm-Trakt eingesetzt. In Notfällen der Vergiftung wird Aktivkohle in großen Mengen eingesetzt, um orale Toxine aus dem Körper zu eliminieren, die sich im Magen-Darm-Trakt oder in der Enterohepatik befanden.

Aktivkohlebasierte Kohlenkatalysatoren werden in der chemischen Industrie genutzt. Die Aktivkohle fungiert als Trägermaterial für Übergangsmetalle wie z. B. Paladium, Platin bei der Herstellung von Aluminium oder Chrom. Aktivierte Kohle wird als Elektromaterial in Super-Kondensatoren genutzt. Die Aktivkohle wird in der Nahrungsmittelindustrie als Farbmittel mit der Bezeichnung A 153 verabreicht. Die Aktivkohle kommt auch in Hitzebeuteln vor. Erich Bäder: Aktivkohle und ihre industriellen Anwendungen.

Eduard Arnold, London 1995, ISBN 0-340-54473-2. Eintritt auf Aktivkohle. Produktinformationen, Lurgi-Broschüre; T 1058/2. 81; S. 3, S. 3, S. 3, S. 3 Was ist das? Thun, Frankfurt am Main 1996, ISBN 978-3-8171-1514-3, S. 107. Produktinformationen, Lurgi-Broschüre; T 1169/2. 81; S. 7, 9. 1192; S. 7, 9. 1192. 111.

Ausgabe. de Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-012641-9. ab Erwin Thomanetz, Dieter Bardtke und Ellen Köhler; In: Untersuchungen zur Dekorfärbung von Kommunalabwässern mit bio-regenerativer Aktivkohle. gwt Kläranlage, 128, Ausgabe 8, 1987, S. 432-441. ? Abgasreinigung.

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