Alufolie Eigenschaften

Aluminium-Eigenschaften

Daraus ergeben sich tatsächlich unterschiedliche physikalische Eigenschaften. Informationen und Know-how über Eigenschaften und Anwendungen von Aluminiumfolien. Aufgrund ihrer Eigenschaften wird Aluminiumfolie in fast allen Bereichen der Technik und des täglichen Lebens eingesetzt.

Fünffache Physik: Die beiden Folienseiten der Aluminiumfolie

In der Hobbyküche stellt sich immer wieder die berechtigte Sorge, ob es einen Rolle spielt, welche Seiten der Aluminiumfolie nach innen und welche nach aussen gerichtet sind, wenn Lebensmittel verpackt oder im Ofen gekocht werden. Es ist bekannt, dass Aluminiumfolie eine glatte und eine mattierte Oberfläche hat. Befragungen unter Freunden und Bekannten belegen, dass fast jeder eine gewisse Art der Verwendung von Aluminiumfolie bevorzugt, aber in der Regel nicht rechtfertigen kann, warum.

Die beiden Folienseiten der Aluminiumfolie weisen leicht abweichende physische Eigenschaften auf. Dies ist jedoch keineswegs der eigentliche Auslöser dafür, dass die Folien mit zwei unterschiedlichen OberflÃ?chen produziert werden. Auf der anderen Seite bleibt die Innenseite der beiden Innenseiten mattiert. Im Allgemeinen sind die so für die Küchenproduktion produzierten Aluminiumfolien zwischen 0,01 und 0,015 Millimeter dick - also 10 bis 15 Millimeter.

Zur Beantwortung der Ausgangsfrage: Für den täglichen Gebrauch ist es fast unerheblich, wie die beiden Folienseiten der Aluminiumfolie genutzt werden. Hochglänzende Flächen spiegeln Sonnenlicht und Hitze besser wider als matte. Wenn es also darum geht, ein Lebensmittel in Alufolie zu verpacken, weil es längere Zeit heiß sein muss - zum Beispiel ein Kebab von einem Snack um die Ecke, den Sie mit nach Haus nehmen wollen -, ist es prinzipiell besser, die Reflektionsseite der Alufolie nach innen zu schieben, damit die Hitze des Lebensmittels wieder reflektiert wird.

Wenn dagegen etwas abgekühlt werden soll, sollte die hochglänzende Fläche nach aussen abgekühlt werden, da dann die Wärmeabstrahlung, die von aussen auf die Schicht auftrifft, besser wiedergegeben wird. Wissenschaftsinteressierte können ihre Aluminiumfolie im jeweiligen Fall nach diesen Richtlinien richtig anbringen. Allerdings sind bei einer Temperatur unter 500 °C die unterschiedlichen Abstrahlungseigenschaften zwischen den beiden Folienseiten der Aluminiumfolie letztendlich irrelevant.

Dies gilt auch für das 1923 in Deutschland auf Aluminiumfolie geprägte Nothilfegeld.

Die Aluminiumfolien sind in unterschiedlichen Ausführungen lieferbar.

Die Aluminiumfolie wird durch ihre Zusammensetzung und den Zustand des Materials charakterisiert. Reinaluminium (d.h. 100%) gibt es nicht auf dem Weltmarkt, sondern andere Metallarten und Halbleitermetalle werden in einer Aluminiumlegierung miteinbezogen. Sie werden oft nur in Brüchen von einem Prozentpunkt zugegeben, können aber die Eigenschaften von Reinaluminium erheblich nachbilden.

Die EN-AW-Notation wird weltweit verwendet (z.B. EN-AW 1050 mit mind. 99,5% Alu oder EN-AW 8079). Zusätzlich zur Aluminiumlegierung hat der Werkstoffzustand auch einen Einfluß auf die Eigenschaften des Werkstoffs Deutschland. Dabei wird zwischen "weichem" und "hartem" Reinaluminium sowie den Übergangsformen "viertelhart", "halbhart" und "dreiviertelhart" differenziert. Bei ( "wiederholtem") Walzen befindet sich das Material in einem schlechten Erhaltungszustand.

Wenn die Walzen nun mehrere Std. in einem Hochofen erwärmt werden, wird das Produkt in einen weicheren Aggregatzustand versetzt. Weichaluminium wird daher vor allem für Verbundwerkstoffe verwendet. Gleiches trifft auf Beschichtungen zu - die meisten Beschichtungen kleben auch nicht an Schichten mit Walzölresten. Sollen Aluminiumfolien im "harten" Erhaltungszustand trotzdem für Verbund- und Lackfolien verwendet werden, können die Foils auch mit einer chemischen Entfettung versehen werden.

Die Alufolie wird durch ein chemisches Wannenbad "gewaschen", anstatt die Alufolie im Backofen zu erwärmen. Mehrschichtfolien werden als Verbundfolien oder Verbundfolien bezeichne. Dies sind Mehrschichtfolien aus verschiedenen Werkstoffen, bei denen die Einzelschichten verklebt werden. Eine Schicht aus zwei Filmen wird als "Duplex" (z.B. Alu + PE), eine Schicht aus drei Lagen wird auch als "Triplex" (z.B. PET + Alu + PE) bezeichnet. In der Regel wird ein Schichtstoff aus drei Lagen verwendet.

Auch mehrschichtig aufgebaute Verbundfolien sind möglich, z.B. "Aluminium 7 µ + Polyethylen 15 gr + Kraftspapier 50 g/m + Gitter 6 x 12 x 12 mm + schwer entflammbares Polyethylen 25 g". Das gleiche Ausgangsmaterial kann mehrfach verwendet werden (z.B. zwei Polyethylenfolien in einem Aluminiumsandwich, d.h. Polyethylen + Polyethylen + Polyethylen).

Der Prozess des Klebens der Filme wird als "Laminieren" oder "Laminieren" bezeichnet. Zu diesem Zweck wird in der Regel ein PE-Granulat erwärmt und zwischen den beiden zu fügenden Schichten aufgesetzt. Wichtigste (mechanische) Eigenschaften von Filmen und Bändern sind Reißfestigkeit, Fließgrenze und Bruchdehnung. Die Eigenschaften sind sowohl für einschichtige Verbundfolien (z.B. Reinaluminiumfolien) als auch für Verbundfolien wichtig.

Alufolie hat ausgezeichnete Sperreigenschaften, sie sorgt für eine Dampf- und Feuchtigkeitsbarriere. Eingesetzt werden diese Eigenschaften vor allem in der Bauindustrie, bei der Verwendung von Alufolie als Dämm- und Isoliermaterial sowie in der Lebensmittelindustrie, bei der Konservierung von Nahrungsmitteln und Arzneimitteln. Darüber hinaus weist die Alufolie eine sehr gute Wärmereflexion von 96% auf. Aufgrund der Wärmereflexion der in den Wandflächen verwendeten Alufolie wird weniger Strom verbraucht, um die Solltemperatur zu erreichen.

Die Haftfestigkeit gibt an, wie gut die verschiedenen Lagen aneinander haften. Bei der Anschaffung von Aluminiumfolien und -streifen ist die Stärke und Weite der Folien festzulegen. Diese werden oft durch die weiteren Verarbeitungsschritte eingeschränkt, z.B. kann eine Weiterverarbeitungsmaschine nur Walzen mit einem bestimmten Höchstgewicht oder maximalem Aussendurchmesser verarbeiten. Bei kleineren Walzen werden auch Pappkerne mit einem Innendurchmesser von 38 und 40 Millimetern, 70 und 76 Millimetern verwendet.

Verbunde werden oft auf Papphülsen mit einem Innendurchmesser von 76 Millimetern Wickelt. Selten werden Hüllen aus Alu oder Plastik verwendet. Im Prinzip ist Alufolie auf kleinen Walzen (d.h. mit verhältnismäßig wenigen lfm und niedrigem Gewicht) teuerer als Alufolie auf großen Walzen (mit vielen lfm und großem Gewicht), da durch die häufigerem Walzenwechsel während der Herstellung der Fertigungsaufwand erheblich größer ist.

Das betrifft sowohl Aluminium- als auch Verbund-Folien. In der Regel wird bei der Bestellung kleinerer Stückzahlen die Alufolie von einer Stammrolle entnommen und auf die gewünschten Breiten und Längen zugeschnitten - ein weiterer Schritt gegenüber dem Werkstoff auf der Stammrolle, der das Produkt dementsprechend verteuert. Gleiches trifft auf Formatierungen (auch Alubleche für dickeres Blech genannt) wie auf kleine Walzen zu - Formatierungen werden in der Regel aus einer Alufolie oder einem Aluband zugeschnitten und sind daher kostengünstiger als bei Verwendung des gleichen Werkstoffs als Folien oder Streifen.

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