Aluminium Gesundheitsgefahr

Gesundheitsrisiko Aluminium

Früher oder später leidet die Gesundheit der Menschen. Gesundheitsgefährdung Aluminium? Welche Metalle können im Organismus ausgelöst werden - Programme - Quarze - Fernseher

Ohne Aluminium ist der Alltagslebens kaum vorstellbar. Wir begegnen Metallen nicht nur in Gestalt von Aluminiumfolie. Als Leichtbaustoff im Luftfahrt- und Automobilbau wurde er bekannt, wird aber auch in einer Vielzahl von Alltagsanwendungen eingesetzt: in Kaffee-Kapseln, Konservendosen, Espressotöpfen, Kosmetik und Arzneimitteln. Neuere Forschungen haben auch gezeigt, dass Aluminiumionen durch sauren Flüssigkeit aus Containern freigesetzt werden und so in unsere Lebensmittel gelangen können.

Aluminium ist in den vergangenen Jahren zunehmend in Misskredit gerieten. Aluminiumdeodorantien werden vorgewarnt, und die Branche hat bereits mit dem Anbieten aluminiumfreier Deodorantien geantwortet. Die Firma berechnet und stellt dar, wann wir den so genannten Toleranzgrenzwert für Aluminium überschritten haben. Im Gegensatz zu Gusseisen oder Magnesit hat das metallische Aluminium keinen Platz im Menschen.

Die Firma geht auf die Suche nach Spuren und erklärt, was wir über die Gesundheitsauswirkungen von Aluminium wissen und auch was wir nicht wissen.

Giftigkeit von Aluminium

Im Falle von gesundheitlichen Risiken durch Aluminium wird zwischen körperexternen und körperbezogenen Anwendungsfällen (z.B. im Automobilbau) unterschieden. Für körperexterne Anwendungsbereiche ist eine Absorption in den Organismus eher ungewöhnlich oder gar nicht möglich. Andererseits kann bei körpereigenen Erzeugnissen Aluminium in den Organismus aufgenommen werden oder ist - im Falle von Arzneimitteln - vorgesehen.

Alu-Verbindungen werden nur leicht über die Oberfläche aufgenommen. Studien unter In-vivo-Bedingungen zeigten, dass nur etwas mehr als der zehnte Teil der applizierten Dosis durch die Barriere der Schale gelangen kann (Flarend und Arbeitnehmer, 2001). Der Magen-Darm-Trakt absorbiert höchstens ein Hundertstel der aufgenommenen Flüssigkeitsmenge, Zitrat und Ascorbat (Vitamin C) ermöglichen die Absorption (BfR 2014).

Die akut toxische Wirkung von Aluminium ist im Allgemeinen niedrig. Das Aluminium ist in der Situation, die Gehirn-Blutbarriere zu überwinden. Die Frage, ob ein kausaler Zusammenhangs zwischen einer vermehrten Aufnahme von Aluminium und der Alzheimer-Krankheit besteht, ist in der Wissenschaft kontrovers. Diese Verbindung wurde 1997 von der WHO abgelehnt. Durch die bekannten Wechselwirkungen zwischen Aluminium mit Phosphat und dem Kalziumstoffwechsel kann es zu einer Knochenaufweichung (Osteomalazie) kommen.

Die Aluminiumstaublungen (Aluminose) sind aus der arbeitsmedizinischen Praxis bekannt. Es kann sich Aluminium im Organismus anreichern, wenn der Schutzeffekt der Magen-Darm-Schranke überbrückt werden kann, wenn die Harnwege nicht richtig funktionieren oder wenn die Belastung hoch ist. Aluminium kann auch in kleinen mengenmäßigen (über einen größeren zeitlichen Rahmen genommen) gesundheitliche Auswirkungen haben.

Mündlich absorbierte Aluprodukte werden kaum enterale absorbiert (nur ca. 0,1-1%). Aluminium wird in der Regelfall über die Harnwege abgesondert. Die Leichtmetalle lagern sich im Organismus ab, insbesondere in der Lungen- und Knochenregion. Aluminium wirkt im Kieferknochen direkt toxisch auf die osteoblastischen Zellen und behindert auch die Mineralisation.

Als Aluminiumcitrat oder als transferringebundenes Aluminium kann Aluminium die Gehirn-Blutbarriere durchlaufen. Ein kausaler Zusammenhangs zwischen Aluminium und der Alzheimer-Krankheit und/oder dem Brustgewebe wird vom Bundesamt für Risikobewertung nicht ausgeschlossen (BfR 2014). Vor allem der Bezug zwischen Aluminium und der Alzheimer-Krankheit ist ein immer wiederkehrendes Thema in der wissenschaftlichen Diskussion. Wurde in den 1970er und 1980er Jahren Aluminium als Gefahrenfaktor angesehen, so war man in den 1990er Jahren davon Ã?berzeugt, dass es keine Verbindung gibt.

Für die Aluminiumionenbestimmung gibt es nun neue Verfahren. Im Jahr 2013 ergab eine von italienischen Wissenschaftlern durchgeführte Untersuchung, dass das so genannte Ferrithin (Proteinkomplex, der als Eisensammlung dient) bei Patienten mit Alzheimer nicht überwiegend aus Metall, sondern aus Aluminium besteht. Die vorliegenden Resultate deuten wiederum auf einen Zusammenhangspunkt zwischen Aluminium und der Alzheimer-Krankheit hin. Verglichen mit der Erwachsenenbildung konsumieren die Kleinen mehr Lebensmittel im Verhältniss zu ihrem Gewicht.

Deshalb ist es wahrscheinlicher, dass Kinder (einschließlich Säuglinge) von der Nahrungsexposition gegenüber Aluminium beeinträchtigt werden. Studien belegen, dass Säuglings- und Folgerezepturen viel häufiger mit Aluminium verunreinigt sind als Mamilch. Der Anteil an Aluminium, der durch Lebensmittelkontaktmaterial in Lebensmittel freigesetzt wird, ist für die Gesundheit unschädlich. Ein regelmäßiger Umgang mit Lebensmitteln/Getränken mit hohem Säure- oder Salzgehalt mit aluminiumhaltigen Stoffen wird jedoch nicht empfohlen.

Weil Aluminium eine der Hauptkomponenten der Erdrinde ist, kann das Wasser aufgrund gelöster Minerale kleine Aluminiummengen (ca. 0,01 - 0,1 mg/l) aushalten. Allerdings tritt Aluminium überwiegend über die Trinkwasseraufbereitung in das Trinkwassernetz ein, da hier aluminiumhaltige Ausflockungsmittel verwendet werden. Die epidemiologischen Untersuchungen zeigen einen Hinweis auf einen höheren Aluminiumanteil im Wasser (über 0,1 mg/l) und die Alzheimersche Krankheit.

Es wird davon ausgegangen, dass im wassergelösten Aluminium das Hirn besonders leicht erreichen kann (Österreichisches Bundesgesundheitsministerium 2014). Korund ist für die Fluoridbeseitigung in naturbelassenen Mineralwässern genehmigt (EU-Verordnung Nr. 115/2010). Die gesundheitsgefährdenden Reststoffe dürfen nicht zurückgelassen werden. Der Fluoridabbau ist den zuständigen Stellen zu melden und das gereinigte Abwasser ist mit dem Hinweis "Dieses Gewässer hat ein zugelassenes Absorptionsverfahren durchlaufen" (Österreichisches Bundesgesundheitsministerium 2014) zu etikettieren.

Sie können Alu-Verbindungen beinhalten. Wird die maximal zulässige Tageszufuhr genommen, kann die Tageszufuhr von Aluminium um 5000 Milligramm zunehmen. Die von Antazida absorbierten Aloverbindungen werden zu einem kleinen Teil aufgenommen. Die Verbindung zwischen Aluminium-haltigen Arzneimitteln und der Alzheimerschen Krankheit sowie zwischen Aluminium-haltigen Arzneimitteln und Lebensmittelallergien ist kontrovers. Weil Aluminium über die Mutterkuchen in den Fetus eindringen kann, sollten diese Arzneimittel nicht oder nur in Ausnahmefällen während der Trächtigkeit einnehmen werden.

Der Verzehr von aluminiumhaltigen Antaziden sollte nur bei klarer Angabe und auf Verschreibung stattfinden (Österreichisches Bundesgesundheitsministerium 2014). Immer häufiger wurden am Paul-Ehrlich-Institut Fragen zu potenziellen Gefahren von Aluminium in Therapiestoffen gestellt. Das Aufnehmen von Aluminium aus Lebensmitteln wurde gut erforscht. Andererseits ist wenig über die Absorption von Aluminium durch die Oberfläche bekannt.

Untersuchungen mit aluminhaltigen Antitranspiranten haben gezeigt, dass Aluminium von der menschlichen Körperhaut absorbiert wird. Bei Hautschäden nimmt die Belastung deutlich zu. Allerdings blieb die Fragestellung, wie viel des eingesetzten Aluminum überhaupt in die Blutbahn kommt, unbeantwortet. Einzelne Differenzen in der Aufnahme von Aluminium sind erdenklich. Es gibt keinen eindeutigen kausalen Zusammenhangs zwischen Kosmetikprodukten, die Aluminium und Brustkrebs, Alzheimer, Morbus Parkinson oder andere neurodegenerative Krankheiten enthalten.

Nach aktuellen Untersuchungen kann Aluminium in Kosmetikprodukten nicht als unbedenklich eingestuft werden. In ( "industriellen") Arbeitsstätten ist das Krankheitsrisiko durch eingeatmete Alustäube hoch. Vor allem beim Schweissen und Mahlen kann das Inhalieren von feinen Aluminiumpartikeln zu Lungenschäden führen. Fraglich ist auch die Produktion von metallenen Aluminiumplättchen (sog. "Pyropulver"). Die epidemiologischen Untersuchungen belegen Nerven- und Hirnschäden bei Arbeitnehmern, die über einen langen Zeitraum Aluminiumdämpfen oder -stäuben ausgesetzt waren ( "Österreichisches Bundesgesundheitsministerium 2014").

Im Frühgeborenenalter, das parenterale Ernährung erfährt, kommen alle Gefahrenfaktoren der Aluminiumkontamination zusammen. Anhand der Ergebnisse der Studie von Fewtress et al (2011) lässt sich nachweisen, dass die Aufnahme von Aluminium in Nepal in der Risikogruppe der Frühsäuglinge sowohl negative Effekte auf die nachfolgende Knochengesundheit als auch kurzzeitige Effekte auf die Leistungsfähigkeit der kognitiven Systeme haben kann.

Das Aluminium wird überwiegend über den Hocker und den Harn abgegeben. Mehr als 95% des absorbierten Aluminum wird über die Leber abgesondert. Aus diesem Grund können Menschen mit der steigenden Aufnahme von Aluminium fertig werden. Die Gefahr einer Aluminiumanhäufung im Karosseriebereich wird zwar reduziert, aber nicht ausgeschlossen (Kramer & Heath 2014).

Mehr zum Thema