Aluminium in Nahrungsmitteln

In der Lebensmittelindustrie eingesetztes Aluminium

Alu Aluminium in unseren Nahrungsmitteln ist sowohl das Ergebnis des Naturaluminiumgehalts der Werke als auch der Verwendung von Aluminium-haltigen Nahrungsergänzungsmitteln. Ein weiterer Grund ist der übergang von Aluminium aus Porzellan und Verpackungsmaterialien, das unter Normalbedingungen nur einen kleinen Teil des in Nahrungsmitteln enthaltenen Alus ausmacht. Bisher gibt es keinen gesetzlichen EU-Höchstwert für den Lebensmittelgehalt von Aluminium.

Zusätzlich wurden Schwerpunktmaßnahmen zu Laugengebäcken und Kristallnudeln vorgenommen. Studien an pädiatrischen Lebensmitteln zeigten, dass diese einen extrem niedrigen Aluminiumgehalt haben. Die Werte betrugen im Durchschnitt 1,7 mg/kg, während Säuglingsanfangsnahrung und Folgeanfangsnahrung einen Durchschnittswert von 0,8 bzw. 1,2 mg/kg hatten. Baby-Menüs und verarbeitete Getreideprodukte hatten einen durchschnittlichen Gehalt von 1,3 bzw. 3,4 mg/kg.

Die etwas höheren Aluminiumgehalte von verarbeiteten Lebensmitteln auf Getreidebasis sind auf die generell stärkere Kontamination von Getreide mit Aluminium zurückzuführen. In der Regel ist dies der Fall. Im ersten Schritt wurden zwei von 31 Mustern wegen eines zu hohen Aluminiumgehalts angefochten. In Ermangelung eines gesetzlich vorgeschriebenen Höchstwertes wurden diese Beschwerden auf der Grundlage einer Gefährdungsanalyse erhoben, da der Verbrauch der Stichproben bereits die maximal tolerierbare Wochenaufnahme (TWI 1 mg/kg Koerpergewicht pro KW, EFSA 2008) ueberschritten haette.

In der zweiten Maßnahme wurden keine Beschwerden über einen höheren Aluminiumgehalt erhoben. Laugengebäcke und vergleichbare Gebäcke werden vor dem Backvorgang mit Natriumhydroxidlösung (2 bis 6 %) vorbehandelt, um ihnen eine Braunkruste und den charakteristischen Backgeschmack zu geben. Aluminiumplatten werden oft zum Brennen verwendet. Tritt die Natronlauge jedoch direkt mit dem Aluminium in Berührung, wird die Oxidschutzschicht des Aluminiumblechs angreift.

Das Aluminium wird aus dem Bleche entfernt und kann in den Laugenteig eindringen. In Tests wurden immer wieder Aluminosen von mehr als 10 Milligramm pro Kilo Nahrung in Laugenkeksen gefunden. Schon 2002 empfahl das BAföG (BfR, 2002), den Wechsel von Aluminium auf technologisch unvermeidliche Größen zu mindern.

Der Einsatz von Silikonschichten, Ofenpapier oder Antihaftbeschichtungen für die Alubleche trägt ebenfalls dazu bei, den Übergang zum Aluminium zu verhindern oder zu mindern. Aluminiumanteile von 5 -10 mg / kg kommen in der Regel in Broten und Backwaren vor, da diese natürlich im Cerealien sind. Erhöhte Werte (> 10 mg/kg) erachten wir als technologisch vertretbar und sollten nicht auftauchen.

Eine Überwachungskampagne zu Aluminium in Laugengebäcken wurde in Österreich zwischen anfangs Feber 2015 und Ende Julis 2015 gestartet. Diese Überwachung dienten dazu, den in Österreich üblichen Aluminiumgehalt von Laugenkeksen zu ermitteln und ggf. Massnahmen zur Eliminierung von Verunreinigungen im Produktionsprozess einzuleiten. Über 75 Prozentpunkte der Stichproben (59 Proben) hatten einen Aluminiumgehalt unter 10 mg/kg, während etwa 20 Prozentpunkte (15 Proben) einen erhöhten Gehalt (10 - 90 mg/kg) hatten.

Zwei weitere Stichproben (2,6 %) wurden hinzugefügt, die aufgrund eines starken Aluminiumüberschusses (> 90 mg/kg) aufgrund einer Gefährdungsanalyse angefochten wurden. Weil es keinen EU-weiten Hoechstgehalt für Laugengebäcke gibt, wurde im Januar 2016 in Österreich auf einen Auslösewert von 10 mg Aluminium pro kg Laugegebäck verzichtet. Als die EFSA die zulässige Wochenaufnahme (TWI) von 7 mg/kg des Körpergewichts auf 1 mg/kg des Körpergewichts im Jahr 2008 reduzierte, änderten die Verordnungen 380/2012 und 231/2012 die Anwendungsbedingungen und reduzierten den Verwendungsgrad von aluminiumhaltigen Lebensmittelzusatzstoffen, einschließlich Aluminiumlacken.

Zur Überprüfung der Übereinstimmung der auf dem heimischen Lebensmittelmarkt erhältlichen Aluminium-haltigen Additive mit diesen neuen Rechtsvorschriften wurde im Jahr 2015 eine Prioritätsmaßnahme durchlaufen. Sämtliche geprüften Muster entsprechen in Bezug auf den Aluminiumgehalt den neuen Rechtsvorschriften über Lebensmittelzusatzstoffe und Farbstoffe aus Weißaluminium. Die überwiegende Mehrheit des über die Ernährung eingenommenen Aluminiums (oral) durchläuft den Magen-Darm-Trakt, ohne eingenommen zu werden.

Im Durchschnitt werden nur etwa 0,1% des in der Nahrung und 0,3% des in der Nahrung vorhandenen Alus im Trinkwassersystem über die Darmwände resorbiert. Denn obwohl sich Aluminium im Bauch auflöst (saurer pH-Wert), fällt es bei den meisten Nahrungsmitteln im Verdauungstrakt wieder aus (neutraler pH-Wert) und kann daher nicht eindringen.

Allerdings kann die Aluminiumzufuhr aus den Einzelmahlzeiten sehr unterschiedlich sein, da unterschiedliche Lebensmittelzutaten die Aufnahme begünstigen oder reduzieren können. Aluminium, das über den Verdauungstrakt absorbiert wird, wird im ganzen Organismus verstreut und über die Zeit von den Nervenzellen abgesondert. Bei einigen Gewebe ist Aluminium konzentrierter (z.B. in Knöcheln und Nieren).

Es ist bisher wenig über die Hautaufzeichnung bekannt. Von einer menschlichen Studie an zwei Freiwilligen wurde eine Absorption durch die Körperhaut von 0,014% ermittelt. Hier wurde bei beschädigter Außenhaut eine Absorption von bis zu 5,8 Prozent nachgewiesen. Für eine realitätsnahe Schätzung der Hautbelastung mit Aluminium durch Antiperspirantien sind belastbare Untersuchungen über die Penetration der Schale und damit über die Hautaufnahme erforderlich (Pineau et al. < 2012).

Nach IARC wird die berufsbedingte Belastung bei der Aluminiumherstellung als humanes Krebsmittel klassifiziert (Gruppe 1); dies bedeutet, dass es genügend Belege gibt, um mit hinreichender Gewissheit eine Blasenkrebs- und Lungenkrebswirkung beim Menschen durch Belastung während der Aluminiumherstellung zu untermauern. Diese krebserregenden Wirkungen von Aluminium sind auf eine Inhalationsexposition (d.h. Einnahme über die Atmungsorgane) zurückzuführen. Dabei handelt es sich um eine Kombination von Aluminium und Aluminium.

Im Hinblick auf die orale Belastung kam die EFSA 2008 zu dem Schluss, dass Aluminium in Dosierungen, die über die Nahrung aufgenommen werden, nicht krebserregend ist. In Anlehnung an die verfügbaren Informationen hat die EFSA eine zulässige wöchentliche Aufnahme von 1 mg Aluminium/kg Körpergewicht (Tolerable Wöchentliche Aufnahme TWI) abgeleite.

Der TWI liegt bei 1 mg/kg Koerpergewicht pro Wochentotal und entspricht der Stoffmenge, die nach heutigem Kenntnisstand lebenslang jede Wocheneinnahme ohne Gesundheitsgefahr fuer den Menschen ermoeglicht. Gaudin, A., Vincent, C. M., Morrauld, A., Morty, J. -P., 2012. In vitro Studie über die perkutane Absorption von Aluminium aus Antiperspirantien durch die menschliche Haut in der Diffusionszelle Franz?

Fachzeitschrift für anorganische Biochemie, Fachzeitschrift für anorganische Biochemie 110 (2012) 21-26 In Österreich sind 13 Medikamente mit Aluminium oder mit Aluminium in Verbindung mit anderen Mineralien oder Kräuterwirkstoffen genehmigt. Als einziger aktiver Stoff wird nur in einem medizinischen Fachgebiet eingesetzt. Aluminium kann in homöopathischen Arzneimitteln auch als kaolinum ponderosum (Aluminiumsilikathydroxid = weisser Ton) neben anderen aktiven Substanzen vorzufinden sein.

Alu-Hydroxid wird zur Therapie von erhöhten Serumphosphatwerten und zur Vorbeugung von Phosphatesteinen eingesetzt, wenn andere Arzneimitteltherapien nicht ausreichend wirksam waren. Die Aluminiumsalze in Verbindung mit Mineralsalzen werden als Antazid zur Symptombehandlung von übersäuerlichen Erkrankungen bei Magenverbrennungen, Gastritis, Refluxösophagitis und Magengeschwüren im Darm oder Duodenal eingesetzt.

Eine Zubereitung, die eine Wirkstoffkombination aus Aluminiumsalz mit Kalziumsalzen und Weingutweinsäure enthält, ist als äußerliche Behandlungsmethode bei Anschwellungen, Zerrungen, Prellungen und Insektenstichen anerkannt. In den drei Genehmigungen, die Ende des Jahres auslaufen, wurde Aluminium mit anderen aktiven Inhaltsstoffen zur Therapie von Blutergüssen oder als Crème für die Verwendung auf der Wekzeugspritze bei Schnupfen usw. verbunden. Das Aluminium wurde auch bei der Therapie der Schnupfenerkrankung eingesetzt.

Aluminiumhaltige Hilfsstoffe werden seit den 1930er Jahren für Vakzine eingesetzt. Adjuvanzien wie Aluminiumsalze werden eingesetzt, um die gewünschte Immunabwehr zu stärken. Unter allen gängigen Hilfsstoffen stellen Aluminiumsalze das grösste Informationsmaterial dar. Das Europäische Arzneibuch mit Rechtscharakter - das Pharmakopöe hat auch einen gesetzlichen Rahmen - legt einen Höchstwert für Aluminium pro Impfdosis fest.

Hierbei handelte es sich um elektonisch kleine Aluminiumeinschlüsse in der Zelle (Makrophagen, die zur Beseitigung von Fremdkörpern verwendet werden). Es konnte jedoch kein Bezug zwischen dem Vorkommen von Aluminium und MMF und deren Beanstandungen festgestellt werden (Vaccines, 6th ed., Plotkin, Orenstein, Offizit, S. 63). Darüber hinaus steht ein aktueller Report der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die Beurteilung der Unbedenklichkeit von Vakzinen mit aluminiumhaltigen Hilfsstoffen zur Verfügung:

Der in der Ernährung enthaltene und über den Magen-Darm-Trakt aufgenommene Aluminiumanteil wurde mit dem geimpften Aluminiumanteil gleichgesetzt. Der Körper ist Aluminium durch Schutzimpfungen weit unter den Sicherheitsgrenzwerten für die Aufnahme von Aluminium aus der Ernährung ausgesetzt, auch bei Säuglingen mit geringem Gewicht. Das wurde durch die Resultate klinischer Untersuchungen und epidemiologischer Untersuchungen zur Unbedenklichkeit von Alusalzen in Impfstoffen einmal mehr bestätigt (http://www.who.int/vaccine_safety/topics/adjuvants/Jun_2012/de/).

Untersuchungen haben auch ergeben, dass bei Kindern, die mit Aluminium-adjuvantierten Impfstoffen behandelt wurden, der Aluminiumgehalt deutlich unter dem Grenzwert lag (Vaccines, S. 1474). Das Aluminium ist nur in höheren Dosierungen giftig. In der Regel essen Sie etwa zehn bis 15 Milligramm pro Tag mit dem Essen. Vor allem in Arzneimitteln wie Ataziden kommen größere Aluminiummengen vor, bis zu etwa 3 g/Tag, wenn sie unter maximal zulässiger Dosierung verabreicht werden.

Allerdings wird Aluminium selbst kaum absorbiert und dieser Restbestand an Plasma-Proteine angebunden und über die Schilddrüse abgesondert, so dass es bei normaler Dosierung meist keine Schwierigkeiten gibt. Pharmazeutika sind im Vergleich zu Nahrungsmitteln eine Produktkategorie mit besonderen Mehrwerten, weshalb im Vergleich zu Nahrungsmitteln allgemein mehr Zutaten/Substanzen in höheren Maximalmengen zulässig und gerechtfertigt sind.

Nur bei Menschen mit Niereninsuffizienz und vor allem unter langfristiger Anwendung kann Aluminium unter bestimmten Bedingungen im Hirn und im Skelett gespeichert werden, da dann erhöhte Gesamtdosen erzielt werden. In den beiden letztgenannten ist die Aluminiumkonzentration jedoch niedriger als in den verschreibungspflichtigen Rezepturen und es gibt kaum eine signifikante Absorption im Magen-Darm-Trakt.

Der Patient sollte seinen Hausarzt oder Pharmazeuten konsultieren, insbesondere bei verschreibungsfreien Medikamenten, und keine aluminiumhaltigen Medikamente über einen langen Zeitabschnitt allein eingenommen haben. Das Thiomersal (auch: Thiimerosal in den USA) ist das Nettosalz einer anorganischen Mercury-Verbindung (chemischer Name Quecksilber-Ethyl-Natriumthiosalicylat) und wird als Konservierungsmittel in Kosmetik- und Pharmaprodukten zum Schutz vor Keimverderb eingesetzt.

Thomersal wird im Körper zu Thinosalicylat und Äthylquecksilber zersetzt. Dies führt zu einer antimikrobiellen Wirksamkeit bereits bei geringen Dosierungen (siehe auch Wikipedia Rezensionsartikel "Thiomersal" http://de.wikipedia.org/wiki/Thiomersal). Thomersal ist im Grunde genommen ein in Österreich für Kosmetikprodukte freigegebenes Mittel. Darüber hinaus muss eine Warnung "enthält Ethylquecksilberthiosalicylat" oder "enthält Thiomersal" auf dem Erzeugnis angebracht werden. Die Erfahrung hat gezeigt, dass die Verwendung von THIOMERAL in Kosmetika in Österreich nicht weitverbreitet ist.

Im Bereich der Medizin wird Thimersal heute noch als konservierendes Mittel in den Grippeimpfstoffen "Daronrix", "Pandemrix", "Prepandrix", "Pumarix" und dem kombinierten Impfstoff gegen Diphterie, Krampfadern, Heuschnupfen, Pertussis und Hepatitis B "Tritanrix HepB" eingesetzt. Sämtliche Vakzine sind für alle EU-Mitgliedstaaten auf zentraler Ebene genehmigt und werden mit Ausnahme der Tritanrix HepB-Pandemie-/Präpandemieimpfstoffe nicht routinemäßig eingesetzt.

Daronrix " beinhaltet 0,05 mg/Stck., " Pandemrix " 0,005 mg/Stck., " Prepandrix " 0,005 mg/Stck. und " Pumarix " 0,005 mg/Stck. Thiomeral pro Verpackungseinheit. Thomersal kann auch als Produktrückstand in Form von Rückständen in Form von Rückständen in Form von Rückständen auftreten; dies betrifft jedoch nur sehr wenige oder gar keine Erzeugnisse und liegt mit großer Sicherheit unterhalb der Nachweissgrenze. Allerdings ist es für die Verarbeiter zwingend erforderlich, das Vorhandensein von Thiomeral in einem Erzeugnis anzuzeigen.

Gegen Ende der 90er Jahre entstanden Bedenken an der Sicherheit von Thiomersal: zum einen durch zunehmende Berichte über Nebenwirkungen, vor allem über Hypersensibilitäten, zum anderen auch durch die kumulative Quecksilberexposition von Kleinkindern aufgrund von Routineimpfungen, die zu Befürchtungen vor neurologischen Erkrankungen wie z. B. Autismus führte. In den USA und Europa wurde von den zuständigen Stellen vorbeugend empfohlen - ohne konkreten Nachweis einer neurologischen Toxizität -, Thiomere und andere organisches Quecksilber aus Säuglings- und Kleinkinderimpfstoffen so weit wie möglich zu entfernen1.

In den USA werden beispielsweise für Kinder unter sechs Jahren nur solche Schutzimpfstoffe verwendet, die kein oder nur sehr geringe Mengen an Thiomeren beinhalten. 2004 überarbeitete der Komitee der European Medicines Agency die Evaluierung von Thomersal in Impfstoffen. Auf der Grundlage der Evaluierung epidemiologischer Untersuchungen wurde festgestellt, dass es keinen Hinweis auf einen möglichen Zusammenschluss zwischen neuronalen Störungen der Entwicklung und Thiomeral in Impfstoffen gibt.

Mit dem Ausbruch des Autismus wurde Thiomersal von einigen Forschern, Impfstoffgegnern und Erziehungsberechtigten von Autisten behinderten Kindern, insbesondere in den USA, in Beziehung gesetzt. Die WHO (World Health Organization), das US Institute of Medicine und die European Medicines Agency (EMA) sind zu dem unabhängigen Schluss gekommen, dass die vorliegenden Untersuchungen gegen einen solchen Bezug sprechen. Eine solche Beziehung ist nach wie vor nicht gegeben.

Thiomersal wird in medizinischen Geräten nach wie vor in Kontaktlinsenpflegeprodukten eingesetzt. Es ist auch nicht bekannt, ob es als "Konservierungsmittel" in Flüssigmedikamenten verwendet werden kann. Aluminiumhaltige Stoffe wurden bei Tierversuchen auf ihre Unbedenklichkeit hin untersucht. In gewissen Größenordnungen wurden potenzielle Schäden am Nervensystem (Mäuse und Ratten), an der Fortpflanzungsfähigkeit (Hunde) und am Fötus (Mäuse) festgestellt, auch im Hinblick auf die Entstehung des nervösen Systems (Ratten und Mäuse).

In Bezug auf die mögliche Schädigung des genetischen Materials bis hin zur Krebsentstehung kam die EFSA zu dem Schluss, dass kein Risiko für den Menschen in den Größen angenommen werden kann, denen der Konsument durch Diät oder durch Konsumgüter exponiert ist. Ausgehend von den verfügbaren Informationen hat die EFSA einen mengenmäßigen Wert von 1 mg Aluminium/kg Körpergewicht (die so genannten "Tolerable Wöchentliche Aufnahme" TWI) mit einem hohen Sicherheitsfaktor von 100 festgelegt, der einmal pro Woche aus einer Vielzahl von verschiedenen Herkunftsquellen entnommen werden kann, ohne dass die Gefahr gesundheitlicher Beeinträchtigungen durch das Aluminium besteht.

Im Jahr 2008 hat die EFSA festgestellt, welche Aluminiummengen in den Lebensmitteln verschiedener Populationsgruppen eigentlich vorhanden sind. In der damaligen Zeit konsumierte die durchschnittliche Bevölkerung 0,2 - 1,5 mg Aluminium pro Kilogramm des Körpergewichts und der Woche, mit starken regionalen Unterschieden. Neben dem Gehalt an natürlichem Aluminium im Nahrungsmittel enthielten diese Daten auch Inputs von Nahrungsmittelzusatzstoffen und Materialien mit Lebensmittelkontakt.

Damit wurde der TWI-Wert von 1 Milligramm pro Kilogramm des Körpergewichts von einem bedeutenden Teil der damaligen Population umgangen. Weil Aluminium-haltige Nahrungsmittelzusatzstoffe einen wesentlichen Einfluss auf den Al-Gehalt einer Vielzahl von Lebensmitteln haben, hat die EuropÃ?ische Komission die zulÃ?ssigen Einsatzmengen diverser ZusÃ?tze reduziert (Verordnung (EU) 380/2012). Meldungen über exponential verstärkte Negativwirkungen (sogenannter Synergien, der die Tatsache bezeichnet, dass sich zwei parallel eingenommene (toxische) Stoffe in ihrer (toxischen) Wirkung so gegenseitig verstärken, der Gesamteffekt ist höher als die Gesamteffekt der beiden Einzelstoffe) von Thimersal und Aluminium kommen fast ausnahmslos von einer einzigen in der Nähe dieser Personen oder Körperschaft Boyd E.

Die HALEY5 Beschreibung eines Experiments mit Nervenzellen in einer zellulären Kultur (sog. In-vitro-Experiment): Aluminiummengen, die innerhalb von 6 Std. keinen nennenswerten Zelltod hervorgerufen haben, kombinierten sich mit Thiomersalmengen, die allein nur einen geringen Zuwachs an Nervenschäden bis zur gleichen Zeit hervorriefen, zu einer Erhöhung der Zelltodrate auf etwa 60 Prozent, für den Ausbilder ein " erstaunlicher " Effek t und ein deutlicher Nachweis von Syngenzien.

Die Dosen der Quecksilberdosis, die eine Sterblichkeitsrate von 1 Prozent haben, haben eine Sterblichkeitsrate von 100 Prozent, wenn es Aluminium gibt. Insgesamt lässt sich sagen, dass bisher keine fundierten und verständlichen Untersuchungen einen verstärkenden negativen Effekt durch die simultane Belastung mit Merkur und Aluminium nachgewiesen haben, der über die Gesamtheit der einzelnen Effekte weitaus hinausgeht (sog. Synergismus).

Hinsichtlich des Gefahrenpotenzials von Thiomersal, insbesondere in Vakzinen und möglicherweise in Verbindung mit Aluprodukten, wird ein kausaler Zusammenhangs mit neurochirurgischen Krankheiten wie z. B. Autismus als erwiesen angesehen. Es wird auch davon ausgegangen, dass Aluminium diese Barriere durchdringt und sich in gewissen Gehirn- und Neuronenbereichen ansammelt.

Zudem wurden die erlaubten Aluminiumanteile in Lebensmittelzusätzen reduziert. Kochgeschirre wie z. B. Kochtöpfe, Espressoöfen und Campingutensilien werden aufgrund ihrer hohen thermischen Leitfähigkeit und ihres niedrigen Gewichtes aus Aluminiumlegierungen gefertigt. Aluminium kommt in der Lebensmittelverpackung oft in Gestalt von Menüböden, Getränkekonserven, Folien oder mehrschichtigen Laminaten vor. Auch im Verpackungsbereich wird Aluminium aufgrund seiner hervorragenden Sperreigenschaften verwendet.

Aluminium wird auch in Metalllegierungen und Buntpigmenten eingesetzt. Sie empfiehlt eine spezifische Freigabegrenze (SRL) von 5 mg/kg Lebensmittelsimulant für Aluminium, d.h. dass nicht mehr als 5 mg Aluminium pro Kilogramm Nahrungsmittel oder Füllmaterial aus dem Artikel austreten und bei Gebrauch des Artikels in das Nahrungsmittel gelangen dürfen.

Welche Besonderheiten sind bei der Verarbeitung von Aluminium zu berücksichtigen? Das Aluminium ist vergleichsweise resistent gegen Korrosion, da die OberflÃ?che bei Sauerstoffkontakt sofort eine dÃ?nne Schicht aus Aluminiumoxid ausbildet, die das darunterliegende Reinaluminium vor weiterer Oxydation und chemischem EinflÃ? Nichtsdestotrotz wird Aluminium von säurehaltigen ( "Zitrone, Kraut, Tomate, saure Frucht, Grillmarinade), salzigen und Grundnahrungsmitteln (z.B. bei der Produktion von Laugengebäck) befallen, was gelösten Aluminium freisetzt.

Zusätzlich ist das Alu-Gehäuse der Kaffee-Kapseln auf der Innenfläche mit einer Kunststoffbeschichtung versehen, die die Freisetzung von Aluminium behindert. Im Rahmen einer Fokusaktion wurde der Übergang von der Dose zum Produkt aus Aluminium betrachtet. Zunächst wurde der Aluminiumanteil des Tankgutes (in Produktion) und später auch nach der Dosenbefüllung nach einer Lagerzeit von 6 und 12 Monate ermittelt.

Zusätzlich wurde die Aluminiumwanderung der leeren Behälter mit Hilfe von Lebensmittelsimulantien nachvollzogen. Das Ergebnis zeigt, dass die Konservendosen trotz Lackierung Aluminium freisetzen können, vor allem bei sauren Gebinden und längeren Lagerzeiten. Die Rückstandsrückführung von 5 mg/kg Lebensmitteln wurde jedoch in keinem Falle übertroffen. Es zeigte sich, dass vor allem Backbleche und Grillformen bei gleichzeitigem Kontakt mit Wärme und SÃ??ure die RL von 5 mg/kg klar Ã?bertreffen.

Laut den Erkenntnissen einer BfR-Studie überschreitet auch die Migration von Aluminium aus kommerziellen, nicht beschichteten Aluminium-Mahlzeitenschalen nach einer zweistündigen Erwärmungsphase die spezifische Freigabegrenze (SRL) (BfR 2017). Bundesgesundheitsministerium (BMGF) 2016: Anregung " Verwendung von Aluminium in Konsumgütern ". Empfohlene Verwendung von Aluminium in Gegenständen des täglichen Gebrauchs". Aluminium wird in diversen Kosmetikprodukten verwendet.

Aluminium wird in Sonnencremes als sogenanntes Beschichtungsmittel für UV-Filter (z.B. Titandioxid) genutzt. Aluminiumcompounds werden in der Zahncreme zum Beispiel zur Vorbeugung von Karies oder zur Beseitigung von Plaque verwandt. Als Aluminiumchlorid, Aluminiumchlorhydrat oder die verschiedenen Aluminium-Zirkonium-Komplexe (meist "Aluminiumsalze") wird es als schweißhemmende Komponente in Antitranspirantien verwendet. Das unterscheidet Antitranspiranten von Deodorantien, die nur aus antibakteriellen Stoffen und Duftstoffen bestehen, um unangenehme Schweißgerüche zu vermeiden.

Antiperspirantien sind schweißtreibende Kosmetik, die hauptsächlich im Achselbereich eingesetzt wird. Durch die darin enthaltene Alusalze kommt es sowohl zu einer Verringerung der Schweissporen als auch zur Ausbildung von Eiweisskomplexen, die die Schweissporen verstopf. Dies führt dazu, dass weniger Schweisswasser freigesetzt wird. Auch" Natural deodorant crystals" basiert in der Praxis auf der Anwendung von Alusulfaten (Alaunstein, Ammoniumaluminium).

Die meisten kommerziell erhältlichen Antitranspirants beinhalten darüber hinaus auch Desodorierungsstoffe. Im Jahr 2015 wurde im Zuge des staatlichen Kontrollplans eine vorrangige Maßnahme zu Aluminium in der Kosmetik ergriffen, um einen Gesamtüberblick über die in den einzelnen Anwendungsgebieten üblicherweise verwendeten Mengen zu erhalten.

Dazu gehörten 25 Antitranspiranten und 2 Deodoranten. Für die Deodorantproben wurde kein Aluminium verwendet. Der Aluminiumgehalt der Antitranspiranten lag zwischen 0,2 und 5,8 Prozent, die meisten Muster lagen im 2-3-prozentigen Prozentbereich. Schon seit einiger Zeit wird ein Zusammenhangs zwischen dem Einsatz von Antiperspirantien und dem Entstehen von Krebserkrankungen an der Brust vermuten lassen.

Die Studie zeigte, dass Aluminium bei Patientinnen mit Lungenkrebs im Brustbereich, in den Milchdrüsen und in der NÃ??he der Achselhöhle bei Brustkrebsen entdeckt wurde (1). Allerdings ist nicht klar, ob dies auf den Einsatz von Antitranspirantien oder die Fähigkeit veränderter Körperzellen zurückzuführen ist, Aluminium aus dem Organismus zu bündeln. Allerdings kommt ein Rezensionsartikel aus dem Jahr 2008, der frühere Forschungsarbeiten zu diesem Themenbereich zusammengefasst hat, zu dem Schluss, dass es bisher keine klaren wissenschaftlichen Belege für einen Zusammenhang zwischen der Verwendung von Antiperspirantien und Brustkrebs gibt2.

Im Jahr 2011 kommt auch die zuständige Gesundheitsbehörde (Afssaps) zu dem Schluss, dass es nicht genügend Daten gibt, um einen eindeutigen Bezug zwischen Brustkrebs auf aluminiumhaltige Antitranspirantien zu herstellen (4). Zudem konnte Aluminium im Brustdrüsengewebe gesunder Menschen sowie bei Brustkrebserkrankungen mit höheren Alumiumkonzentrationen bei den Patienten nachweisbar sein. Der gelagerte Aluminiumanteil korreliert mit der Nutzungshäufigkeit.

Das Studiendesign (Fall-Kontroll-Studie) stellte jedoch keinen kausalen Zusammenhang zwischen Alusalzen als solchen und Brustkrebs her. Über die Absorption von Aluminium aus Antitranspiranten über die Oberfläche ist bisher nur sehr wenig bekannt. Laut Berechnung des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfR) (6) kann der alltägliche Einsatz von aluminösen schweißhemmenden Mitteln zu einer Überschreitung der für Erwachsene als sicher geltenden Einnahmemenge ( "TWI") in der Praxis mit sich bringen (7).

Im Rahmen einer In-vitro-Studie wurde nachgewiesen, dass bei der Anwendung auf geschädigter Körperhaut signifikant mehr absorbiert werden kann (8). Zur Klärung der tatsächlichen Absorption von Aluminium durch die Außenhaut sind sinnvolle Untersuchungen zwingend erforderlich. Durch die Vermeidung einer sofortigen Anwendung nach der rasierten Anwendung oder auf beschädigter Oberfläche kann die Absorption von Aluminium über Antitranspiranten reduziert werden.

Angesichts der naturwissenschaftlichen Unwägbarkeiten wird ein übermäßiger Einsatz von Antitranspirantien, vor allem bei Kindern und Jugendlichen, nicht empfohlen. Es können auch aluminiumfreie Dekorationsmittel eingesetzt werden. Zusammenfassend lässt sich also feststellen, dass aufgrund der verschiedenen Resultate weitere Forschungsarbeiten erforderlich sind, um die Aufnahmefähigkeit von Aluminium nach der Applikation auf die Hautstelle besser zu erfassen und eine mögliche Bedeutung von Aluminium bei Veränderungen der Brustzellen zu klären.

Mehr zum Thema