Aluminium Ungesund

Ungesundes Aluminium

Auch Aluminium-Trinkflaschen sind weit verbreitet. Auf diese Weise ist Aluminium in Deodorants gesundheitsschädlich. Viele handelsübliche Deodorants enthalten Aluminium. Da dies als gesundheitsschädlich eingestuft wird, wirbt eine ganze Palette von Produzenten mittlerweile mit alufreien Deodorants. Dementsprechend groß ist die Unsicherheit angesichts der gegensätzlichen Berichte zum Themenbereich Aluminium in Deodorants.

Streng genommen kommen Aluminiumsalze nur in Antiperspirantien vor, nicht in Deodorants. Deodorants maskieren in erster Linie den Geruch von Schweiß, während Antitranspirants darauf ausgelegt sind, das Schwimmen vollständig zu unterbinden oder zu mindern.

Zu diesem Zweck wird Aluminium verwendet: "Aluminiumverbindungen werden wegen ihrer antitranspiranten Wirksamkeit in Antiperspirantien verarbeitet. Dieser antiperspirative Effekt tritt auf, weil sich die Poren der Haut aufgrund von Aluminium verkleinern. Darüber hinaus bildeten sich gelartige Aluminium-Protein-Komplexe, die die Ausführungskanäle der Schweisskanäle vorübergehend blockieren", so der Bericht des Bundesamtes für Risikobewertung e. V. (BfR). In aller Deutlichkeit: Das Aluminium verdeckt unsere Poren im Schweiß.

Auch Aluminium kann über die Schale in den Organismus eindringen - vor allem durch irritierte oder verletze Schale nach der Scham. Daher ist es zum jetzigen Zeitpunkt nicht möglich, ernsthaft zu sagen, dass Aluminium den Brustkrebs und/oder die Alzheimer-Krankheit verursacht, sondern vielmehr auf zukünftige Untersuchungsergebnisse zu warten. Für das konservativere Bundesamt für Risikobewertung erachtet das Institut eine "gesundheitliche Einschränkung durch den Einsatz eines aluminiumhaltigen Antitranspirants " als mindestens "möglich" (Stellungnahme des Bundesamtes für Risikobewertung vom 27. Januar 2014).

Allein die Zufuhr von Aluminium über die Ernährung würde die Grenzen der verträglichen Wochenaufnahme von Aluminium erreichen, und der zusätzlich häufigere Einsatz von aluminhaltigen Deodorantien könnte diese Grenzen rasch überschreiten. Die Empfehlung des österreichischen Gesundheitsministeriums vom 6. Juli 2014 lautet, die Nutzung von Aluminium enthaltenden Erzeugnissen vorsorglich so weit wie möglich zu beschränken.

Renommierte Unternehmen wie Beiersdorf und Unilever sind - unterstützt durch einige Untersuchungen - jedoch der Ansicht, dass Aluminiumsalze in Deodorants und Antiperspirants harmlos sind. Wenn Sie Deodorant ohne Aluminium bevorzugen, können Sie jetzt aus einer breiten Palette von konventionellen und umweltfreundlichen Lebensmitteln wählen. Aus rechtlichen Gründen ist es verhältnismäßig leicht zu erkennen, wo Aluminium eingesetzt wird und wo nicht.

Weil Antitranspiranten in der Regel Aluminiumsalze beinhalten, kann zunächst bewusst auf Präparate verzichtet werden, die die Bezeichnungen "Antitranspirant" oder "Antitranspirant" haben. Aber auch viele Präparate, die "48-Stunden-Schutz" und ähnliches aussprechen, sind in Wirklichkeit Antitranspiranten. Alu-Verbindungen müssen in den Zutatenlisten von Kosmetik- und Pflegemitteln aufgeführt sein. Diese sind in den meisten Fällen an der Namenskomponente "Aluminium" sehr gut zu erkennen:

Bei den in konventionellen Deodorants eingesetzten Aluminiumsalzen handelt es sich zumeist um " Aluminiumchlorhydrate " oder Aluminiumchlorid. Eine vollständige Liste der Deklaration von Aluminium-haltigen Inhaltsstoffen in Kosmetika finden Sie in diesem PDF des Bundesministeriums für Gesundheitswesen ab S. 52. Die angeblich gesünderen Deodorant-Kristalle (Alaunkristalle) beinhalten auch Aluminium. Heute werden sie überwiegend in industrieller Produktion produziert und beinhalten noch höhere Anteile an Aluminiumsalzen als konventionelle Deodorants.

Es gibt jedoch unterschiedliche Auffassungen darüber, ob die nicht chlorierten Aluminderivate ("Ammoniumaluminium") in naturbelassenen Alumkristallen ebenfalls gesundheitsschädlich sind oder nicht. Deokristalle werden oft als alufreies natürliches Produkt angeboten. Bei vielen herkömmlichen Herstellern wie Nivea, 8×4 oder Axe werden keine Alusalze, aber keine anderen problematischen Stoffe verwendet. Naturkosmetikhersteller hingegen setzen in der Regel keine Alusalze in Deodorants ein und vermeiden die meisten der anderen fragwürdigen Bestandteile.

Mehr zum Thema