Aluminiumfolie

Alufolie

Aluminiumfolien, -bänder und -formate liefern wir in vielen Dicken, Breiten und Längen. Die Aluminiumfolien sind in unterschiedlichen Ausführungen lieferbar. Die Aluminiumfolie wird durch ihre Zusammensetzung und den Zustand des Materials charakterisiert. Reinaluminium (d.h.

100%) gibt es nicht auf dem Weltmarkt, sondern andere Metallarten und Halbleitermetalle werden in einer Aluminiumlegierung miteinbezogen. Sie werden oft nur in Brüchen von einem Prozentpunkt zugegeben, können aber die Materialeigenschaften von Leichtmetall erheblich nachbilden.

Die EN-AW-Notation wird weltweit verwendet (z.B. EN-AW 1050 mit mind. 99,5% Alu oder EN-AW 8079). Daher sind solche Legierungen aus Leichtmetall schwerer zu erhalten, besonders wenn eine kleine Stückzahl benötigt wird. Der Zustand des Materials hat neben der Leichtmetalllegierung auch einen Einfluß auf die Aluminiumeigenschaften. Dabei wird zwischen "weichem" und "hartem" Reinaluminium sowie den Übergangsformen "viertelhart", "halbhart" und "dreiviertelhart" differenziert.

Bei ( "wiederholtem") Walzen befindet sich das Metall in einem schwierigen Zustande. Wenn die Walzen nun mehrere Std. in einem Hochofen erwärmt werden, wird das Produkt in einen weicheren Aggregatzustand versetzt. Weichaluminium wird daher vor allem für Verbundwerkstoffe verwendet. Gleiches trifft auf Beschichtungen zu - die meisten Beschichtungen kleben auch nicht an Schichten mit Walzölresten.

Sollen Aluminiumfolien im "harten" Erhaltungszustand trotzdem für Verbund- und Lackfolien verwendet werden, können die Foils auch in chemischer Hinsicht enfettet werden. Die Aluminiumfolie wird durch ein chemisches Wannenbad "gewaschen", anstatt die Aluminiumfolie im Backofen zu erwärmen. Mehrschichtfolien werden als Laminat oder Verbundfolie bezeichne. Dies sind Mehrschichtfolien aus verschiedenen Werkstoffen, bei denen die Einzelschichten verklebt werden.

Eine Schicht aus zwei Filmen wird als "Duplex" (z.B. Alu + PE), eine Schicht aus drei Lagen wird auch als "Triplex" (z.B. PET + Alu + PE) bezeichnet. In der Regel wird ein Schichtstoff aus drei Lagen verwendet. Auch mehrschichtig aufgebaute Verbundfolien sind möglich, z.B. "Aluminium 7 µ + Polyethylen 15 gr + Kraftspapier 50 g/m + Gitter 6 x 12 x 12 mm > Flammschutzmittel Polyethylen 25 g".

Das gleiche Ausgangsmaterial kann mehrfach verwendet werden (z.B. zwei Polyethylenfolien in einem Aluminiumsandwich, d.h. PE + Polyethylen + Polyethylen). Der Prozess des Klebens der Filme wird als "Laminieren" oder "Laminieren" bezeichnet. Zu diesem Zweck wird in der Regel ein PE-Granulat erwärmt und zwischen den beiden zu fügenden Schichten aufgesetzt. Wichtigste (mechanische) Merkmale von Filmen und Bändern sind Reißfestigkeit, Fließgrenze und Bruchdehnung.

Dabei sind diese Merkmale sowohl für einschichtige Verbundfolien (z.B. Reinaluminiumfolien) als auch für Verbundfolien wichtig. Die Aluminiumfolie hat ausgezeichnete Sperreigenschaften, sie sorgt für eine Dampf- und Feuchtigkeitsbarriere. Eingesetzt werden diese Merkmale vor allem in der Bauindustrie, bei der Verwendung von Aluminiumfolie als Dämm- und Isoliermaterial sowie in der Lebensmittelindustrie, bei der Konservierung von Nahrungsmitteln und Arzneimitteln.

Darüber hinaus weist die Aluminiumfolie eine sehr gute Wärmereflexion von 96% auf. Aufgrund der Wärmereflexion der in den Wandflächen verwendeten Aluminiumfolie wird weniger Strom verbraucht, um die Solltemperatur zu erreichen. Die Haftfestigkeit gibt an, wie gut die verschiedenen Lagen aneinander haften. Bei der Anschaffung von Aluminiumfolien und -streifen ist die Stärke und Weite der Folien festzulegen.

Bei Aluminiumfolien wird die Schichtdicke (Dicke) in Mikron (µm = 1/1000 Millimeter) angegeben. Bei dickeren Aluminiumbändern wird zusätzlich die Maßeinheit in Millimetern (mm) angegeben. Diese werden oft durch die weiteren Verarbeitungsschritte eingeschränkt, z.B. kann eine Weiterverarbeitungsmaschine nur Walzen mit einem bestimmten Höchstgewicht oder maximalem Aussendurchmesser verarbeiten. Bei Aluminiumwalzen von mehreren hundert kg werden vor allem Stahlkerne mit einem Innen-Ø (ID) von 150 oder 152 mm eingesetzt.

Bei kleineren Walzen werden auch Pappkerne mit einem Innendurchmesser von 38 und 40 Millimetern, 70 und 76 Millimetern verwendet. Verbunde werden oft auf Papphülsen mit einem Innendurchmesser von 76 Millimetern Wickelt. Selten werden Hüllen aus Alu oder Plastik verwendet. Im Prinzip ist Aluminiumfolie auf kleinen Walzen (d.h. mit verhältnismäßig wenigen lfm und niedrigem Gewicht) teuerer als Aluminiumfolie auf großen Walzen (mit vielen lfm und großem Gewicht), da durch die häufigerem Walzenwechsel während der Herstellung der Fertigungsaufwand deutlich größer ist.

Das betrifft sowohl Aluminium- als auch Verbund-Folien. In der Regel wird bei der Bestellung kleinerer Stückzahlen die Aluminiumfolie von einer Stammrolle entnommen und auf die gewünschten Breiten und Längen zugeschnitten - ein weiterer Schritt gegenüber dem Werkstoff auf der Stammrolle, der das Produkt dementsprechend verteuert. Gleiches trifft auf Formatierungen (auch Alubleche für dickeres Blech genannt) wie auf kleine Walzen zu - Formatierungen werden in der Regel aus einer Aluminiumfolie oder einem Aluband zugeschnitten und sind daher kostengünstiger als bei Verwendung des gleichen Werkstoffs als Folien oder Streifen.

Sie erhalten von uns Alufolien und Aluminiumformate in vielen Dimensionen.

Auch interessant

Mehr zum Thema