Augarten

Augustinus

mw-headline" id="Allgemeines">Allgemeines[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Das Augarten ist ein 52,2 ha großer, weitgehend offener Bundesgärtenpark mit dem längsten Barockgarten Wiens und liegt in der Lebendstadt, dem zweiten Stadtteil Wiens. Das Augarten begrenzt (im Uhrzeigersinn) nordostlich an den früheren Südwestbahnhof, südostlich an das Nachbarquartier um den Volkermarkt, südwestlich ans Kaimeliterviertel und nordwestlich ans Zwanzigstel von Wien, das 1900 vom Zweiten von der Brigittenau abgetrennt.

Der Augarten mit den umgebenden Straßen stellt das Augsburger Viertel dar, ein Zählkreis der Leerstadt mit zehn Zählkreisen. Der Weg von der Augsburger Brücke über den Wiener Kanal zum Augartener Tor wird als Unterliegende Augsburger Strasse bekannt. Auf der südwestlichen Seite des Parks befindet sich die Oberer Augustinerstraße.

Das Unterere und der angrenzende Teil der Oberste Augartenstraße in nordwestlicher Ausrichtung werden von der Tramlinie 31 (Schottenring-Stammersdorf) der Österreichischen Bundesbahnen bedient. Seit 2008 liegt die U-Bahn-Station Taborstraße der U-Bahn Linie U2 an der SÃ??dspitze des Augustiner Stadtteils. Der Zutritt ist wie in nahezu allen Landesgärten Wiens nachts nicht möglich, da die fünf Park-Tore von der Abenddämmerung bis zum Morgengrauen verschlossen sind; an den Toranlagen befinden sich Schilder mit saisonalen Öffnungszeiten. Die Tore sind mit Metallbeschriftungen versehen.

In den Augarten finden Sie das Augartenpalast, den Standort der Volksmusikknaben, das traditionsreiche Augartenschloss mit der Manufaktur Augarten, das Augartenstudio, das derzeit in Betrieb ist, das Filmmuseum Austria, ein Seniorenheim, den Campus Chabad und ein Kinderbecken im Freien sowie mehrere Sportfelder. Im Jahr 2012 kam der MuTh benannte Saal der Chorknaben an der südlichen Spitze des Gebietes, am Augsburgerspitz, hinzu.

Historisches Denkmal sind die beiden hoch aufragenden Flakturme (Flak = Flak = Flak) aus dem Zweiten Weltkrieg. Dabei handelt es sich um die beiden Flakturme. Augarten bietet neben mehreren Brunnen zwei Gastronomiebetriebe, eine (Bunker, teilweise in einem Kriegsbunker) im Erdgeschoss der Südwestparkanlage und eine in Verbindung mit dem Studio Augarten. Der Barockgarten, das Schloss und der bewahrte Teil der originalen Augartener Mauer aus dem Anfang des achtzehnten Jahrhunderts sind seit dem Jahr 2000 unter Schutz gestellt.

Neben dem Jagdhaus wurde das Jagdhaus um einen niederländischen Park (klein im Vergleich zu den später entstandenen Dimensionen des Augartens) und das Jagdhaus ausgebaut. An sie grenzt das von Filiberto Luchese[2] entworfene Schloß und der Park von Graf Johann Franz von Trautson. Um 1677 liess Leopold I. den Trautson Garden Palace in einen kleinen Palast umwandeln, den er Imperial Favorita nannte.

Bei der zweiten Belagerung Wiens durch die Türken 1683 wurde der ganze Komplex vernichtet. Nachdem der Wien-Prater 1766 für das Publikum geöffnet wurde, wurde der Augarten am I. May 1775 von Joseph II. für das Publikum geöffnet. Damals wurde der Zugang noch vom militärischen Bereich überwacht und in dem Gebiet selbst waren Invaliden anwesend, um die Ordnung aufrechtzuerhalten.

Auch heute noch ist die Aufschrift " Vergnügungsort Ihres allen Menschen gewidmeten Schatzes " auf dem 1775 von Isidore Canevale gebauten Augartenhauptportal zu finden, das unmittelbar zum Augartener Schloß (dem Hauptsitz der Porzellanmanufaktur) mitführt. Unter diesem Motto befand sich im Augarten nicht nur der Eingangsbereich, sondern auch ein Haus mit Esszimmern, Aufenthaltsräumen, Tanzsälen und Billardräumen, für das der Trainer Ignaz Jahn zeichnete.

Während der katastrophalen Flut, die in der Sommernacht vom 27. Januar bis 1830 die Donaugebiete Wiens heimgesucht hat, wurde der Augarten 1,75 m hoch geflutet. In den Jahren 1860 bis 1875 erfolgte die Regelung des Donauabflusses und damit die Trennung des Augustiners von der Donau.

Von 1934 bis 1936 lebte der ehemalige Kanzler Kurt Schuschnigg im Palais Augarten. In der Zeit bis zum Zweiten Weltkonflikt war die Historie des Augustiner Schlosses vergleichsweise mäßig. Doch gegen Kriegsende sollte sich das allerdings abändern, denn die Strategen von Adolf Hitler hatten Augarten als optimalen Ort für den Bau von Flakturmanlagen zum geografischen Objektschutz der Innenstadt von Wien gewählt.

In Wien wurde im Hochsommer 1944 mit dem Aufbau von zwei Flakturmen (55 Meter hoher Kampfturm und 51 Meter hoher Führungsturm) begonnen, die aufgrund ihrer bizarren Ausstrahlung in der Mitte des Parks zu einem charakteristischen Merkmal des Augsgartens geworden sind. Allein für Augarten war der Aufbau der wienerischen Flakturme mit den damit verbundenen zerstörerischen Phänomenen (Verlegung von 16 Eisenbahngleisen, Aufbau ausgedehnter Kasernsiedlungen für die Baumeister usw.) sehr schlecht, aber zusätzlich wurden während des Zweiten Weltkriegs mehrere hundert Kubikmeter Geröll abgelagert, gepanzerte Fahrzeuge durch den Garten gefahren und Massengräber ausgelegt, in denen viele hundert kriegsunglückte Menschen begraben worden sein dürften.

Gegen Ende der 1960er Jahre wurde der Versuch unternommen, einen der beiden Flakturme zu durchbrechen. Das erste der morgendlichen Auftritte unter der Regie von Wolfgang Amadeus Mozart fanden am Samstag, den 16. Juni 1782 im Schlossgarten statt, aber das Gebäude bietet auch Platz für viele andere Festivals und Aufführungen. Ludwig van Beethoven hat auch mehrere seiner Kompositionen im Augarten unter der Regie von Wolfgang Amadeus Mozart aufgeführt.

Die viel besuchten Konzerte am ersten Mai in den Jahren 1820 bis 1847 finden im Schlossgarten statt, wobei hauptsächlich Werke von Johann Strauss (Vater) aufgeführt werden. Bereits seit 2008 wird das Cinema im äußersten Süden des Augsburger Platzes (Augartenspitz) als indirekte Nachfolgerin, ein Objekt des Filmarchivs Austria, wie nie zuvor betrieben.

Für den Sängerknabenverein, der das Gelände gemietet hat, wurde ab 2010 trotz harter Demonstrationen von Anwohnern und Volksinitiativen ein Konzert- und Mehrzweckraum am Augsg. erbaut. Chor der Vogesen: Die Vienna Boys: Bereits seit 1948 befinden sich die Chorknaben im Palais Augarten. Das Palais beherbergt neben einem Schuljahr mit eigenem Kinderinternat für die Chorknaben auch einen eigenen Vorschul- und eine Privatgrundschule mit öffentlichen Rechten, die auch für musikbegeisterte Kinder beiderlei Geschlechts offen sind.

In Augarten wurde im Dez. 2012 der MuTh-Konzertsaal für die Chorknaben fertig gestellt. Porzellan-Manufaktur: Die Augartener Porzellan-Manufaktur hat ihren Sitz im früheren Gärtensaal des Augartener Palastes (Eingang von der Oben Augartener Straße). Das Studio des Malers Gustinus Ambrosi am Ortseingang Ampigasse wurde 1955 bis 2017 im Gebiet des Englandgartens gegründet.

Die Thyssen Bornemisza Art Contemporary Foundation unter der Leitung von Frau Francisca Habsburg-Lothringen zeigte von 2012 bis 2017 in der früheren Residenz und im Studio des Malers und benannte die Installation TBA21 - Augarten. 4 ] Wie von Frau Habsburg im Oktober 2015 bekannt gegeben, wurde TBA21 Ende 2017 mit dem Auslaufen des Mietvertrages für das Augartener Gelände aufgelassen.

Seit 1997 ist das Filmmuseum Austria in den Dienstgebäuden des Schlosses Augarten in der obersten Augsburger Straße untergebracht. Das 1758 gestiftete und 1890 hier errichtete SCHMIDTLICHE VOIV-Kreuz steht in der Nähe der Nordumfriedung (Eingang Wasnergasse). Ferienhaus Augarten: Das Ferienhaus (2., Rauscherstraße 16) ist ein 1975 eröffneter Altersheim.

Unmittelbar daran angeschlossen ist das Cafe House Augarten. Türme: Ein Paar Türme, die Türme Augarten, sind unverwechselbare Elemente der Parksilhouette. Die vier Spielplätze des Bundes werden von den Schülerinnen und Schüler stark frequentiert, zumal viele Wienerschulen keine eigenen Sportstätten haben und daher im Augarten Gymnastikunterricht haben. Familien-Freibad: Im Norden des Augustiner Stadtteils verfügt die Stadt Wien über ein Familien-Freibad unweit der Odergasse.

Die kleine Frauenkirche im Augarten steht an der Kreuzung Waschgasse g / Güßplatz mit der Oberen Augartenstraße. Im Augarten befinden sich auch mehrere Kinderspiel- und Gartenanlagen, die von den Eidg. Gartenanlagen genutzt werden, um die für die Gestaltung des Gartens notwendigen Nutzpflanzen anzubauen. María Auböck: Erschließungskonzept für den Augarten in Wien. Eva Berger: Geschichtsträchtige Garten- und Gartenanlagen aus der Zeit bis 1930. In: Die Gardenkunst 4 (2/1992), S. 187-198. Eva Berger: Geschichtsträchtige Garten- und Gartenanlagen von der Zeit bis 1930. Volume 3 Vienna.

In Böhlau, Wien 2004, ISBN 978-3-205-99353-7, Wien, Schlosspark, Hohe Favorita (Augarten), S. 97 ff. historisch: Simon Bunke (Hrsg.): Der Augarten bey Wien (1795). Ein erotisches Erzählen; mit einem Anhang von Materialien zur Historie des wienerischen Augsburg. Hofbuchdruckerei, Wien 1880 (archive.org).

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