Bienenschutz

Schutz vor Bienen

Können dadurch die Bienen gerettet werden? Nehmen Sie an der Bienenfütterung teil! Die große Aktion zum Bienenschutz geht in die nächste Runde. Die Bienen sind die wichtigsten Bestäuber. Schutz der Bienen Ein Verbot allein reicht nicht aus.

Der Bienenschutz im Hausgarten - Mein wunderschöner Hausgarten

Der Bienenschutz ist so wichtig wie nie zuvor, denn die Nutzinsekten haben es schwer: Einkulturen, Pestizide und die Varademilbe sind drei Einflussfaktoren, die in ihrer Gesamtheit wahrscheinlich das größte Problem für die Imkerei darstellen. Die arbeitsamen Kollektoren und Bestäubungsexperten können daher oft nicht den ganzen Jahr über und bei Bedarf bis in den Winterhalbjahreszeit keinen Blütenstaub und keinen Blütenstaub einsammeln, sondern haben nur für einen verhältnismäßig kurzzeitigen Aufenthalt (bis etwa Juni/Juli) ausreichenden Nahrungsvorrat für das Überleben ihrer Bevölkerung.

Überleben die Honigbienen dann den Sommer in ihren Boxen, gibt die Varroa-Milbe vielen Kolonien die sprichwörtliche Ruhe. Bienenzüchter wie der langjährige ehemalige Vorsitzende des Badener Bienenzüchterverbandes, Ekkehard Hülsmann, sind bemüht, dem entgegenzuwirken. "Am Ende kann jeder etwas für den Schutz der Imkerei tun, ohne zu viel auszugeben", sagt er.

"Jegliche weitere Blume, die den Honigbienen zur Verfuegung steht, kann hilfreich sein. "Und: Wenn Sie weniger Insektenvernichtungsmittel im Haus verwenden, können Sie nicht nur den Honigbienen mithelfen, sondern auch Kosten sparen. Vor allem Naturgärten, Obst- und Blumengärten sind ein idealer Ort, um etwas für den Schutz der Imker und auch für das Fortbestehen anderer Nektarkollektoren zu tun.

Die offenen Blumen, die ihre Staubgefäße und Blütenstempel deutlich erkennbar darstellen, wie die Päonie im Strauchbeet oder die Kürbisblüten im Gemüsegarten, sind beliebte Ausflugsziele für fleißige Iren. Hölzer wie die Limette oder der Bergahorn sind ebenfalls ausgezeichnete Energiequellen für den Bienenbestand. Dagegen eignen sich Anlagen mit stark befüllten Blumen nicht besonders gut, da die pollenproduzierenden Staubgefäße in Blätter verwandelt wurden und das Innere der Blume mit ihrer Nektarkapazität für die Insekten schwierig oder sogar unzugänglich ist.

"Es ist natürlich optimal, in Ihrem Haus unterschiedliche blühende Pflanzen zu haben, die so lange wie möglich blühen", sagt Hülsmann. Ab Juni/Juli fällt es den Imkern schwer, in den Regionen mit intensivem Ackerbau genügend Blumen zu haben. Hülsmann: "Ein großer Teil unseres Parks ist eine bunte Mischung aus Wildblüten und Wildwachsen.

"Daher ist es eine gute Sache, mehr Gewicht auf Haushaltsmittel wie Nesselabkochung zu legen, die zwar keinen 100%igen Schutzwirkung bieten, aber für alle anderen Gartenbewohner sicher sind. Hülsmann: "Ich bin ein leidenschaftlicher Gartenarbeiter und sammele in meinem Gemüsegarten auch Schaderreger wie den Erdäpfelkäfer von selbst.

"â??Neben einer blumenreichen Pflanzung kann man aber auch sonst fÃ?r den Bienenschutz einstehen. So ist z.B. der Aufbau eines Insekten-Hotels für Hummeln eine Option, die nicht nur dem eigenen Gemüsegarten zugute kommt. "Von fertiggestellten Insekten-Hotels würde ich nicht raten, aber der Eigenbau ist nicht sehr zeitaufwendig und der Bienenstock kann den Gartenverhältnissen angepasst werden", sagt Hülsmann.

Hülsmann: "Am besten sind gut gewürzte Hartholzteile, die wirklich ausgetrocknet sind und in die verschieden große Bohrungen mit einem Holzschneider eingelassen werden. Dadurch ergeben sich rasch und unkompliziert viele Zuchthöhlen für Hummel. "In diesem Jahr habe ich selbst einen Holunderkoffer mitgenommen, Bohrlöcher in ihn gemacht und ihn an einem sehr hellen, wind- und regensicheren Ort platziert", sagt Hülsmann.

Auch der Bienenschutz im Park lohnt sich für Sie, denn Sie müssen sich nicht mehr um die Befruchtung Ihrer Obst- und Beerenbäume kümmern.

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