Bio äpfel

Bio-Äpfel

Übersicht über alle Bio-Apfelsorten vom Bodensee. Mit welchen Bio-Apfelsorten wird in der Bodenseeregion gearbeitet? Bio-Früchte - Bio-Äpfel Der größte Teil der Bio-Äpfel wird von über 20 Obstbauern in der Region Ravensburg kultiviert. Die biologische Landwirtschaft folgt den Leitlinien von Bioland und Niedersachsen und erfordert von den Produzenten viel Einsatz und Mitgefühl. Die Pflege der Äpfelbäume muss bis zur Herbsternte in großer Zahl und mit hohem zeitlichen Aufwand durchgeführt werden.

Denn der biologische Landbau ist für sie eine Herzensangelegenheit, ebenso wie der Wunsch, nicht nur biologische Äpfel, sondern auch leckere Obstsorten zu erzeugen und zu gewinnen. Eine qualifizierte Betreuung sorgt dafür, dass nur für den ökologischen Landbau geeignetes Saatgut angebaut wird.

Mit schorfresistenten Varianten können die für den biologischen Landbau zugelassenen anorganischen Pflanzenschutzmittel noch einmal erheblich verringert werden. In der Ravensburger Verpackungsstation wird ausschließlich Bio-Obst verarbeitet. Mit der neuartigen Warmwasseraufbereitung werden die Bio-Äpfel kurz in sauberes 52°C heißes Leitungswasser eingetaucht und gelagert.

Kauftipps für Äpfel - Sind Bio-Äpfel besser? - Gesundsein

Das Max Rubner Institut hat die Äpfelsorte Golden Delicious daraufhin überprüft, ob die äpfel aus biologischem Anbau kommen und ob der Flavonoidgehalt eine große Bedeutung hat. Im Sommer, wenn es heiß wird, enthält der Appel mehr als in milderen Jahren", sagt Ernährungsberater Watzl. Somit besteht für den Verbraucher keine Gefahr, diese Reste mit dem Obst zu verwerten.

"Beim konventionellen Äpfel werden zwei bis drei Monate vor der Lese Fungizide verwendet, um den Schimmelpilzbefall während der Lagerzeit zu verringern - Bio-Anbieter haben diese Option nicht", erklärt Trierweiler vom Max Rubner Institut. Für eine optimierte Aufbewahrung konnten sie ihre Ernten jedoch zwei Min. vor der Aufbewahrung in 52°C heißem Leitungswasser eintauchen, was auch das Schimmelwachstum dämpfte.

In letzter Zeit wurden konventionelle äpfel mit Wachs behandelt, eine Vorgehensweise, die bis vor einiger Zeit untersagt war. Um den Äpfeln einen schönen Glanz zu verleihen, werden sie nach der Aufbewahrung manchmal durch ein Waxbad gezerrt. Für den Konsumenten ist die wachsartige Schicht dadurch zu erkennen, dass Apfel, die tatsächlich eine rauhe Haut haben, wie z. B. Boschop, auf einmal kräftig leuchten, sagt der Naturwissenschaftler Thrierweiler.

Es ist jedoch zu berücksichtigen, dass viele äpfel, vor allem die Jonagold-Sorte, eine Naturwachsschicht zum Schutz vor Verdunstung bildet und auch in ihrem natürlichen Zustande glänzt. Ob organisch oder nicht - möglichst mit der Haut essen. Auch wenn der Appel also mit Pestiziden versetzt wurde: Waschen Sie ihn ganz leicht ab und geniessen Sie ihn mit Schale", rät Verbraucherschützer Kreis.

Die Wissenschaftlerin Watzl hebt auch hervor: "Das Allerwichtigste ist, dass man überhaupt Apfel ißt. Ich schade mir selbst mehr, wenn ich nicht esse, als wenn ich irgendwelche Reste auf der Schüssel aufnehme."

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