Buchrücken

Rücken eines Buches

Die Wirbelsäule ist die Schmalseite eines Buches, an der der Buchblock an der Bindung befestigt ist. ¿Wie breit ist der Rücken meines Buches? Viele übersetzte Beispielsätze mit "Buchrücken" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen.

mw-headline" id="Beschriftung">Beschriftung[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der um den Block wölbende Buchdeckel formt den Buchrücken. Die Wirbelsäule ist die Schmalseite eines Blattes, an der der Block an der Bindung fixiert ist. Im Falle von gefesselten Broschüren mit einem festen Buchdeckel ist der Buchrücken in der Regel mit einem Scharnier an den Buchdecken versehen. Die Aufhängung des Buchblocks erfolgt an der Innenseite der Rinne, in der Regel durch Einlegen einer Hülle.

Die Rückseite stellt so eine Schutzhaube dar, die zugleich die Klappen stützt und so eine einwandfreie und stabile Verklebung gewährleistet. Bei Taschenbüchern wird der Buchrücken in der regel gut mit dem Block verbunden. Weil diese Fixierung fast starr ist, werden für die Bindung in aller Regel flexible Werkstoffe verwendet. Die Wirbelsäule des Bucheinbandes kann rund oder gerade sein und ist in der Standardausführung mit einer Aufschrift versehen, die den Namen des Autors, des Titels und des Herausgebers des Bucheinbandes aufführt.

Beim Einrichten des Buches kann die Aufschrift entweder vertikal oder horizontal, d.h. parallel zur Rückenfalte oder rechtwinklig dazu, erfolgen. In Deutschland, Frankreich und Italien ist ein Etikett in den meisten Fällen faltenparallel von oben nach oben (d.h. mit nach vorne gerichtetem Kopf) und im angelsächsischen Raum von oben nach unten und von oben (mit nach hinten gerichtetem Kopf) lesbar.

Aus Kontinentaleuropa stammende Werke, die im Liegen gelagert werden sollen und bei denen die Wirbelsäulenbeschriftung leserlich sein soll, werden daher mit dem Titelblatt nach vorne gelagert. Durch die von oben nach oben gerichtete Schrift ist die Buchvorderseite zu erkennen, wenn ein Buch aus dem Fach gezogen wird. Eine solche Inschrift vereinfacht das Finden eines Themas in einem vertikalen Stapel (Bücherregal).

Bei der Etikettierung von oben nach unten ist dagegen eine waagerechte Aufbewahrung des Bandes und vor allem der Zeitschriftenstapel möglich, wobei das erste Deckblatt, d.h. das Titelblatt einer Periodika oder das Außendeckblatt der Vorderseite eines Bandes, und das Buch oder der beschriftete Rücken einer Periodika gleichzeitig leicht verständlich sind. Dadurch wird es viel einfacher, einen einzelnen Titel in einem horizontalen Stapel zu finden.

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