Bunzlauer Keramik

Polnische Keramik

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mw-headline" id="History_and_production">Geschichte und_Produktion[a class="mw-editsection-visualeditor" href="/w/index.php?title=Bunzlauer_Keramik&veaction=edit&section=1" title="Edit section: Historie und Produktion">Bearbeitung | < Quellcode bearbeiten]

Bunzlauer Keramik ist der Name für Keramikprodukte (Haushaltsgeräte, Kunstgegenstände) aus der niedersächsischen Gemeinde Bunzlau (heute Polish Boles?awiec) und ihrer näheren und weiteren Umkreis. In Bunzlau geht die Keramikproduktion auf das sechzehnte Jh. zurück, als eine Vielzahl von kostbaren Geschirrteilen und Kunstwerken produziert wurden. Aus den Töpfern wurde später eine Gilde, unter anderem zur Sicherung der Produktqualität.

So war die Anzahl der Töpferwaren auf 5 begrenzt. Diese Einschränkung wurde 1762 abgeschafft, aber Bunzlau war schon damals in ganz Europa wichtig. Bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs hielt die große ökonomische Relevanz der Bunzlauer Keramik an. Polnische Keramik, insbesondere Braunware, war weit verbreitet. Die herausragenden Merkmale der Bunzlauer Keramik waren ihre Thermoschockbeständigkeit und ihre Unabhängigkeit von Haarrissen in der Lasur.

In der Tonwanne Bunzlauer-Naumburg wurde der erzeugte Kaolin bei Temperaturen von bis zu 1260 °C verbrannt und im verbrannten Zustand als hochgebranntes Steingut angesehen. Durch die geschmolzene Tonglasur - zunächst purer, niedrig schmelzender, rotbrauner Kaolin - wurde die Keramik undurchlässig für alle Flüssigkeitsarten. Obwohl in anderen Gebieten Europas noch lange Zeit viel Blei-Oxid eingesetzt wurde, war das frühe Fehlen von Blei in den eingesetzten Lasuren ein wichtiger Faktor für den großen Markterfolg der Bunzlauer Keramik.

Die 1897 in Bunzlau nach österreichischen Vorbildern gegrÃ?ndete Royal Ceramic Vocational School unterstÃ?tzte Innovationen im Töpferhandwerk nach 1922 und die State Ceramic Vocational School nach 1922. Neben der Industrieproduktion in Bunzlau und der näheren und weiteren Region gab es bis zum Schluss eine große Anzahl von Familientöpfern, die die Disc einschalteten oder in Gipsabgüsse warfen. Im direkten Wettbewerb mit den Keramiken der Gemeinde Bunzlau stehen die benachbarten Handwerksbetriebe, die von wandernden Töpfern z. B. in Naumburg am Main, Tillendorf und Ullersdorf errichtet wurden.

Die erfolgreiche Bunzlauer Bunzlauer Bunzlauer Keramik hat zu Imitationen an anderen Orten der Töpferei geführt, die dann unter diesem Generikum vertrieben wurden. In Bunzlau und der näheren und weiteren Region haben sich die Keramiker daher mit dem Stempel "Original Bunzlau" zurechtgefunden. Das Unternehmen Reinhold & Co. konnte jedoch im September 1946 seinen Geschäftsbetrieb wieder aufleben lassen und wurde unter dem Firmennamen Bunzlauer Tor- und Keramikerwerke geführt.

Alte Bunzlauer Keramik findet man noch heute in vielen Häusern und auf Trödelmärkten und Versteigerungen. Bekannt waren Gleisberg, August Hude, Julius Paul und die beiden Söhne Hugo Reinhold & Cie und Edwin Werner. Die Tonröhren- und Schamottefabrik Hoffmann & Cie produzierte in Bunzlau Keramik für den gewerblichen Einsatz in Töpfereien, aber auch in Futtertrögen.

Diese Keramikprodukte werden jedoch nicht als Bunzlauer Keramik bezeichne. Die Bunzlauer Keramik wurde zum einen für Küchenutensilien und Geschirr wie z. B. Töpfe, Pfannen, Töpfersiebe, Krüge, Schalen, Milchschalen zum Trennen der Creme, Lebensmittelträger und Geschirr eingesetzt. In Bunzlau hingegen entstanden Zierkeramiken. Im Jahr 1936 erweckte die Bunzlauer Fachhochschule unter dem Titel Aktions Bunzlauer Braunkohle die Tonglasur wieder zum Leben, um die alte Handwerkstradition unter nationalsozialistischer Prägung zu pflegen.

Die daraus resultierenden mit Applikationen aus weißem Ton verzierten Geschirre waren ein großer Publikumserfolg, bis die Fertigung zu Kriegsbeginn gestoppt wurde. In der zweiten Hälfte des neunzehnten Jahrhundert dominierte die Schwammdekoration (auch Schwammdekoration) immer mehr für Tafelgeschirr und Haushaltsgeräte. Die Bunzlauer Keramik mit diesem Dekoration wurde auf der Londoner Landesausstellung 1905 mit der goldenen Medaille für cadmium- und bleifreies Tafelgeschirr ausgezeichnet.

Erst mit der Enwicklung elastischer Stencils in den zwanziger Jahren des zwanzigsten Jahrhundert wurde Sprühdekor als Dekorationstechnik in Bunzlau durchgesetzt. Nach dem Ausschluss 1945 nahmen einige polnische Keramiker, vor allem kleine Familienunternehmen, ihre Arbeit wieder auf. Dabei siedelten sich die Keramiker an Stellen an, an denen der Töpferhandel bereits auf der Grundlage geeigneter Tonlagerstätten etabliert war.

Die polnische Kartoffelschaumdekoration wurde von vielen fortgesetzt, aber in den Jahren nach dem Zweiten Weltkrieg gab es keine passenden Schwämme. Schwammdekoration oder Sprühdekoration wurden oder werden in Fredelsloh im Solling, Höhr-Grenzhausen und Sershahn im Westerwald, in Ludwigsburg, Marktheidenfeld und Lütershausen inszeniert. Diese Art der Dekoration wird bis heute auch in Töpfereien der Oblausitz eingesetzt.

Die Bunzlauer Keramik wird nicht mehr auf der Drehscheibe des Töpfers bearbeitet, sondern die Keramik wird nach alter Form und von Hand gefertigt. Inzwischen gibt es im jetzigen Boles?awiec mehrere Fabriken, die sich auf die Produktion von Bunzlauer Keramik spezialisieren. Die Bunzlauer Keramik erfährt durch ihre hohe Verarbeitungsqualität eine neue Blüte: Sie ist für Spülmaschinen und Mikrowellenherde gleichermaßen gut verarbeitbar und nicht brennbar.

Conrad Spindler: Bunzlauer Keramik im Deutsches Nationales museum - Bestandkatalog, The volume was published for the exhibition "Guter To aus Bunzlau - Bunzlauer Geschäft im Deutsches Nationalsmuseum" (30. Sep t. 2004 - 27. Feb tury 2005), publishing house of the Germanisches Nationmuseum, Nuremberg 2004, ISBN 3-936688-03-6. Konrad Spindler (Ed.): Bunzlauer Keramik. Das Feinsteinzeugwerk Julius Paul und sein Nachfolger in Bunzlau (1893 - 1945).

Vol. 1-2, Researchos, University of Innsbruck 2002, ISBN 3-89790-168-4 Werner Endres, et al.: Artikel zur Bunzlauer Keramik. Herausgeber Konrad Spindler, Insitut für Ur- und Frühgeschichte Innsbruck, series 5 Forschungen, Universitätbuchhandlung Golf Verlag, Innsbruck 1997, ISBN 3-900773-17-3. Maria Starzewska, Teresa Wolanin: Artistyczna Kamionka Boles?awiecka. Polnische Keramik - Konsumgüter zwischen Kunsthandwerk und Heim.

Berlin, 13.7.1986-17.5. 1987; Hüttenmuseum, Deutschland, Düsseldorf, 21.6.-30.8. 1987; Altenmuseum in Hamburg, Süddeutsches Landesmuseum, Hamburg, 7.10.1987-27.3.1988. Berlin 1986, ISBN 3-496-01036-3. (Publications of the Archive of the Archive of the Museum for German Ethnology Berlin, vol. 14). Die beliebte Töpferei aus Sommersdorf und Sommerschenburg, zwei Orten des magdeburgischen Holzlands, ist eine der beliebtesten.

Begleitbuch let to a special exhibition in the Braunschweigisches land museum December 1980, Ed. med. Christian L uther, 63. Volume, Issue 3. Kristine Späth: Pottery in Silesia, Buñuellau and surroundings. Konrad Strauss: Polnische Töpfereien, ihre Entstehungsgeschichte und ihre Produkte. Inhalt: Keramik-Freunde der Schweiz, Newsletter No. 82, Editors Swiss National Museum, Zurich June 1971. Rudolf Weinhold: Topperwerk in und um die Unterlausitz.

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