Camping

Zelten

Der Campingplatz (auch Camping genannt, vom lat. Campus "Feld") bezieht sich auf eine Form des Tourismus. Sind Sie auf der Suche nach Campingplätzen mit Flair und Komfort für Ihren nächsten Urlaub? Die Campingmöglichkeiten in den USA sind so vielfältig wie die Gemälde auf unseren Campervans.

mw-headline" id="Beschreibung">Beschreibung[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Unter einem Zeltplatz (meist ein privater, manchmal von der Kommune betriebener) versteht man ein eingegrenztes (oft eingezäuntes) Gebiet, in dem Camping möglich ist, d.h. wo man mit einem Zelt, Caravan oder Wohnmobil unterkommen kann. Diese findet in der Regel im Zusammenhang mit Freizeitaktivitäten (z.B. Ferien, Wochenenden) statt; manchmal leben auch Menschen mehr oder weniger permanent auf Zeltplätzen, z.B. Monteure (siehe auch Residenz (Deutschland), Zweitwohnung, Pendler).

Zeltplätze liegen in der Regel in touristisch interessanten Gebieten, sei es in malerischen Gebieten oder in der unmittelbaren Umgebung von (seltenen) Großstädten. Fast immer gibt es (mehr oder weniger aufwendige) Sanitäranlagen; oft haben sie weitere Möglichkeiten wie Geschäfte, Restaurants, immer häufiger auch Freizeitanlagen wie Fitnessstudio, Swimmingpool, Fitnessweg, Boccia-Platz, Schaukelgolf-Minigolfplatz, Kinderschutz.

Diese zusätzlichen Angebote sind sehr oft auf die Hochsaison begrenzt. Es gibt sowohl für Dauermieter ( "Camper", die ihren Caravan als Urlaubsort nutzen) als auch für Reisemobilisten. Es gibt auch Zeltplätze, die nur für Wanderer gedacht sind, die keine Zeltplätze für permanente Wohnmobile ausleihen. Gemischte Formen sind üblich. Die Campingführer bezeichnen die Parzellen oft als Etappen-, Ferien- oder Dauercampingplätze.

Auf vielen Campingplätzen gibt es auch Mietmöglichkeiten (Zelte, Wohnwagen, Wohnmobile, Hütten, Bungalows). In ganz Europa und darüber hinaus gibt es Campings mit einem sehr breiten Angebotsspektrum. Vom kleinen, schlichten (meist preiswerten) Platz bis zum Vollsortiment mit Badebereich, Supergeschäft, Gastronomie und Animationen für alle Alters- und Interessensgruppen.

Bei Wohnmobilen gibt es oft gepflasterte Stellen (mit Grassteinen); Caravans und Festzelte befinden sich überwiegend auf ungepflastertem Auenuntergrund. Jedes Jahr werden verschiedene so genannte Campingguides veröffentlicht (darunter der VDAC Camping Guide Nord- und Südeuropa, der DCC Camping Guide Europe des DCC und der ECC[Europa Camping + Caravaning]) mit Darstellungen von mehreren tausend Plätzen in Europa.

In der Regel verfügen die Stellplätze über Anlagen zur Körperhygiene und WC. Da sich die Anlagen zum Spülen, Waschen der Wäsche und die Abläufe für die Bord-WCs in der Regel nebeneinander befinden, gelten sie in der Regel auch als Sanitäranlagen. Das Angebot an Sanitäranlagen auf dem Campingplatz ist sehr vielfältig. So gibt es (selten noch) Campings mit recht altertümlicher Ausrüstung auf einem Niveau, das mit hochwertigen Hotelkomplexen konkurrieren kann, wodurch die Preisgestaltung dementsprechend breit gestreut ist.

Die einzelnen Anlagen können aber auch an Einzelcamper (private Kabinen mit kompletten "Sanitäranlagen") oder an Plätze mit einzelnen Sanitäranlagen gemietet werden. Auf vielen Plätzen gibt es auch Sanitäranlagen für mobilitätseingeschränkte Wohnmobile (Rollstuhlfahrer). Bei grösseren Stellplätzen sind die Sanitäranlagen oft auf mehrere Häuser aufgeteilt. Nicht selten unterscheidet sich die Qualität der Anlagen in den einzelnen Häusern stark (unterschiedliches Lebensalter und Renovierungsstatus).

Oftmals wird das Übernahmeangebot an die Auslastung angepaßt (ein Teil der Anlagen wird dann geschlossen). Bei der Bewertung der Sanitäranlagen eines Zeltplatzes muss die Zahl der Gegenstände im Verhältnis zur Größe des Platzes, ihrer Funktionalität und Erscheinung sowie ihrer Reinheit miteinbezogen werden. Das kann manchmal zu Mißverständnissen bei der Auslegung solcher Auswertungen z. B. eines Campingguides und bei sehr unterschiedlicher Erfüllung dieser Auswertungskriterien kommen (z. B. Entwertung trotz modernster, makellos sauberer Anlagen, weil es viel zu wenig davon gibt oder weil einige Anlagen fehlen).

Duschkabinen sind in der Regel in Hütten untergebracht und haben in der Regel eine abschließbare Türe. Solche Reinigungsanlagen sind oft an den Aussenwänden der Außenanlagen der Sanitärgebäude angebracht. Auf den meisten Campingplätzen gibt es auch eine Waschmaschine und einen Wäschetrockner (gegen Gebühr) und weniger oft eine Geschirrspülmaschine. Oftmals sind die Harnwege nicht galvanisch getrennt. Oft wurde die Wasser-Temperatur vorgegeben, heute wird jedoch die Verstellbarkeit durch den Wohnwagen wieder als Komfortfunktion betrachtet.

Meistens ist die Warmwasserbereitung inbegriffen - nur die Nutzung der Duschkabinen ist oft gegen einen Zuschlag (Chip, Duschanhänger oder Chipausweis; letzterer registriert die Dauer der Dusche zur späteren Abrechnung), um die Nutzungsdauer auf ein vertretbares Niveau (wenige Minuten) zu begrenzen; seltener auch bei anderen Einrichtun gen (Geschirrspülung). Sie sind in der Regelfall nur dann zuschlagspflichtig, wenn z.B. das Leitungswasser elektronisch erwärmt wird (meist von Haushaltsgeräten mit einer Leistungsaufnahme von mehr als 18 kW), da sonst dem Campingplatzbetreiber unkalkulierbare Mehrkosten entstehen würden.

Vor allem in den Südregionen wird oft nur kaltes Wasser geboten. Für die Mindestausrüstung von Stellplätzen in Deutschland und Österreich gilt die Campingordnung des entsprechenden Land. Das Zelten außerhalb von Camping- und Wohnmobilplätzen ("Wildcamping") ist regional unterschiedlich geregelt und grundsätzlich nicht erlaubt. Weitere Informationen dazu findest du im Beitrag Camping.

In vielen Ländern gibt es ein amtliches Klassifikationssystem - meist Sterne - für Zeltplätze. Das Kriterium ist von Jahr zu Jahr verschieden, kaum zu vergleichen und unterscheidet sich auch von den Beurteilungen in Campingguides. Um die Qualität der in Camping- und Freizeiteinrichtungen in Deutschland angebotenen Infrastruktur, Dienstleistungen und Dienstleistungen zu verbessern und zu sichern, hat der Verband der Campingindustrie in Deutschland gemeinsam mit dem Europäischen Fremdenverkehrsverband e. V. ein Klassifikationssystem eingerichtet.

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