Cocktail Shaker

Mixbecher mit Cocktail

Der Cocktailshaker ist ein unverzichtbarer Bestandteil jeder Bar. Mischen Sie Ihre Cocktails mit dem richtigen Shaker. Wir erklären Ihnen in diesem Artikel, welchen Cocktailshaker Sie für Ihre ersten Cocktails benötigen und was die genauen Unterschiede sind. Für Hobby-Barkeeper sind Cocktailshaker Pflicht. Brauchst du aber einen Schustershaker, einen Boston-Shaker oder einen Pariser Shaker?

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der Cocktailshaker oder auch nur Shaker (von shake = shake), früher auch oft deutschsprachiger Shakerbecher, ist ein Mischbecher für die Cocktailzubereitung. Es wird hauptsächlich zum Mischen der Flüssigzutaten durch starkes Rütteln und zum Erkalten mit Eiskörnern, Eisstücken (Cracked Ice) oder Crushed Eiskörnern ("Cobbler Ice") verwendet.

In einem Cocktailshaker zu rütteln ist wahrscheinlich die am besten bekannte Art, Cocktails zuzubereiten und ist immer dann notwendig, wenn die Inhaltsstoffe Zitrusfrüchte, Creme, Ei, Kokoscreme oder zähflüssige Sirupe oder Liköre sind, die sich beim einfachen Umrühren nicht einheitlich kombinieren würden. Aus reinen Getränken wie Martini hergestellte Drinks dagegen werden vorzugsweise in einem Mischglas verrührt, damit sie nicht durch eingefangene Luftblasen, wie beim Zittern, trüben und keine kleinen Eisensplitter auftauchen.

Erst in der zweiten Jahreshälfte des neunzehnten Jh. wurde das Zittern von Cocktails verbreitet. Bisher war es die gängige Methode, die Inhaltsstoffe in einer Tasse zu mischen oder sie von einer Tasse oder einem Gläschen in eine andere fliessen zu lasen, das sogenannte Rollen. Im neunzehnten Jh. haben Barkeeper wie Jerry Thomas eine spezielle Fähigkeit entwickelt, Flüssigkeit von einem Krug zum anderen zu schleudern, auch in größerer Entfernung durch die Lüfte.

Nur mit der weit verbreiteten Anwendung von Speiseeis und dessen Einsatz in Cocktails setzte sich das Zittern in zwei miteinander verbundenen Metalltassen oder einem Metalltopf und einem Becher (Boston Shaker) durch. Im Jahr 1872 wurde der erste 3-teilige Schüttler zum Patent angemeldet. Das Unter- und Oberschenkelteil sitzen hier exakt aufeinander, und ein Durchschlag ist bereits im Klappdeckel unter einer Verschlußkappe zur Eisrückhaltung eingelassen.

Aus einem großen Metallbecher (meist Edelstahl) und einem etwas kleinerem Mischglas entsteht der Bosten-Shaker. Die Verwendung des Bosten-Shakers bedarf einiger Eingewöhnungszeit, aber er erlaubt es Ihnen, schneller zu funktionieren und ist einfacher zu pflegen als ein dreiteiliges Gerät. Es wird daher in Bar und von Profibarkeepern vorgezogen und ist vor allem in den USA sehr beliebt.

Um geschüttelte Getränke herzustellen, werden Speiseeis und Ingredienzien in das Becherglas eingefüllt und der Metalltopf in einem kleinen Winkel darüber gestellt und mit einem Lichtstoß so befestigt, dass eine der Seiten des Mischglases mit dem Metalltopf nahezu flächenbündig ist. Schütteln Sie mit beiden Handflächen, der Metalltopf immer zum Gäste ausgerichtet, stellen Sie den Shaker mit dem Metallbauteil nach unten und lassen Sie das verklebte Becherglas durch einen kleinen Seitenaufprall mit dem Daumenknäuel los, und zwar exakt zwischen den beiden Stellen, an denen der Rand des Metalltopfes am engsten und am weitesten vom Mischglas entfernt liegt.

Mit einem zusätzlichen Sieb wird das Getränk aus dem Metalltopf gesiebt. In Einzelfällen wird auf ein Stabrechen verzichtet in dem die Flüssigkeiten durch einen Zwischenraum zwischen Glas- und Metallteilen gesiebt werden. Der Schüttler wird in einer Handfläche über Kreuz gehalten. Rührte Coctails können auch im Mischglas des Boston Shaker hergestellt werden, wenn kein spezielles Röhrglas zur Verfügung steht.

Ingredienzien und Speiseeis werden mit einem Riegellöffel vermischt, ein Reckensieb wird zum Sieben verwendet. Ein Sonderfall des Boston Shakers sind Shaker, bei denen beide Cups aus Blech sind, man redet auch von Zinn-Zinn. Zweite Cocktailshaker aus dem Werkstoff Blech, in denen die Tassen exakt ineinander passen, werden auch als Pariser oder französische Shaker oder Shaker bezeichne.

Das 3-teilige Schüttelgerät (auch Schuster) setzt sich zusammen aus einem Metallschälchen, einem Aufsatzgerät mit eingebautem Filter, das flächenbündig in das Metallgefäß eingelassen ist, und einer Kappe, die alle oft aus rostfreiem Stahl gefertigt sind. Der Deckel der meisten Shaker hält oft etwa 3 cl oder 1 oz (1 Schuss oder Pony, was der Größe des kleinen Teiles der US-Jigger entspricht) und kann daher als Stabmaß verwendet werden, wenn kein Messlöffel vorhanden ist.

Wegen ihrer einfachen Bedienung werden 3-teilige Schüttler häufig für private Zwecke eingesetzt. Das eingebaute Seiher macht es auch einfacher, schäumende Coctails zu zubereiten. Besonders in Japan, wo Boston-Shaker nicht sehr häufig sind, hat sich der so genannte Hard-Shake zu einer Art Handform weiterentwickelt, vor allem mit kleineren Schuster-Shakern, die in einer Handfläche geführt werden können.

Zweiteiler Metallstreuer werden auch als französische Streuer oder Pariser Streuer (oder französische Pariser Streuer) bezeichnet und werden, wie der Titel schon sagt, hauptsächlich in Europa und den USA eingesetzt. Diese gleichen in ihrer Gestalt vielmehr einem 3-teiligen Shaker, haben aber keine Kappe, so dass wie beim Boston Shaker ein Stabrechen zum Sieben notwendig ist.

Sie kann daher nur für Getränke verwendet werden, in denen nach dem Rütteln keine Feststoffbestandteile ausgefiltert werden müssen und die wie bei fruchtigen Langgetränken eine bestimmte Verdünnung tolerieren, da das zum Rütteln eingesetzte Speiseeis in Ausnahmefällen mit ihr zubereitet wird.

Das ist die Story vom Cocktailshaker.

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