Der Teebeutel

Die Teebeutel

Wie keine andere Erfindung im Teesektor hat er die Teevorbereitung in der westlichen Welt verändert. Die Teebeutel Dose, Beutel oder Teebeutel? Dabei spielt das Aufbrühwasser und die Wassertemperatur eine ebenso wichtige Funktion wie die Zeit, die für die Zubereitung des Kaffees benötigt wird. Dies wird aber zunehmend durch einen nur 42 x 60 mm großen Beutel aus ganz besonderem Filtrierpapier - den Teebeutel - in Frage gestellt. Der Beutel hat eine Größe von 42 x 60 Millimetern.

Seine beispiellose Laufbahn hat sich mittlerweile in der ganzen Welt ausgebreitet und innerhalb weniger Dekaden die seit vielen Jahrhunderten existierende Teekultur revolutioniert.

Weil er es möglich gemacht hat, wo immer Sie wollen, innerhalb von Minuten und ohne spezielle Kenntnisse einen wohlriechenden Teeduft zu zubereiten. Voraussetzung dafür ist, dass Sie ein Trinkgerät und warmes Trinkwasser zur Verfügung haben. Seit Jahrhunderten ist er ein luxuriöses Getränk für die Oberschicht und dank des Aufgussbeutels endlich zu einem für die breitesten Bevölkerungsschichten erschwinglichen Gemeinschaftsgut geworden.

Er ermöglichte es, dass Teetrinken zum beliebtesten Drink der Welt direkt hinter dem Meer wurde und diese Stellung kontinuierlich ausbaut. Allerdings heißt das nicht, dass es auch besonders günstig ist, wenn sich der Kaffee in einem Teebeutel befindet. Aufgussbeutel sind die mit weitem Abstand kostspieligste Methode, Kaffee zu erstehen. Vor genau 100 Jahren startete die Laufbahn des Beutels in Deutschland bei der Dresdner Teehandelsfirma Teekanne.

Seine Mitarbeiter hatten von einer Weiterentwicklung in den USA gehört, die heute als Wegbereiter des Klassikers gilt, auch wenn sein Verwendungszweck nichts mit einer komfortableren Art der Teezubereitung zu tun hatte. Anstatt die Tee-Proben aus den Beuteln zu entnehmen und auf herkömmliche Art und Weise zubereiten, haben sie den gesamten Beutel in heisses Leitungswasser getaucht und einlassen.

So wurde der Teebeutel entwickelt, wenn auch ganz unvorbereitet - oder besser gesagt, der Teesack. Mit diesem Schritt war die Laufbahn des ersten Aufgussbeutels vorbei, bevor er wirklich begann. Aber bei Teekanne in Dresden bekam der Teebeutel eine zweite Gelegenheit. Als das Unternehmen den Befehl zur Lieferung von Tees an die Bundeswehrsoldaten des Ersten Weltkrieges bekam, erinnerten sie sich an den Gazebeutel von Sullivan und verpackten vermahlenen Teemehl mit gesüßten Zutaten in kleine Gazebeutel in Portionen.

So hatte auch der Teebeutel seine zweite Möglichkeit verloren. Aber er sollte eine dritte Möglichkeit bekommen. Doch als die Teebeutel gebraut wurden, lösten sie sich auf und gaben einen unerfreulichen Beigeschmack für die Geschmacksknospen verzogener Tee-Trinker ab. Kurz gesagt - der Teebeutel war noch nicht vollkommen. Doch bei den Teekannen stand fest, dass es ein enormes Entwicklungspotential gab, und sie nahmen die Produktion, die 1918 eingestellt worden war, auf speziell von Teekannenmitarbeiter Adolf Rambold entwickelte Teebeutelverpackungsmaschinen wieder auf.

Bereits ein Jahr später ging ein neues Modell in die Serienproduktion, auf dem erstmalig Teebeutel aus geschmacklosem Spezialspezpergament abgefüllt wurden. Dabei war es offensichtlich, dass die Öffentlichkeit nun reif war für die handlichen kleinen Teebeutel, deren Absatzzahlen stetig wuchsen. Schließlich hatte er die passende Antwort, die den Teebeutel perfektionierte. Gleichzeitig wurde der zweikammerige Teebeutel patentiert, der dem handlichen Infusionsbeutel seine Gestalt gab, die im Grunde bis heute unverändert geblieben ist.

Diese Tasche musste aufgrund der ausgeklügelten Falztechnik nicht mehr verklebt werden. Der in zwei Räumen aufgeteilte Tees wurde schließlich durch das heiße Leitungswasser bestens gewaschen, so dass der Teesatz sein volles Potenzial ausspielen konnte. So wurden die bedeutendsten Sprachprobleme gegen den Teebeutel endlich behoben und der aus dem Teebeutel wurde dem klassischen gebrauten Tees gleichgestellt.

Fast niemand ist heute mehr daran interessiert, dass die meisten Gaststätten Heißwasser und einen Teebeutel als Teeservice anbieten. Auch auf den Frühstücksbüffets gehobener Häuser zeigt sich der heutige Teetrinken als eine Mischung aus verschiedenen Teebeuteln. Nach den jüngsten Angaben des Verbandes der Teeindustrie im Jahr 2014 machen Teebeutel rund 40 Prozentpunkte der Gesamtmenge aus.

Dagegen wird der überwiegende Teil mit 60 Prozentpunkten nach wie vor als lose Teesorte mitgenommen. Das große Angebot an oft sehr speziellem Teegeschirr auf dem heutigen Stand ist als Teebeutel nur schwer zu verkaufen. Angesichts der modernen Anlagen, die bis zu 400 Säcke pro Sekunde herstellen, müssen Teebeutel auf die gebräuchlichsten Teearten beschränkt werden.

Aber das heißt, dass anspruchsvollere Kaffeetrinker ihre bevorzugten Tees kaum in Beuteln und weder in Super- noch in Discountgeschäften vorfinden werden. Sie werden ihren Kaffee auch in Zukunft auf traditionelle Weise vorbereiten, die sie trotz der weit verbreiteten Verwendung von Aufgussbeuteln bewältigen müssen. Selbst anspruchsvollere Teegetränke können nun die unkomplizierte Möglichkeit nutzen, für ihre bevorzugten Teesorten Tees mit Teebeutel herzustellen.

Mittlerweile gibt es bei vielen Herstellern Leergutbeutel zur Selbstabfüllung. So haben Sie die Möglichkeit, eine Auswahl Ihrer Lieblingstees auf Ihrer Reise oder im Ferienaufenthalt dabei zu haben, ohne eine ganze Tee-Bar mitnehmen zu müssen. Wieviel High-Tech in diesen Teesäcken stecken, um sich selbst zu füllen, beweist die Verschlusstechnologie. Mit dem Teebeutel wurde die herkömmliche Tee-Kultur in vielen Punkten auf den Kopf gestellt.

Das Ergebnis ist jedoch ein fruchtbares Nebeneinander von traditionellem Tee und neuen Wegen der einfachen und raschen Teezubereitung, das eine Fülle von neuen Freunden für den Tee-Genuss eröffnet hat. P.S. Teebeutel und ihre Verpackung werden in der Regel nach der Verwendung weggeworfen. Doch wie in so vielen Teilen der Erde haben sich auch in der Teebeutel-Szene die Liebhaber durchgesetzt.

Er sammelt sowohl die Verpackung der Teebeutel als auch die kleinen Aufkleber auf der Kette der klass. Teebeutel. Wenn Sie einen Blick auf Colnect werfen, finden Sie einen recht bemerkenswerten Online-Katalog zum T-Shirt.

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