Dosen Material

Büchsenmaterial

Als Material für Dosen werden insbesondere Weißblech und Aluminiumblech verwendet. Dies sind Materialien, aus denen die Dosen hergestellt werden. Der licht- und sauerstoffundurchlässige Werkstoff schützt den Inhalt zuverlässig. Pilzbefall, Fisch), Zinn kann aus dem Dosenmaterial entfernt werden.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Der unsachgemäße Umgang mit Dosen war ein gutes Zeichen für das Einwegpfand. Die Dose ist eine Getränkekanne, die das sogenannte Konservenbier aufnimmt. Das Material für Bierschachteln ist Stahlblech oder Leichtmetall, auf dem kontinentalen Europa sind 0,25, 0,33, 0,5 und 1 Liter Behälter gebräuchlich.

In den ersten Dosen gab es keinen eingebauten Verschluß, sondern sie mussten vom Verbraucher mit einem Spitzgerät, wie beispielsweise einem Büchsenöffner, "durchbohrt" werden. Als jedoch ein Blechteil mit einem Ring aus dem Klappdeckel gezogen wurde, fielen diese als eigener Müll ab und wurden oft unvorsichtig als kleines, kantiges Teil auf den Fußboden geschleudert.

In Deutschland waren Konsumentinnen und Konsumenten für die Getränkedose bekannt, denn die Dose war leicht, kühlbar und leicht zu entsorgen. Darüber hinaus wurde kein Kautionspfand auf Getränkedosen verlangt. Ausschlaggebend für die Etablierung des so genanten Dosenpfandes war der in den 90er Jahren steigende Bierabsatzanteil der Konservenbiere in Deutschland. Zusätzlich zu den ökologisch begründeten Einwegverpackungen ( "hoher Energiebedarf in der Herstellung, Befüllung der Landschaften mit leeren Dosen") trugen auch beim Thema Biere die wirtschaftspolitischen Gründe bei: Überregional tätige Grossbrauereien erhöhten mit den Dosen ihren Produktmarktanteil im Vergleich zu den einheimischen Klein- und Mittelständlern, die ihr in Pfandflaschen verkauft haben und die Umrüstkosten für die Dosendepotabfüllung nicht verkraften konnten.

Nachdem 2003 in Deutschland ein Pfand für Dosenpfand eingeführt wurde, ging der Absatz von Konserven stark zurück, wobei mehrere Einzelhandelsketten das Konservenbier komplett aus dem Angebot genommen und pfandpflichtige Flaschen aus Altglas oder PET aus Plastik (re)importiert haben. Von einem Kollektor gesammelte Bierkannen aus aller Herren Länder.

Metall für Getränkekonserven

Das sind Materialien, aus denen die Dosen gefertigt werden. Ja, aber eine Spezialstahlsorte namens Weissblech ist für diese Applikation sehr gut durchdacht. Nachdem zu Beginn des Jahres 2003 das so genannte Dosenpfand eingeführt wurde, erlebt die Getränkedose eine starke Karrierepause und verschwindet aus vielen Teilmärkten. In erster Linie spricht ein vernünftiger Grund für die Weißblechdose.

Der licht- und sauerstoffdichte Stoff sorgt für einen zuverlässigen Schutz des Inhalts. Es gibt auch wesentliche wirtschaftliche Vorzüge. Worunter versteht man überhaupt Weissblech? Weissblech ist ein feines Band aus Stahl mit einer Zinnschicht. Gut vor Rost geschÃ?tzt, ist Weissblech seit jeher ein wertvolles Material in der Verpackungsmedien. Seine schmierende Wirkung fördert die raschen Prozesse bei der Dosenproduktion.

Wichtigster Prozessschritt bei der Weißblechherstellung ist das Anbringen der Zinnschicht. Einziger deutscher Weißblechhersteller ist die Fa. Rhasselstein mit Sitz in Andernach. Um die Ressourcenschonung weiter zu steigern und neue Anwendungsgebiete zu eröffnen, arbeitet das Unternehmen ständig an der Entwicklung von Edelstählen. Die nur 0,1 mm dünne Stahlplatte kann für mikrowellengeeignete Menü-Tabletts oder als Ersatz für das über 20% dicke Weißblech bei der Fertigung herkömmlicher Dosen verwendet werden.

Beeindruckend ist auch die 10-Liter-Dose "TenCan", die kürzlich für Einweg-Bierfässer verwendet wurde. Auf dem Gebiet der Verpackung ist es ein ernsthafter Gegenspieler des Weißblechs. Sie ist ein Gegenspieler, aber kein Wettbewerber, denn der Werkstoff Stahl hält den für die Sterilisation von Dosenprodukten erforderlichen höheren Temperaturen nicht stand.

Neben den technologischen Vorteilen bietet Weissblech auch ökologisch bedeutende Vorteile: einen hohen Recyclinganteil und einen geringen Verbrauch von Ressourcen. Die Recyclingrate für Weissblech beträgt in Deutschland rund 90% - eine Rekordmarke im Branchenvergleich. Aber auch beim Materialeinsatz macht die Getränkedose eine gute Figur: Eine 33-cl-Dose bringt heute rund 25 g auf die Waage, nur etwa die Hälfte so viel wie 1970.

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