Eichenrindenpulver

Eisenrindenpulver

Erfahren Sie hier mehr über die Heilkraft der Eichenrinde. In Deutschland gilt die Eiche als König der Bäume, was auch durch das langlebige, stabile Holz begründet ist. Wirken und Anwenden Der medizinische Wirkungsstoff der Stieleichen (Quercus robur) ist die Stieleichenrinde. Unter Quercus cortex versteht man die im Frühling gewonnene und trockene Baumrinde von Jungstöcken und Eichentrieben. Der aktive Inhaltsstoff sind die Eichenrinden, deren Wirksamkeit auf die darin enthaltene Tannine zurückzuführen ist.

In der Regel haben diese Substanzen eine abdichtende und schützende Funktion auf die Körperoberfläche.

Deshalb ist die Borke bei entzündlicher Hauterkrankung (Neurodermitis, Ekzeme) bei äußerlicher Applikation sehr nützlich. Bei innerer Verwendung des Eichenwirkstoffs kann nachgewiesen werden, dass er auf entzündete Schleimhäute, z.B. im Mund- und Rachenraum, einwirkt. Aber auch bei Entzündungen der Schleimhäute im Genital- und Anusbereich ( "Vaginalentzündung", Hämorrhoiden) trägt die Fichte bei. Außerdem ist Barrinde von innen gegen Blutzucker.

Im Volksheilkundebereich wird die Rinde der Eiche intern für die Blutversorgung im Stuhl verwendet, für Mutterblutungen außerhalb der Menstruation, für dauerhafte Entzündungen der Darmsysteme und für Erkältungshusten mit blutendem Sputum. Nach außen hin wird die Rinde auch üblicherweise bei Muttermilchblutungen, Blutungen von Haemorrhoiden, Krampfadern, Ausschwitzungen, Ekzemen, Hautausschlägen und Augeninfektionen verwendet. Der aktive Inhaltsstoff ist besonders tanninreich.

Dieser Inhaltsstoff ist in der Rinde zwischen 12 und 16 Prozentpunkten zu finden, wovon hauptsächlich Katechingerbstoffe betroffen sind. Der Gerbstoff in der Rinde hat eine kontrahierende Wirkung, da er die Proteinstruktur verändert und sie wirkungslos macht (denaturiert). Nach innen und außen angewandt, hat dieser Wirkung eine abdichtende Wirkung auf Flächen wie z. B. die Hautstelle oder die Schleimhaut.

Der aktive Inhaltsstoff beinhaltet neben den Tanninen auch Flavonoide. Für die Wirksamkeit der Rinde ist diese Wirkstoffgruppe von Bedeutung, da sie an der Entzündungshemmung mitwirkt. Besonders geeignet ist die Wirkungsweise der Rinde bei leichten Oberflächenverletzungen und zur Heilung von Wunden, einschließlich Schnitten. Durch die Tannine der Rinde werden die geschädigten Gefäße und Gewebetypen verschlossen und ein wirksamer Schutzüberzug gebildet.

Diesen Einfluss unterstützen die flavonoiden durch die antiphlogistische Einwirkung. Gemeinsam zieht der Aktivstoff Krankheitserreger, insbesondere das Virus, aus dem Kulturmedium heraus, so dass sie ihre schädliche Auswirkung nicht entfalten können und sich die entflammte Hautstelle erholen kann. Besonders tanninreich ist die Rinde der Eiche. Der Einfluss von Lotionsgerbstoffen wird allgemein als "Contracting" oder "Kontraktion" oder "Kontraktion" bezeichnet, was eine massive Verringerung der vielen negativen Auswirkungen von Lotionsgerbstoffen bedeutet.

Im Falle von entzündeten Schleimhäuten werden die Schutzgerbstoffe im ersten Arbeitsschritt mit lokaler Applikation über diesen Bereich abgelagert und zunächst versiegelt. Deshalb vermittelt der aktive Inhaltsstoff, wenn er als Teetrinken konsumiert wird, ein angenehmes Mundgefühl, als ob die Schleimhäute trocken und rau wären. Die Abdichtung der Blutgefäße ist durch gerbstoffhaltige Substanzen nachgewiesen, weshalb Erreger wie z.B. Vitamine abwehrt werden.

Die Tannine werden zudem durch flavonische Stoffe gestützt. Aber auch bei der Verwendung von Rinde aus Eichenholz gegen Durchfälle sind es die Tannine, die die positive Auswirkung haben. Bei der Verwendung der Rinde im Inneren, z.B. als Teetrinker, reagiert das Tannin im Verdauungstrakt mit Proteinen und bildet eine unauflösliche Substanz. Darüber hinaus verhindert das Gerbstoffgemisch die Entnahme von Darmflüssigkeit und deckt entflammte oder verletze Schleimhautareale mit einer "Schutzschicht" ab.

Für Durchfälle, aber auch für Hals- und Rachenentzündungen ist ein Rindentee aus Eiche ein effektives Gegenmittel. 1 Becher (150 ml) auf ½ 1 TL (1 g) Rinde aus Eichenholz gießen. Im Falle von Diarrhöe können Sie bis zu 3 Gläser Rindentee aus Eiche pro Tag einnehmen. Die gekühlte Teesorte ist auch mehrfach am Tag zum Ausspülen und/oder Gargeln bei Mund- und Rachenentzündungen geeignet.

Ein Vollbad mit Baumrinde ist eine gute und effektive Lösung bei kleinen Entzündungskrankheiten der Haut, Neurodermitis oder Infektionen im Genital- und Anusbereich. Zum Herstellen des Badeadditives benötigt man 600 gr Holz. Die Schale in einen großen Topf legen und 5 bis 6 Liter Weißwasser über den aktiven Bestandteil gießen.

Im Eichenrindenbad bei einer Raumtemperatur von 32 bis 37°C ca. 20min eintauchen. Hinweis: Bei Verwendung der vorgesehenen Dosierungen (intern: 3,0 g) der Rinde sind weder Gefahren noch Begleiterscheinungen bekannt. Bei größeren Verletzungen der Haut darf die Rinde der Eiche nicht nach außen verwendet werden. Auch bei Ekzemen und Hautbeschädigungen, bei Entzündungen mit hohem Alter, Herzinsuffizienz ab Stufe III (NYHA) und hohem Blutdruck ab Stufe IV (WHO) sollte die Verwendung von Ganzbädern vermieden werden.

Bitte berücksichtigen Sie auch, dass die Rinde der Eiche bei innerer Verwendung die Absorption von Alkalien und Alkalien behindern kann. Auszüge aus der Rinde der Eiche (Quercus cortex) sind als Monopräparate noch nicht als fertige Arzneimittel erhältlich. Die Rinde der Eiche hat nachweislich eine Vielzahl regenerierender und entzündungshemmender Effekte auf Gesicht und Mukosa. Im Innenbereich ist die Rinde der Eiche wirksam gegen starken Diarrhö.

Die innere Anwendung der Rinde aus Eichenholz ist auch für entzündete Schleimhäute im Bereich von Munde, Hals, Genitalien und Anal geeignet.

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