Eisenbahnschwellen

Bahnschwellen

Haben Sie große Mengen an Eisenbahnschwellen zu entsorgen, sind Sie bei uns als führendes österreichisches Unternehmen für Recycling oder Bahnschwellen. In der Vergangenheit wurden Eisenbahnschwellen häufig für Sandkästen, Spielplätze, Zäune, Stufen, Treppen verwendet. mw-headline" id="Anforderungen">Anforderungen[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Die Eisenbahnschwelle ist der Teil des Eisenbahnaufbaus, der die Gleise transportiert und ihre Kräfte auf den Gleisunterbau ausübt. Die Schwellen haben auch die Pflicht, die daran befestigter Führungsschiene in ihrer Position zu befestigen und damit die Aufrechterhaltung des Spurs zu gewährleisten. Bahnschwellen müssen verschiedenen Ansprüchen genügen, sie müssen der Wettereinflüsse standhalten, die Last gut verteilbar, formstabil und nicht zuletzt kostengünstig zu warten sein.

Für die Herstellung von Eisenbahnschwellen wurden und werden unterschiedliche Werkstoffe eingesetzt. Noch vor dem Einsatz von vorgespannten Betonschwellen wurden Stahlquerschwellen oft beim Gleisbau eingesetzt. Mit einer Lebensdauer von ca. 70-100 Jahren haben sie eine wesentlich längere Lebensdauer als Holzschwellen und müssen nicht mit Steinkohlenteeröl getränkt werden.

Aufgrund der Mulde (mit Ballast gefüllt) haben sie trotz ihres geringen Gewichtes eine höhere Gleisstabilität. Die Verwendung von Stromkreisen ist ebenso schwierig wie die Möglichkeiten, den Traktionsrücklaufstrom im Fahrweg zu erhalten. Das konventionelle, muldenförmige Stahlschwellenkonzept wird heute kaum noch verwendet, da es nicht mit Konversionszügen verlegbar ist. Zudem ist der maschinelle Stopper schwieriger, da die Wannen von oben mit Ballast befüllt werden müssen.

Dabei wurden vor der Technisierung die auf seitlichen Führungsschienen abgestützten Formwerkzeuge (Rahmen mit Maßen wie z.B. die nachträglich anzulegenden Schwellen) mit Ballast befüllt und aufbereitet. Wegen ihrer niedrigen Aufbauhöhe werden sie jedoch weiterhin z.B. auf und unter Stegen gelegt, da so auch bei engen Platzverhältnissen eine ausreichend dicke Bettung erreicht werden kann.

Als Sonderform der Bahnschwelle gilt die Y-Stahlschwelle, bei der doppelte, zu Paaren gebogene T-Stahlabschnitte zu einer Y-Schwelle verbunden werden. In der Gleisanlage wird diese Gleisschwelle mit je einem Anschlagpunkt an jedem und zwei Anschlagpunkten an der Gegenschiene in der Reihenfolge abwechselnd um 180 Grad verdreht in das Bett gelegt.

Der Y-Stahl Schwellentyp hat einen großen Querverlagerungswiderstand und ist dehnbarer als Betonstein. Aufgrund der höheren Eisenpreise sind die Ausgaben pro Einzelschwelle von Nachteil. Inzwischen sind diese Schwellensysteme für alle Umrüsttechnologien geeignet und ermöglichen bei der Maschinenbearbeitung die gleiche Geschwindigkeit wie im Kreuzschwellengleis. Daher werden sie nicht eingesetzt, wenn akustische Erfordernisse zur Geräuschvermeidung erfüllt sein müssen.

Auf sieben Abschnitten des Netzes der DB werden Y-Stahlschwellen eingesetzt. Wegen verrosteter Y-Stahlschwellen, die zur Jahresmitte der 90er Jahre auf einem Feste Fahrbahn Gleis gelegt wurden, musste am I. Aug. 2012 ein 14 Kilometer langes Teilstück der Eisenbahnlinie Berlin-Halle zwischen Bitterfeld und Halle für den Schienenverkehr geschlossen werden. Hölzerne Schwellen für Normalspur haben in der Regel eine Baulänge von 2,4 bis 2,7 Metern und sind auf das Querschnittmaß von 26 cm breit × 16 cm hoch ausgerichtet.

Aufgrund der im Vergleich zu Betongleitschwellen niedrigeren Bauhöhe werden vor allem dort, wo die Bettungsdicke gering ist, Holzschwellen verlegebereit. Bei den verzurrten Schienenverbindungen und in der Regel an den Verbindungen der Reichsbahn-Weichen werden zwei zusammengeschraubte Holzschwellen montiert, auch wenn diese zusammengeschweißt sind. Bei Reichsbahn-Weichen, die in den seltensten Fällen wieder montiert werden, dienen sie nur dazu, den Einbau von Einzelteilen zu sichten.

Aufbauten mit Ausnahme von K und Ks werden im angelsächsischen Sprachraum nicht mehr nachgerüstet. In Nordamerika und Russland oder der UdSSR und ihren Nachbarstaaten war der Nagelaufbau über Jahrzehnte hinweg eine Selbstverständlichkeit. Entgegen der Tendenz des Holzausbruchs an den Enden der Schwelle werden Nagel- oder Kronenplatten in das Kappholz geschlagen. Jährliche Nägel kennzeichnen den Fabrikanten und das Produktionsjahr der Schwellenwerte.

Die Holzschwelle besteht aus Laubholz, in Europa aus Buchen- und Eichenholz. Andererseits werden in den Tropenländern je nach lokaler Gegebenheit widerstandsfähiges Nadelholz aus Teak und andere Hart- und Widerstandshölzer wie Muhuhu verarbeit. Die Holzschwelle überträgt Schwingungen deutlich weniger als andere Werkstoffe und ist daher das ideale Werkstoff für Überbrückungen in Wohnbereichen.

Die Schwellen haben viele verschiedene Breiten, was dazu führt, dass der Werkstoff Weichenschwelle schon seit langem eingesetzt wird, auch in Bahnsystemen, die sonst mit einer Betonschwelle ausgestattet sind. Die Holzschwelle hat den weiteren Vorzug, dass sie einer Entgleisung besser widerstehen kann als Beton- und Stahlschwelle. Nadelholzschwellen aus Kiefern- und Lerchenholz werden auch für leicht beladene und Straßenbahnschienen eingesetzt.

Unmittelbar, d.h. ohne Bettung, auf den Trägern von Eisenbrücken mit offenen Fahrbahnen liegende Holzschwellen werden als Brückenträger bezeichnet. Die Holzschwelle wird mit Imprägnieröl (Carbolineum) benetzt, um sie resistent gegen Pilz- und Schädlingsbefall zu machen. Auch dieses Imprägnieren ist die Folge des typischen dunklen Aussehens von Holzschwellen. Für die Herstellung von Schwellen aus Holz ist die Tränkung von Bedeutung. Seit 1991 gelten in Deutschland Nutzungsbeschränkungen für diese Substanzen und damit imprägnierten Holzschwellen, die in der Tarölverordnung bis 2002 und in der Chemikalienverbotsverordnung seit 2002 festgeschrieben sind.

In § 1 und 17 des Anlagenteils zur Chemikalienverbotsverordnung sind die Einschränkungen für carbolinimprägnierte Holzschwellen geregelt. So dürfen solche Schwellenwerte beispielsweise nicht in Räumen, Gartenanlagen, in der Landwirtschaft oder an Stellen angewendet werden, an denen der Kontakt mit dem getränkten Holzwerkstoff öfter auf der Haut stattfindet. Gleiches trifft auf Mobiliar, Spielzeuge, Spielplätze oder Orte zu, an denen Schwellenwerte mit Lebensmitteln, Tieren oder Pflanzen in Kontakt kommen.

In der Vergangenheit wurden preiswerte Gebrauchtholzschwellen im industriellen Gartenbau und von Privaten (z.B. in Schrebergärten) als Stützmauer, freistehender Sichtschutz, Sitzgelegenheit und dergleichen eingesetzt. Die Anwendungsbeschränkungen für mit Kupfer-Chrom-Arsensid getränkte Holzschwellen sind in § 10 des Anlagenteils zur Chemikalienverbotsverordnung geregelt. Neben Tränkmitteln gefährden Holzschwellen auch die Sicherheit von Mensch und Natur durch Rückstände aus dem Eisenbahnbetrieb.

Die Holzschwelle ist als Sonderabfall zu betrachten und dementsprechend zu entsorgen, was heute in Abfallverbrennungsanlagen mit geeigneten Abgasfiltern ohne Probleme möglich ist. Die gut erhaltenen gebrauchten Bahnschwellen können von Eisenbahnbetreibern oder Dienstleistungsunternehmen saniert und auf anderen Bahnlinien wiederverwendet werden. Betondecken werden aus Beton maschinell gegossen, wodurch die Abstützung der Gleise bereits oberflächlich mit Seitennocken gegen Verschieben und Bohrungen für die Schienenhalterungen gebildet wird.

Auch in Spanien werden TRAVIESASAS POLIVALENTEN, also Betongleitschwellen, die sowohl für die Ibéricische Breit- als auch für die UIC-Standardspur vorbereitet sind, eingesetzt, so dass der Spurwechsel durch einfache Bewegung der Führungsschiene erfolgen kann, ohne den gesamten Oberwagen wechseln zu müssen. Die Hauptvorteile von Spannbetonschwellen gegenüber Holz- und Stahlwellen sind eine verbesserte Positionsstabilität durch ein höheres Eigengewicht und eine lange Lebensdauer von ca. 70 Jahren.

Für den Standardaufbau der DB werden vorgespannte Schwelle vom Typ B 70 mit einem Schwelleabstand von 60 cm eingesetzt. Die Prüfung von Betongleitschwellen hat in Deutschland in den 1920er Jahren begonnen. Im Jahr 1974 waren 25 Mio. Stück betonierte Deckenschwellen im Schienennetz der Dtb. 3 Nach der Übernahme der Schienenbefestigung von den gängigen Holzschwellen in den ersten Dekaden konnte auf vereinfachte Konstruktionen wie den W-Aufbau umgestellt werden, die für den Einbau von Betongleitschwellen ohne Rippen- und Bodenplatten optimiertwerden.

Aufgrund des Gewichts der Bahnschwellen ist der Maschineneinsatz für die Montage vonnöten. Der Querverschiebewiderstand wird erhöht, indem der Schwellenwert in zwei Blocks aufgelöst wird. Plastikschwellen werden in den kommenden Jahren eine gute Wahl gegenüber Holzschwellen sein. Wegen der Elastizitätseigenschaften einiger Kunststoffen sollten einige dieser Schwerschwellen höhere Schwingungs- und Geräuschdämpfungseigenschaften aufweisen als Holzwerkstoffe.

Die Kunststoffschwelle setzt im Vergleich zu einer Holzschwelle keine schädlichen Stoffe an die Umgebung ab. WÃ?hrend die imprÃ?gnierten Holzschwellen nach Ablauf ihrer Nutzungsdauer nach dem geltenden Recht als SondermÃ?ll zu entsorgen sind, können Kunstschwellen recycelt werden. In Deutschland werden zurzeit Plastikschwellen als Ersatzschwellen in den Randbereichen, im Gleis und als Ersatzschwellen für Holzbrückenträger auf Autobahnbrücken mit offenen Fahrbahnen eingesetzt.

In den 1970er Jahren fand die Japanese Railways (JNR) heraus, dass mehr als 70 Prozent der von ihnen eingesetzten Holzschwellen aufgrund der Witterung eine sehr geringe Lebensdauer haben. 1978 wurde FFU Kunstholz in Kooperation zwischen der Japansischen Bahn und SEKISUI auf den Markt gebracht. Das RTRI (Railway Technical Research Institute) hat diese Schwellungen 1985 getestet und JR hat auf Basis der Testergebnisse FFU-Kunstholz als Normschwelle im Brücke-, Punkt- und Sonderprojektbereich in allen Oberbauarten eingesetzt.

Auch 2011 hat die RTRI Schwellenwerte aus dem Feldversuch von 1980 entfernt und erprobt. Daraufhin teilte die RTRI der japanischen Eisenbahngesellschaft mit, dass diese Schwellungen noch weitere 20 Jahre im Einsatz sein könnten. FFU Kunstholz wird vor allem für Bahnbrücken, Weichensysteme, Sonderprojekte, Schwellungen mit niedriger Gesamthöhe verwendet. Das UV-Licht hat keinen Einfluß auf die technologische Güte des Schwellenwertes.

Durch elastische Kunstharzbeschichtungen auf der Unterseite von Betongleitschwellen kann jedoch die Berührungsfläche zwischen der Fahrschwelle und dem Bettungsbett genutzt werden, um die Tragfähigkeit der Holzschwelle nachzubilden. Zusätzlich zu diesen Gebrauchstauglichkeitsanforderungen werden Forderungen an Anlagenredundanz, Gebrauchsfestigkeit und nach dem KrW-/AbfG auch an das Recyceln der Sohlenstoffe und die Wiederverwertbarkeit des restlichen Betalkörpers der Schienen gestellt. der Sohle.

Zuerst wurden die Gleise mit Stühle und Nägel an den Stein- oder Holzschwellen befestigt. Danach wurden Verschraubungen und dann weitere Feder-Elemente eingesetzt. Als Oberbautypen werden die unterschiedlichen Gesamtkonzepte von standardisierten Kleinteilen für die Gleisbefestigung bezeichet; in Deutschland dominiert der Überbau W auf Betongleitschwellen und der Überbau K und der Überbau K s mit Variationen auf Holzschwellen. Die Überbauung der Oberbauteile erfolgt in der Regel auf einer Holzschwelle.

Abhängig von der Konstruktion werden die Deckenschwellen auf kleine Betonsockel reduziert, auf denen die Deckenschienen befestigt sind, oder die Deckenschienen werden unmittelbar auf der Fahrbahn aus Beton befestigt. Vor allem die helleren Holzschwellen wurden auf der Baustelle üblicherweise von mind. zwei oder mehr starken Menschen mitgeführt, indem sie auf beiden Seiten mit einer Schwellenzange umschlossen wurden. Sie sind so lang, dass sie einen weitbeinigen, weitestgehend aufrechten Stand über der Türschwelle ermöglichen, um sie anzuheben.

Wenn die rechtwinklig nach innen gekrümmten Spitzen der Greiferarme unter die Unterseite der Türschwelle reichen oder wenn sie - etwas in das Holzgerüst eintauchend - die Türschwelle am Querprofil zur Seite spannen, dann sind die Türgriffe 50-100 cm auseinander gestellt. Sogar das Zugen oder Anheben mit den schulterweit gelenkig gelagerten menschlichen Armen verursacht in der Regel ein ausreichend großes Griffmoment am Scherengelenk, um die Türschwelle mit den kurzen Greifbeinen gut zu spannen.

Zur Ersetzung einer beschädigten Fahrbahnschwelle wurde sie mit Krämpfen und Gabeln aus dem sie umgebenen Schotter an der Seite freilegt, die Schienenbefestigung gelockert und an der Seite aus dem Schotterbett herausgezogen. Die neuen Schläuche müssen nach dem Einsetzen und Befüllen gefüllt werden. Aus Massen- und Arbeitssicherheitsgründen können Betongleitschwellen ohne Hebezeuge nicht verarbeitet werden. Über die Schweden, Böhlau, Wien 2003, ISBN 3-205-77090-0. 333 p. m. zahlreiche Abbildungen Großartig ausgestattete Bände über die Technik- und Kulturgeschichte des Bahnschwellen.

Studiumgesellschaft Holzschwellenoberbau e. V. Alexander Schierholz, Kai Gauselmann: Rost isst Schläfer auf. Frank H. Müller-Borrutau: Betonsohlen mit Gummisohle: Betonsohlen.

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