Feuerzeuggas

leichteres Gas

Viele Gasfeuerzeuge sind nachfüllbar und haben, meist auf der Unterseite, eine Öffnung oder ein Ventil für Feuerzeuggas. mw-headline" id="Eigenschaften_von_LPG">Eigenschaften von LPG[Edit | < Quelltext bearbeiten]

Flüssigkeitsgas ist definiert als durch Kühlen oder Verdichten verflüssigtes Gas, das entweder durch die Enthalpie der Verdampfung mit geeigneter Wärmedämmung (z.B. Wasserstoff und Wasserstoff in korrespondierenden Druckgasflaschen oder Tanks) bei normalem Luftdruck kühl und liquide bleibt oder unter Luftdruck steht (z.B. Propan und Butan in Anzündern, Campinggasflaschen oder grösseren Lagertanks von Heizungsanlagen).

In der Regel wird unter flüssigem Abgas nur Autogas (Liquefied Petroleum Gas) verstanden, d.h. kurz kettige Kohlenwasserstoffe wie Propan und Butan und deren Mischungen, die bei Zimmertemperatur und niedriger Verdichtung (< 10 bar) in flüssiger Form sind. Der Begriff NGL (Natural Gaz Liquids) bezieht sich auf alle im Erdgasstrom vorkommenden Kohlenwasserstoffarten mit Ausnahmen von Methan.

Dazu gehört daher auch Ethan, dessen physikalische Beschaffenheit dem von Methan noch sehr ähnelt und das in der Regel nicht im Autogas selbst, sondern wieder dem verarbeiteten Gas zugeführt wird. Autogas ist anders als verflüssigtes Naturgas (LNG). Verflüssigtes Erdölgas (LPG) ist ein Nebenprodukt der Ölraffination und der Öl- und Gasproduktion und wird überwiegend als fossile Brennstoffe verwendet.

Daher wird das gemischte Gas auch als Propangas oder Campinggas bezeichnet. Der Transport von Treibgas erfolgt nicht durch Rohrleitungen, sondern durch große Seeschiffe, kleine Binnenschiffe, Eisenbahnkesselwagen und Tankwagen zum Dealer oder auch zum LPG-Tank des Endkunden oder zur LPG-Tankstelle. Die vielfältigen Einsatzmöglichkeiten resultieren aus der Tatsache, dass Flüssigpropan und Butan unter Raumtemperatur und relativ niedrigem Druck liegen.

Häufig handelt es sich nur um Propangas und Butan (z.B. LPG und Campinggas). Flüssiges Gas hat eine größere Konzentration als Wasser im Gaszustand der Aggregation. Das gasförmige flüssige Gas ist leicht entzündlich und geht mit dem Luftgemisch explosionsartig um. Für ein Gemisch aus Propangas und Butan liegen sie bei einem Raumdruck von 1 bar zwischen -42 °C (reines Propan) und -0,5 °C (reines Butan).

In Haushalten, z.B. bei Gasgrillgeräten, werden meistens Flaschen mit einer Befüllmasse von 5 kg, 11 kg oder 33 kg eingesetzt. Sie wird in geringeren Stückzahlen in einer Gasflasche oder Gaskartusche eingesetzt, z.B. beim Campen zum Heizen und Braten, in Caravans oder Reisemobilen. Das Garen mit Autogas ist in Frankreich, Südeuropa und vielen anderen Staaten der Erde sehr häufig, anders als in Deutschland, wo es wenig genutzt wird.

In Südeuropa wird Butan für Flaschengas genutzt, in Deutschland wird Propan in den großen Gasflaschen der Campingplätze in Flaschen abfüllt. Ein Gemisch aus Butan und Propan wird auch in den kleinen Campinggaspatronen verarbeitet. Das reine Butan, das auch als Feuerzeuggas in gewerblichen Feuerzeugerzeugen weit verbreitet ist, hat den nachteiligen Effekt, dass es bei einer Temperatur unter -0,5 Celsius (Siedepunkt) auch bei Normalatmosphärendruck dünnflüssig ist.

Im Baugewerbe wird es zum Verbrennen (Heizen, Schmelzen) von bituminösen Materialien verwendet, unter anderem zum Abdichten von Wänden im Tiefbau sowie von flachen Dächern (siehe auch Bitumenbahnen) oder Sonnenterrassen; in Schlachthöfen zum Verbrennen von Pelzen und Haaren von geschlachteten Tieren. Bei Klimasystemen wird flüssiges Gas als Kühlmittel anstelle von ozonabbauenden FCKWs verwendet.

Eine Mischung aus Propan und Butan ist als Treibgas oder Treibgas an Kraftstofftankstellen verfügbar und wird von zu diesem Zweck ausgerüsteten Benzinmotoren als Kraftstoff verwendet. Über Spezialanschlüsse in den Kfz-Tank wird dieses flüssige Gas bei Raumtemperatur mit einem Überdruck von 10 bis 12 bar im flüssigen Aggregatzustand gefördert. Für Untertagearbeiten ( "Keller" o.ä.) sind Sondermaßnahmen notwendig, da flüssiges Gas schwerwiegender als der Luftstrom ist und sich wie ein "See" auffangen kann.

Die Beförderung von Flüssiggasen wird durch die ADR-Vorschriften reguliert. Im Inland werden die Einschränkungen insbesondere für Werkstätten amtlich angehoben, korrespondierende Schilder sind hier irrelevant. In Deutschland existieren für flüssiges Gas nach wie vor die sogenannten Technischen Richtlinien für flüssiges Gas (TRF), die den neuesten technischen Fortschritt und die relevanten, allgemein gültigen Verfahrensregeln zusammenfassen.

Ausgehend von den anwendbaren Regelwerken und Standards, wie z.B. der Druckgeräte-Richtlinie, der Verordnung über Sicherheit und Gesundheitsschutz im Betrieb (BetrSichV) und deren Technischen Richtlinien (TRBS), DIN EN usw., wurden die Voraussetzungen für das Inverkehrbringen, die Errichtung und den Betrieb von Flüssiggassystemen verabschiedet, zusammengefaßt und implementiert. Erdöl & Flüssigerdgas - Bio-Diesel & Pflanzenöl - Ethanol & Schwefel. Wassergeit Verlagshaus, Oberskrämer 2008, ISBN 978-3-937863-12-2. Wirtschafts- und Verl.-Ges. für Gase und Wässer (ed.): Technical Regulations Liquidas 2012. DVFG-TRF 2012. Bonn 2012, ISBN 978-3-89554-188-9, p. 208. Ralf Ortmayr, Wolfgang Schüler: Autogas Guide.

ABl. L 304 vom 16. Februar 2008 (PDF 250 kB), S. 33. 11. 2011 Die Energiequellen flüssiges Gas, Erdöl und Wärmeträgeröl, Co2-Online, wurden am 27. April 2015 abgefragt. Schnüffeln: Deadly lighter gas, stern TV, Jänner 2007. ? Sniffed lighter gas:

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