Flammenfarbe Temperatur

Brennfarbe Temperatur

Man beachte, dass es in der Mitte der Flamme einen toten Punkt gibt, an dem kein Feuer "weht". Ziel: Handhabung eines elektronischen Temperaturmessgerätes. Weshalb sind die Feuer je nach Temperatur in den Farben Schwarz, Weiß oder Bläulich? - Kenntnisse

Prof. Michael Rübhausen, Physikalisches Instituts für Anwendungstechnik, Universität Hamburg: "Die Flammtemperatur stimuliert die bei der Verbrennung entstehenden chemischen Verbindungen, Moleküle und kleinen Partikeln. Die thermische Energie des Brennprozesses wird im Kern durch die Stimulation von Moleküle und kleinen Partikeln in sichtbare Strahlung umgesetzt. Daher verändert sich die zu sehende Färbung mit der Temperatur der Flammung.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist, dass unterschiedliche Atomarten das Signal in typischen Farben ausstrahlen.

Flammtemperatur

Unter der Flammtemperatur versteht man die Temperatur, die bei der thermischen Verwertung innerhalb der Flammflamme erfasst werden kann. Er darf nicht mit den Variablen Entzündungstemperatur, Brennpunkt oder Brennwärme vermischt werden. Dabei ist die Flammtemperatur vom Mischungsgrad der Brenngase, dem Sauerstoffgehalt des Gasgemischs, der Gasvorwärmung und der Auslegung des Brenner abgestimmt.

In einer Gasflamme gibt es meist verschiedene Messbereiche, deren Temperatur um einige hundert Kilo Celsius variieren kann. Die Fachliteratur gibt in der Praxis meist die Höchsttemperatur an, die in einer Flamm unter Idealbedingungen ermittelt werden kann.

Welches ist die heißere, gelbe oder blaue Variante? Temperatur, Wärme, Feuer)

Bläulich, orange sind Substanzen, die bei niedrigeren Temperaturen brennen. Das kann man also nicht gleich so ausdrücken, denn Flammen sind nicht dasselbe wie Flammen, man muss auch zwischen den Verbrennungsprozessen differenzieren. Nun wollen wir aber über den üblichen Verbrennungsprozess sprechen und hier müssen wir zwischen unvollständig (... + 02 -> CO2, C / Gelbflamme ) und vollständig (... + X02 ---> CO2 / Blauflamme ) differenzieren.

Dazu kommt noch ein guter Sauerstoffkontakt hier: so etwa in der gelbe Flamm knapp über der grünen Flamm, aber hier müssen Sie auch darauf achten, dass es in der Mitte der Flamm einen Totpunkt gibt, an dem kein Brand "weht".

Man muss auch bedenken, dass dies bei einem Feuerzeuge oder Streichholz geschieht, bei einem Schweissbrenner und einem Bündnerbrenner ist der einzige Vorteil, dass kontrollierter Luftsauerstoff an der Eingangsdüse eingespeist wird und bereits die Umsetzung im Köpfchen stattfindet, obwohl sich die tiefblaue Fackel unmittelbar darüber ausbildet und sich allmählich in das Nicht-Sichtbare verwandelt: Hier liegt der wärmste Warmherd exakt in der tiefblauen flackernden Fackel, bei der diese Spitzentemperaturen weit über denen eines hellblütigen Brenners liegen.

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