Frau in Frischhaltefolie

Dame in Frischhaltefolie

Besichtigung einer Kosmetikklinik - Damen in Plastikfolie - Culture Eine alleinstehende Frau begleitete ihre Frau hierhin. Mrs. Duckwitz lachen, ihr geflochtener Zopf bebt über ihrer Stirn: "Das ist der Platz für die schmutzigen Bettwäsche nach der Operation.

"Die Gesundheitsbehörde war völlig aufgeregt, völlig glücklich. Die beiden nackten Damen, bis zu den Hüften in Frischhaltefolie gehüllt, warten auf die Besucher der Klinik, die schockiert hereinkommen. Aber Frau Duckwitz streckt ihre Handfläche aus: "Wir dürfen, nicht wahr? Was haben die Folienfrauen heute hier zu suchen? Mit ruhiger Stimme nimmt die Krankenschwester ihre Hände und bemerkt: "Du musst keine Furcht haben.

"Das Beruhigende ist unnötig, die Frau auf dem Rollstuhl kann kaum auf die Injektionsspritze mit dem Nervengifte warten. Entlang der weissen Wände tummeln sich die Besucher, während der Arzt das Medikament in die Hohlkanüle steckt und eine lebendige Sprache hält: "Ich injiziere bis auf die Knöchel.

Jeder ist enthusiastisch, fast selbstsüchtig. Es freut sie, dass sie den Weg hier her geschafft haben, und sie sieht keinen Anlass, sich jetzt zu wehren, ja, sie nickten einander zu: Den Menschen von "Medical One" kann man trauen.

Dame in Frischhaltefolie

Der Voyeur in der dicht gedrängten Dämmerung dieses Ost-Dorf-Clubs fragt sich: Warum kommt diese Frau fast ohne Cover auf die Stage? Räumt die Bühne für die nächste Zahl dieser Burleske. Die Burleske hat sich im Lauf der Jahre zu einer Striptease-Revue entwickelt. Noch bis in die 30er Jahre boomte die Burleske.

Der Burleske wurde als " Obszönität ", als preiswerte Unterhaltsamkeit angesehen - und ist von der Szene verschwunden. Nun ist die Burleske in die Theatern, Klubs und Kneipen von Manhattan zurück gekehrt, seltsamer und härter denn je. Die Burleske ist wie Kabarett oder Varieté", sagt ein Besucher des Slipper Room, der ein Psychologiestudent der Columbia University zu sein scheint.

Als Dirty Martini bezeichnet sie sich selbst und musiziert eine Frau, die von ihrer Geliebten transferiert wird und am Ende einer langen, in Zellophan gehüllten Dunkelheit den Klang von "Cry Me a River" zum Selbstmord zwingt. Ähnlich wie in den ersten Jahren der Burleske pantomimen die Damen männliche Rollen. Gib mir also die Plastikfolie!

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