Gerstenkaffee

Brausekaffee

Der Gerstenkaffee ist ein schnell zubereitetes und wertvolles Instantgetreidegetränk. Gerste gedeiht in der biodynamischen Landwirtschaft. Man nannte dieses Getränk Kaffee, aber in Wirklichkeit war es kein Bohnenkaffee, sondern Gerstenkaffee.

â??Muckefuckâ?? und Malzkaffee

Bis und nach 1900 war es auf den Bauernhöfen der Elbe und auf ärmeren unter üblich, neben Quellwasser auch Kaffe zu sichten. Auf dem Ofen für steht eine große Kaffeemaschine gefüllt mit Kaffeepulver, jeder Einwohner ist dazu da, seinen Hunger zu stillen. Diese Getränk wurde als Kaffeetrinken bezeichnet, aber in Wahrheit war es kein Bohnenkaffee, sondern Gerstenkaffee.

Die Hauptbestandteile dieser täglichen - ?Gebräus wurden Gersten (auch angebaut), in selteneren Fällen auch Roggen, alltagssprachlich Getreide oder Körnergetreide oder Getreide genannt. Um diesen besonderen Kaffe auch wie Bohnenkaffee aussehen zu lassen, benutzte die Ehefrau lange Zeit eine andere Obstsorte, die "Zichorie". Dieser Bean Coffee Ersatz getränkâ?? wurde im weitesten Sinne auch â??COPY14-feeâ??, â??muckefuckâ?? (abgeleitet vom französischen Mokka-Faux[ = Fehlmachanteil ]) oder â??Malt-Kaffeeâ?? genannt.

Es war Friedrich der Große, der unter zunächst hohe Einfuhrzölle auf Kaffe einführte und ihn in Preußen schließlich vollständig untersagte. Damit aus den Gerstenkörnern Kaffeeersatzstoffe gewonnen werden konnten, mussten diese zunächst geröstet oder destilliert werden. Darüber hinaus konnte man eine Lasche und die Gerstenseite hineinschütten öffnen. Mit Hilfe einer Handkurbel wurde eine Rührwerk in Gang gebracht, so dass die Körner nie an der gleichen Stelle lagen und gleichmäÃ?ig bräunen konnte.

So dass die Gersten schönheit glänzte, gab man noch etwas Fette (Butter- oder Schweineanstrich) in den Bräter. Der Verschluss musste verschlossen werden, denn die noch feuchten Gerstenkörner hüpfen zu Beginn gegen die Wand des Rösters, ähnlich und ebenso bei der Produktion von Podest Mais. Oft wurde geprüft, ob die Gersten bereits goldgelb oder braun geworden waren.

Dieser Blick nach oben war von Bedeutung, denn die Körner wurden zu düster oder brannten sogar, der Kaffe später kostete den Kaffee danach satt. Das geröstete Getreide wurde dann in Dosierungen oder Büchsen gelagert, sollte aber verhältnismäßig rasch verbraucht werden, damit es nicht verderben oder Pilze entstehen. Die heißen Körner nach dem Rösten nur kaltwerden lassen, um sie dann mit Hilfe von einem Kaffeemühle zu zerkleinern.

In eine herausnehmbare Schublade im Unterteil Kaffeemühle, die in der Regel nur so groß war, dass sie zeitgleich mit der Messung serviert wurde, fielen das Kaffeemehl um ein bis zwei Krüge. aufzubrühen Das geröstete Getreide wurde nicht auf einmal vermahlen, sondern täglich neu. So dass der Gerstenkaffee so aus sah wie richtiger Kaffe, wurde die geröstete Gerstenlang zeit geröstete Futterrüben beigemischt, was dem heißen Flüssigkeit die schwarze Färbung und einen etwas bittereren Beigeschmack gab.

Zufällig wurde um 1770 der Chicorée-Kaffee entwickelt, der vor Ort auch als "preußischer Kaffee" bekannt ist. Der echte Kaffe ekaffee täuschend ähnlich sah ihn in seinem Aussehen und seiner Farbigkeit an. Die Produkte färbt verdunkeln nicht nur den Kaffeegenuss, sondern sind auch noch gesundheitsfördernd. Dann kamen eine Handvoll Chicorée und ein voller Schubkästchen des Gerstenkaffeepulvers Kaffeemühle an.

Anders als bei den modernen Kaffeeautomaten musste dem siedenden Kaffe einmal mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden, da der Drecksack gern auf und überschäumte kocht. Anschließend wurde der Gerstenkaffee durch ein Filter in die Kaffeemaschine aus Zinn oder Keramik geschüttet gefiltert, um das unschöne und herbe Geschmackskaffeemehl und das Zichorienkrümel auszusieben. Abhängig vom Geschmack hat man diese heiße Getränk dann noch milchig oder zuckerig gemischt - in der Regel die preiswertere Chemikalie.

Lediglich zu ganz speziellem Anlässen gab es auf dem Land Bohnenkaffee, so zum Beispiel zu den Kirchgemeinden, Hochzeiten, Kindstaufen oder bei Anwesenheit. Die Freude am Bohnenkaffee wurde als etwas ganz Spezielles angesehen, und er war von einem gewissen Grad an Komfort umgeben. Auch zum Komfort und natürlich zur bewusst raffinierteren Lebensweise "gehörte es dann auch, den Kaffe aus Porzellanbechern zu trinkend, im Widerspruch zur werktäglichen Verwendung von Aluminium- oder Blechbechern.

Bis vor wenigen Jahren wurden Porzellanbecher, "Sammlerstücke" mit einer Vielzahl von Gemälden, Sujets, Größen und Gestalten noch als wertvolles Geschenk betrachtet. Anschließend wurde verstärkt als fertiges geröstetes Malz 1 oder Gerstenkaffee erstanden. Heutzutage sind das angebotene Sortiment und der Verkaufspreis von echtem Bohnenkaffee so groß und günstig, dass sich fast jeder Bohnenkaffee leisten kann, der einst (ab 1650) das einzige Vorrecht von Adels- oder sehr wohlhabenden Adelsfamilien war.

Der einst begehrte und fast unerschwingliche Luxuskaffee wurde über Jahrzente in der Eifel nahe der Grenze mitgeschleppt. Bei einer Rückbesinnung auf gesündere und alternativen Lebensweisen werden Bio-Angebote und damit auch der Gerstenkaffee in jüngster Zeit eine Form der Renaissance gewonnen. Bietet vor allem unter Naturkostläden diesen Kaffeersatz (Mischungen aus: Gerste, Roggen, Zirbel korn, Zirkoni, was sich unter gemälzt ergab) an.

Anders als Pulver aus gerösteten Gerstenkörnern wird mit Leitungswasser getränkte Gersten zum Entkeimen gebracht. Hierdurch wird die Keimung gefördert.

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