Glas Herstellung

Glasproduktion

Auch die Herstellung von Glas ist durch Erwärmung von Sol-Gel und durch Stoßwellen möglich. Glasrohstoffe wie Quarzsand, Natriumcarbonat, Kali, Feldspat, Kalk und Dolomit werden zur Glasherstellung verwendet. Das Glas ist einer der ältesten Rohstoffe und wurde vom Menschen geschaffen.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Grundsatz des vertikalen Zeichnens von Planglas nach dem Fourcault-Verfahren. Wenn die Leiste nach unten gedrückt wird, tritt ein wenig Glas durch den zentralen Spalt ein und wird erstarren. Dann kann diese Festkante nach oben geschoben werden, während Flüssigglas durchgehend von oben einströmt. Flaches Glas ist definiert als jedes Glas in Scheibenform, ungeachtet des verwendeten Herstellungsverfahrens.

Zu den gebräuchlichsten Produktionsverfahren für Flacherzeugnisse gehören das Flachglasverfahren, das Rollen oder Vergießen von Flacherzeugnissen und andere überwiegend historische Prozesse wie Libbey Owens oder das Zylinderblasen. Eine weitere große Anwendung für Flacherzeugnisse ist die Automobilverglasung, der Einsatz von Spiegeln, Solargläsern für die Photovoltaik, Solaranlagen und Treibhäuser sowie Displaygläser für Computerbildschirme, Fernseher und Mobiltelefone.

Bei den meisten dieser Anwendungsfälle wird das produzierte Glas weiter veredelt, um es an die entsprechenden Betriebsbedingungen anpassen zu können. Schon im Altertum wurden große Stückzahlen an flachem Glas produziert. Zu diesem Zweck wurde Flüssigglas zu ca. 40 cm 40 cm großen Sandfässern geformt. Der Prozess ging im Laufe der Völkerwanderung unter, da es mehrere hundert Jahre lang an Abnehmern und Vertriebskanälen für diese Glasart mangelt.

So wurden im Hochmittelalter die Prozesse zur Herstellung von Flacherzeugnissen erstmals entdeckt. Durch Walzen wurden ab dem XVII. Jh. gleichmäßig dickere Discs von bis zu 1,5 Metern Länge erziehlt. Prägeglas, das auch komplexe Reliefs haben kann, wird im Rollglasverfahren produziert. Flaches Glas bildet die Grundlage für eine Vielzahl von Weiterverarbeitungsschritten. Einscheibensicherheitsglas (ESG) ist Thermoholzglas (nach DIN 12150-1).

Beim Thermoholzglas wird das Glas auf eine Temperatur über seiner Umwandlungstemperatur von etwa 630°C erwärmt und anschließend durch Ausblasen mit Kaltluft schnell gekühlt. Weil Glas ein armseliger Heizleiter ist, wird die Glasoberfläche beim Erkalten erst gekühlt - und auch der Kernbereich wird etwas später gekühlt.

Aufgrund der Druckbeanspruchung der Oberfläche kommt es zu einem erschwerten Rissfortschritt, weshalb die Festigkeit und Thermoschockbeständigkeit von ESG wesentlich höher ist als bei unbehandelten Glas. Wird der Riss zu tiefgreifend und gelangt in die Zugbeanspruchungszone, werden die gefrorenen Beanspruchungen plötzlich gelöst und das Glas zersetzt sich in kleine Krumen. Verbundsicherheitsglas (VSG) nach DIN EN ISO 12543-2, bestehend aus abwechselnd Glas- und Kunststofffolienschichten (Polyvinylbutyral - PVB oder Ethylen-Vinylacetat - EVA).

Bei entsprechender Erhöhung der Schichtstärke wird dies als Panzerglas bezeichnet. Sonnenschutzgläser Ein Spezialglas, in der Regel ein Isolierglas, das durch eine saugfähige und reflexive Schicht bessere sonnenschutztechnische Eigenschaften hat. Teilweise gehärtetes Glas (TVG) nach DIN EN 1863 ist auch wärmegeschütztes Glas. Gläser mit Selbstreinigungseigenschaften sind in unterschiedlichen Versionen erhältlich. Es besteht die Moeglichkeit, dass das Glas auf der Aussenseite mit einer speziellen Beschichtungen versehen ist.

Der Gattungsbegriff "intelligentes Glas" umfasst unterschiedliche Techniken und Anwendungsbereiche. Abhängig vom Design können diese Scheiben z. B. als Lichtschutz (Glas bleibt durchsichtig) oder als Sichtschutz (Glas wird opak) eingesetzt werden. Pionierprinzip für die Industrielle Fertigung von Flach- oder Fensterglas war das Verfahren des mechanischen Zeichnens, bei dem ein Flachglasband aus dem Schmelztank entnommen wird.

Der Brite Clark war der erste, der 1857 ein solches Prozess entwickelte, aber es konnte nicht mehr verwendet werden als das des Franzosen Vallin, der 1871 ein entsprechendes Patentschutzrecht erhalten hatte. Vor 1900 wandte sich der Belgier Gobbe mit dem Angebot an ihn, ein Prozess zur mechanischen Herstellung von Fensterglas bei Frison & Cie. zu erproben.

Mit dem gleichnamigen Prozess, den er 1904 entwickelt hat, konnte erstmalig flaches Glas auf direktem Weg aus der Schmelze gewonnen werden. Bei diesem Prozess schwillt die Glasmasse über eine in die Glasmasse eingebettete rechtwinklige Streckdüse an und wird sofort seitwärts gegriffen und von einem Fächerisen senkrecht in die Luft geholt. 1899 begannen die US-Amerikaner Irving W. Colburn mit der Entwicklung eines Verfahrens zur Herstellung von Flacherzeugnissen durch Zeichnen.

Nach drei Jahren war das System erwachsen. Danach durchquerte das Glas einen bis zu 60m langen Abkühlkanal, wo es auf ca. 30°C abkühlten. Es folgte ein Abkühlprozess, bei dem das Glas auf eine Temperatur von ca. 30°C abgekühlt wurde. Das Glas wurde dann auf eine Temperatur von ca. 30°C abgekühlt. Das Glasband hatte eine produzierbare Bandbreite von 2,50 Metern. Eine Behebung solcher Schäden ist prinzipiell nur möglich, wenn das Glas im Defektbereich so sorgfältig wie möglich entfernt wird.

Im ersten Prozess wird das Glas durch einen Schleifvorgang in mehreren Schritten entfernt. Kann die Werkstatt die ersten beiden Schleifaufbauten nicht gleichmässig durch die letzten Schleifaufbauten ersetzt werden, so bleibt der Rest der ersten beiden Konstruktionen erkennbar (Wolkenbildung). Um dieses Qualitätsrisiko zu reduzieren, gibt es Prozesse, bei denen eine automatische Maschienenführung mittels Vakuumsaugern auf das Glas aufgesetzt wird.

Im zweiten Prozess findet die notwendige Glasabtragung durch einen sehr aufwändigen Poliervorgang statt. Folgende Voraussetzungen sind für diesen Intensiv-Polierprozess erforderlich: Dieses Prozess verwendet ein Vakuumsystem zwischen dem Polierschlammtank und der Schleifmaschine, um das Schleifmittel zuzuführen und an die Schleifmaschine abzugeben und die Schleifmaschine ebenparallel über das Glas zu leiten. Linear montierte Verglasung ist eine Verglasung, bei der die Gläser kontinuierlich linear montiert werden.

Punktgestützte Verglasung ist eine Verglasung, die mit einem Unterbau punktförmig in Verbindung steht. Vertikalverglasung ist eine Verglasung, die weniger als 10 von der Vertikalen abfällt. Überkopfverglasung ist eine Verglasung, die mehr als 10 zur Vertikalen neigt. Barrierefreies Glas ist eine Verglasung, die nach Plan begehbar ist. Barrierefreies Glas ist eine Verglasung, die nur zu Wartungs- und Pflegezwecken eingesetzt wird.

Bundesvereinigung für flaches Glas e. V.

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