Glas Selber Formen

Glass Selber Formen

Leicht zu trimmen oder selbst zu bohren mit den richtigen Werkzeugen. Leuchter und Laternen aus Glas sorgen für eine romantische Atmosphäre. Besonders, wenn sie selbstgemacht sind.

Anweisung

Die Perle gehört zu den am meisten verwendeten Bestandteilen in der Schmuckherstellung und auch in der Hobbyarbeit. Sie sind nicht nur in zahlreichen Formen, Qualitäten und Grössen, sondern auch in verschiedenen Materialen erhältlich. Und vergiss nicht die Kristallperlen. Wie der Name schon sagt, sind sie aus Glas.

Glaskugeln werden in der Regel von Menschenhand hergestellt, so dass jede Glaskugel ein wahres Einzelstück ist. Im Prinzip ist es natürlich möglich, selbst Perlen herzustellen und so Ihre eigenen kleinen Werke zu kreieren. Für die Produktion von Glaskugeln werden jedoch eine ganze Palette von Werkstoffen und Hilfsstoffen eingesetzt. Auch die Produktion selbst verlangt etwas Praxis und Routine, macht aber auch viel Spa?.

Durch die Verwendung einer offenflammenden Anlage ist es auch sehr unerlässlich, die gängigen Sicherheitsvorschriften zu beachten. Zunächst wird ein Perldorn in Freigabemittel eingetaucht und zum Abtrocknen bereitgestellt. Das ist notwendig, da sonst das Glas nicht auf dem Wulstkern haftet und sich die fertig bearbeitete Wulst nicht später auflöst. Nach der Trocknung des Trennmittels kann die eigentliche Produktion der Glasperlen aufgenommen werden.

Ein Glasstift wird in der Brennerflamme festgehalten und erhitzt, bis die Düse rot-orange leuchtet. Von nun an wird der Glasstift so festgehalten, dass er ca. 1 cm in der Flasche bleibt. Darüber hinaus wird der Glasstift ständig in langsamer Drehung versetzt. Jetzt wird der Wulstdorn mit der zweiten Hand aufgenommen und auch in der Flammung erhitzt.

Wenn der Wulststab leicht leuchtet, wird die leuchtende, sanfte Spitzen des Glasstabs zum Wulstkern geleitet. Die Weichglasmasse wird nun auf den Perldorn auf dem mit Trennstoff überzogenen Teil aufwickelt. Der Wulstdorn und der Glasstift werden noch langsamer durchgedreht. Damit mehr Glas aufwickelt werden kann, wird der Glasstift weiter in die Kerzenflamme gedrückt.

Natürlich ist es auch möglich, den ersten Glasstift auf einen Brandschutzboden zu legen und die Spitzen eines anderen Glasstiftes zu verschmelzen. Wenn das Glas leuchtet und eine orange-rote Färbung annimmt, wird es auf den Perldorn gewickelt. Sobald genügend Glas aufgedeckt ist, wird der Glasstift auf einen Brandschutzboden, wie z. B. ein Blech, gelegt.

Die Wulstdorne werden horizontal in der Flamm festgehalten und so lange verdreht, bis eine einheitliche Ball entsteht. Anschließend wird die Glaskugel aus der Flasche herausgenommen. Jetzt muss die Raupe jedoch weiter gewendet werden, bis das Glas eine dunkle rote Färbung erlangt hat. Während der Abkühlung wird die Raupe von Zeit zu Zeit auch kurz in der Flammhaltung belassen.

Dadurch werden Belastungen im Glas gelöst. Nachdem die Glaskugel etwas gekühlt und die Fläche erstarrt ist, werden der Kugeldorn und die Glaskugel in einen mit Kühlgranulat gefüllten Behälter gelegt. Bis zur vollständigen Abkühlung bleibt die Pearl in diesem Gefäss. Anschließend wird das Trennungsmittel auf dem Wulstkern rechtwinklig und rechtwinklig zur Glaskugel abradiert.

Der Wulst wird dann durch vorsichtiges und leichtes Umdrehen aus dem Wulstkern herausgenommen. Dadurch ist die gläserne Glaskugel im Wesentlichen fertiggestellt. Durch eine Feilen werden nun nur noch Trennmittelrückstände aus dem Perlenloch herausgelöst und die Raupe mit einer Feuchtbürste nachbearbeitet. Die Glaskugel kann dann nach Belieben nachbearbeitet werden.

Hier die Produktion von Perlen noch einmal als Videoclip.

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