Gugelhupf Haube

Guggelhupf Kapuze

Transportbehälter/Tortenteller mit Haube für Mini-Kuchen. Wofür servierst du ein Gugelhupf? Auch in der transparenten Haube dieses Gugelhupf-Behälters ist die typische Kronenform des Gugelhupf zu sehen. Tortenhaube Kuchen Butlerkuchen Glockenkuchen Glockenhaube grün.

Containerkuchenhaube

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Guggelhupf Kochrezept für die Küche| Küchenkünstler

Aus dem ehemaligen "armen Kuchen", der nur aus wenigen Inhaltsstoffen zusammengesetzt ist, ist schon lange ein Tortenklassiker geworden: Er hält nur noch am längsten. Noch mehr.... Diese Rezeptur: Ein Kochrezept von ART, Diese Rezeptur: Ein Kochrezept: Aufwärmen. Die Teigmasse in die Gießform gießen. Bei 175° (Mitte, Umluftofen 160°) für eine Stunde im vorgeheizten Rohr anbraten. Öffnen Sie den Garraum in den ersten 40 Minuten nicht, damit der Tortenboden nicht zusammenbricht und fettig wird.

Vier. Lass den Gugelhupf in der Gießform abkühlen und drehe ihn dann vorsichtig um. Diese Rezeptur: Bewerte diese Rezeptur:

Gugelhupf

Meistens handelt es sich um einen goldbraunen Gugelhupf - reichlich mit Puderzucker bedeckt, als wäre er ein ausgestorbener Vulkankrater in frischem Schnee. Auf der Speisekarte stehen unter anderem die Sorten Mohn und Schokolade, Germ- und Eisgugelhupf, Nuss und Sachergelhupf oder - als krönender Abschluss - der Kaisergut. Zugegeben: In einer Zeit, in der es auf der ganzen Welt mehr "gegooglet" als ge-gugel (h)upft gibt, hat sich seit langem die niederschmetternde Feststellung durchgesetzt, dass sich das Prinzips des Gugelhupf auch unter anderen Namen verbirgt - zum Beispiel als kärntnerischer Wiedereinstieg, als deutschstämmiger Neapolitaner, Schrotküchen, Setzkuchen, französicherer Savarier, betrunkener Kopf....

Mit so viel Freude am Gugelhupf erhebt sich die Problematik der Entstehung dieser Delikatesse zwangsläufig. Insbesondere das Beispiel des Gugelhupf verdeutlicht einmal mehr, dass die Dekodierung solcher Namen von Region zu Region sehr verschieden sein kann: Es wird oft gelesen, dass der Gugelhupf von der Kapuzinerhaube der Capuchins, dem "Gugel", abgeleitet ist. "Guge ist ein altes Teutschwort, das eine Kopfbedeckung oder eine Kopfbedeckung bedeutet" - so lautet der passende Beitrag in Johann Heinrich Zürdlers "Zedlers Universellemlexikon aller Naturwissenschaften und Künste", der 1731 erschien.

Der Gugelhupf dagegen wurde vom in Breslau geborenen und dann in Leipzig arbeitenden Verlag und unter dem Schlagwort "Kugel-Hippe" erfasst und landete dann am Ende des Beitrags sozusagen in der NÃ??he der aktuellen Bezeichnung: Diese " Spezialbackware aus Weizenmehl, Vollmilch, Eiern, Gewürzen, Schmalz [....], lauwarmer Vollmilch, [....] gut bewässerten Bierhefen [....] Cibeben [....] wird im Reich Gogel=Hopfen genannt".

Die klare Belüftung der Mütze oder Motorhaube ist zweifelsohne ein sehr wichtiges Argument dafür - so wie sich das eigentliche Gesicht einschließlich der Schädelmütze nach dem Entfernen des Kopfbandes offenbart, so offenbart sich die eigentliche Größe des Gugelhupf erst nach dem Anheben der Auflaufform, denn gerade bei dieser Delikatesse ist die typische ringförmige Kurvenform mit den von oben nach unten durchgehenden Schrägnuten ausschlaggebend.

Dementsprechend würde der Name "Gugelhupf" wahrscheinlich von der Lupe der Gugel stammen, d.h. dem Anheben der runderen (vgl. Ball, Cogel, Kogge) Schale oder des Heizkessels, nachdem der fertige Backkuchen umgekippt worden ist. Die " h " in der Benennung wird ohnehin meist vom Mundart verschluckt. Weitere Literatur zitiert die Cuculla offa, ein Gebäck ähnlich einem Gugelhupf, das jungen Mönchen beim Betreten des Klosters geschenkt wurde.

Die Cuculla bedeutet hier Kapuze. Man begrüßte sie sehr, und als Dank dafür backten sie für ihre Gastgeber einen Gebäckkuchen, basierend auf ihrem Tarantel - der Gugelhupf war da. Auch heute noch wird in dieser Ortschaft jedes Jahr am zweiten Junisonntag das Gugelbuchfest (=Fête du kougelhopf) gefeiert. Schon im Bibelbuch der Chronik (12,40) liest man von solchen Köstlichkeiten: "Selbst diejenigen, die neben ihnen waren, bis hin zu den Isascharen, Sebulonen und Naphthali, holten Fladenbrot auf Ebereschen, Kamele, Maultiere und Rinder, Mehlfutter, Feigenkuchen und Weinbeeren.

"In dem ersten Heft von Samuel (25,18) gibt es eine vergleichbare Passage: "Dann beeilte sich Abu Dhabi und nahm 200 Brotlaibe und zwei Weinkrüge und fünf Kochschafe und fünf Scheffel Buschmehl und hundert Rosinenkuchen zu sich und zweihundert Feigenkuchen und verlud sie auf Esel. Bei der Verladung. "Keramische Funde aus Carnuntum (bei Hainburg/Niederösterreich) aus dem zweiten Jh. n. Chr. belegen, dass sich die Gualhupfform auch im alten Römerreich durchsetzen konnte und nur in den Turbulenzen der Völkerwanderung wieder aus dem weiten Bewußtsein verschwunden ist.

Um den Teige des Gugelhupf aufsteigen zu lassen, muss die Germ verwendet werden. Die lebensmitteltechnologische Ausrichtung spiegelt sich zum Beispiel in der Schweiz wider, wo der Gugelhupf früher unter dem Namen Bierspeisebrot bekannt war. Im 19. Jh. schmiegen sich die Gugelhup-Rezepte auch an die heute abgedruckten Kochbücher, wie z.B. Marx Rumpolts berühmter klassischer "Neuer Kochbuch" von 1581.

Ein wahres Kochrezept finden Sie auch im Rezeptteil: "Nimb Milch und Milch in der Pfanne/ und kochen lassen/ ru:er scho:er: de weißes Mehl darin/ der dicke Wolf ist/ hält es gegen das Feuer und die Colen/ dass es sich um feines Trucken/ Simb Greyer/ ?leg es in warmem Wasser/ thu der Kuchen in einer sauberen Schüssel/ und schlagen ein Auge nach dem anderen in/ ru:ers wol éyn mit sauberen Händen/ machen jn nitr zu dicke/ auch Nite zu Ihnen:enn.

Schon die Feinschmecker des wienerischen Biedermeiers, die wegen der politisch bedingten Entkräftung von Prinz Clemens Metternich mehr Tröstung in den kulinarischen Köstlichkeiten anstrebten, heiligten das Gugelhupf endlich als Aushängeschild für häuslichen Komfort. So ist es nicht verwunderlich, dass Anna Dorn in Anna Dorns 1827 erschienenem "Neuesten Universal- oder Großen Wienerkochbuch [....] für Gebildete Köchinnen" auch an Heiligabend und Heiligabend unter den Nachspeisen serviert wird.

Inzwischen hatte sich der Gugelhupf auch als Bauernkuchen durchgesetzt, was ihm im einfachsten Rezept in einigen Rezeptbüchern auch das heute wenig anschmiegsam anmutende Hilfsadjektiv "gewöhnlicher" Gugelhupf brachte. Er nahm mich am naechsten Tag zu einer Tasse Kaffe in Prantners Garten mit und sagte: "Weil du so schoen gesungen hast, bekommst du einen Kuchen!

Lediglich nach Einbruch der Dunkelheit sollte eine kleine Kost gereicht werden, wofür bei den wienerischen Ureinwohnern meist ein Kaffe mit Kuchen oder Marmortorte vorgesehen war. Ein Gugelhupf nach dem Kochrezept der damaligen Hofdarstellerin Katharina Schratt wurde in der juedischen Gastfamilie von Felix Schalten, einem fuer sein Werk beruehmten wienerischen Schriftsteller, Journalisten und Theaterkritiker, immer auf dem Speiseplan von Yom Kippur angeboten.

Die triumphierende Burgtheaterfrau Katharina Schratt zog 1889 von ihrem ehemaligen Ferienquartier in Frauenstein am Wolfangsee in die Vila Felizitas in Eschl. Die Rezeptur wurde nicht nur ihrem Koch, sondern auch der Firma Zauner überlassen, um die bestmögliche Umsetzung zu gewährleisten. Sie liess danach sechs Kopien braten, um sozusagen auf der sicheren Seite zu sein, und schickte den schoensten Gugelhupf an die Dame.

Es ist möglich, dass später im beiderseitigen Einverständnis ein einfacheres Kochrezept angenommen wurde, da es neben dem Schratt Gugelhupf auch noch zwei weitere Variationen des Gügelhupfes gibt - ein Schratt Gugelhupf und ein Germgelhupf Franz Joseph. Kaum ging der inzwischen ältere Herrscher nach dem Morgen-Treffen in Schratts Villa auf die Pirsch und ging über den Steinkoggel zum Offensee, setzte das große Flüstern in (Bad) Ischl regelmässig ein: "Jetzt hat der Herrscher gerade wieder seinen steinkoglerischen Gugelhupf gegessen!

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