Heba Filter

Heba-Filter

HEPA-Filter sind Filter zur Abscheidung von Schwebstoffen aus der Luft. Schwebstofffilter trennen kleinste Schwebstoffe aus der Raumluft. Wie die Filter funktionieren, erfahren Sie hier. Möchten Sie wissen, was ein HEPA-Filter ist und wofür er verwendet wird? Die Hochtemperaturfilter werden hauptsächlich in Entpyrogenisierungstunneln und -öfen in der pharmazeutischen Industrie eingesetzt.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

HEPA-Filter sind Filter zur Abtrennung suspendierter Teilchen aus der Raumluft. Diese gehören zur Gruppe der Tiefenfilter[1] und trennen Teilchen mit einem strömungstechnischen Querschnitt kleiner als 1 µm[2]. Je nach Abscheidegrad unterscheiden sie sich in Hochleistungspartikelfilter (EPA = Efficiency Particulate Air filter), HEPA-Filter (HEPA = High Efficiency Particulate Air filter) und Hochleistungs-ULPA-Filter (ULPA = Ultra Low Penetration Air filter).

HEPA-Filter werden eingesetzt, um Keime und Schimmelpilze, Blütenstaub, Milbeneier und Exkremente, Staub, Aerosole und Rauchpartikel aus der Atmosphäre zu scheiden. Dieser Filtertyp wurde in den 1940er Jahren im Rahmen des Manhattaner Projekts zur Entfernung gefährlicher radioaktiver Stoffe aus der Atmosphäre in den USA auf den Markt gebracht. Weltkrieges wurden diese Klassen zur weiteren Verwendung zur Verfügung gestellt und Schritt für Schritt aufbereitet.

Die Wahl der einzusetzenden Schutzklasse richtet sich nach dem Verwendungszweck. Insbesondere für nicht professionelle Anwendungsbereiche (z.B. Staubsauger) steht eine große Anzahl von Filter zur Verfügung, die im Rahmen der EN ISO 14644 die Kennzeichnung HEPA im eigenen Haus führen, aber nicht die Vorgaben der EN-Normen einhalten.

Der Begriff HEPA wird auch außerhalb des geografischen Geltungsbereichs der EN-Normen benutzt. Allerdings gelten hier sehr verschiedene, teilweise unvergleichliche Testbedingungen für die Ausweisung. Zur Einteilung der unterschiedlichen Filterleistungen werden in Europa die Schwebstofffilterklassen von 1 bis 17 herangezogen. In der Europäischen Union ist die EN 1822-1:2009 mit den Klassen E10-E12 ( "EPA"), H13-H14 ("HEPA") und U15-U17 ("ULPA") Standard für die Klassierung von HEPA-Filtern.

3 ] Nach den vorliegenden Filtrationseffekten sind Teilchen von 0,1 bis 0,3 Mikrometern die am schwierigsten zu trennenden (MPPS = most penetrating particle size). Aufgrund ihrer physikalisch bedingten Eigenschaft werden große und kleine Teilchen besser getrennt. Es wird zwischen dem Gesamtwirkungsgrad des Filter und dem ungünstigsten Standort unterschieden. Im Gegensatz zum Anwendungsbereich der europÃ?ischen Standards existiert auf dem Territorium der USA nur der Terminus HEPA mit fester Trennleistung.

Die Abscheidegrade sind mit denen der Klasse H13 nach EN 1822-1:1998 zu vergleichen, nach DOE-STD-3020-97 sind es 99,97 Prozentpunkte für Teilchen mit einer Partikelgröße von 0,3 µm. Das Verfahren der Teilchenabscheidung im Filter wird im Allgemeinen auf vier unterschiedliche Weisen durchgeführt: Siebeffekt: Die Teilchen werden aufgrund ihrer Grösse zwischen den Filmfasern eingeklemmt (nicht relevant für HEPA-Filter wegen der kleinen Partikel).

Trägheitswirkung: Große Teilchen richten sich nicht nach dem Luftstrom aus ( "um die Filterfaser"), sondern kollidieren aufgrund ihrer Massenträgheit und Haftung mit ihm. Abscheidung: Kleiner werdende Teilchen, die dem Luftstrom um die Fasern herum folgen, kleben, wenn sie zu nah an die Filmfaser kommen. Diffusionseffekt: Sehr kleine Teilchen (< 1 µm) verfolgen nicht den Luftstrom, sondern haben aufgrund ihrer Kollisionen mit den Luftmolekülen eine bräunliche Bewegungsbahn, die mit den Filmfasern kollidiert und an ihnen haftet.

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