Heißkleber

Heisskleber

Schmelzklebstoff wird in der Industrie, im Modellbau, bei Renovierungsarbeiten oder zum wasserdichten Schutz von elektrischen Verbindungen eingesetzt. mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeitung | < Quelltext bearbeiten] In diesem oder einem nachfolgenden Teil dieses Artikels sind keine ausreichenden Belege (z.B. Einzelnachweise) enthalten. Schmelzkleber sind lösemittelfreie und bei Zimmertemperatur mehr oder weniger stabile Füllgüter, die im Heißzustand auf die Klebeoberfläche aufgebracht werden und beim Erkalten eine stabile Haftung ausbilden.

Die Klebergruppe besteht aus unterschiedlichen Chemierohstoffen. Vermutlich der erste Kleber in der Geschichte der Menschheit war ein Schmelzkleber: Sowohl die Neandertaler als auch der heutige Mensch (Homo sapiens aus der Zeit des Cro-Magnon) nutzten vor über 450.000 Jahren das Birkenharz, um Steine und Hölzer ihrer Schusswaffen und Geräte zu fügen. Die Steinzeitmenschin, die um 3340 v. Chr. am Similaun verstarb und in der heutigen Zeit als Gletschermumie, Ötzi oder Ötzi bezeichnet, fand, verband die Enden seiner Feuersteinpfeile mit pflanzlichen Fasern und Marmor.

So können z. B. bei PP die Zykluszeiten um bis zu 30% reduziert und die kristalline Struktur optimiert werden. Je nach Anwendungsbereich werden die Werkstoffe in Bezug auf Adhäsionseigenschaften auf den Untergründen, Bearbeitungstemperatur, Wärmebeständigkeit, chemische Resistenz und Festigkeit auserwählt. Schmelzkleber werden in Form von Granulaten, als Pulverbeschichtung, als Folien oder als Stäbe ("Kerzen") hergestellt.

Dabei ist der Kleber von einer Schutzfolie für eine bessere Verarbeitbarkeit bis zur Weiterverarbeitung umhüllt. Diese mischt sich beim Schmelzen mit dem Kleber. Dieser Film hat praktisch keinen Einfluß auf die Verarbeitungs- und Hafteigenschaften. Polyamid-Hotmelts werden teilweise aus erneuerbaren Materialien gefertigt und sind grundsätzlich wiederverwertbar.

Die Anwendung in der Branche wird durch temperaturgesteuerte Schmelzklebegeräte mit beheizten Schläuchen und Auftragsköpfe mit Stutzen durchgeführt. Bei gelegentlichem Einsatz und im Do-it-yourself-Bereich werden meist sogenannte Heißkleberpistolen eingesetzt. Es handelt sich um ein einfaches Handgerät mit Temperatursteuerung durch PTC-Thermistoren, die Hotmelt-Barren ("Kerzen") bearbeiten. Kleberückstände können durch Erhitzen flüssig gemacht und von den meisten Flächen rückstandslos abgetragen werden (zur Werkzeugreinigung oder zur Trennung von Altklebstoffen).

Für die Bearbeitung sind spezielle Geräte notwendig, die in der Regel einen Netzanschluss erfordern. Elektrotechnische Anlagen, z.B. Teil- oder Komplettguss von Baugruppenträgern ("Gehäuseersatz") oder Komponenten zur mechanischer Stabilität, Isolierung oder insbesondere für Drosselspulen zur Reduzierung der Eigenschwingungen der Kupferspule und entsprechender Geräuschbildung.

Auch interessant

Mehr zum Thema