Hochdeutsche Sprache

Deutsch als Fremdsprache

Es gibt zwei Sprachkategorien, Hochdeutsch und Niederdeutsch. mw-headline" id="Begriff">Begriff[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Der allgemeine Begriff der Abkürzung Höchstdeutsch kann leicht falsch verstanden werden, da er von den meisten Referenten als Synonym für Standard- oder schriftliches Deutsch verwendet wird. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Hochsprache im Sinn einer Regionalsprachenvielfalt in den höheren Regionen des deutschsprachigen Raums, die sich in einem schmalen Mundartkontinuum mit den nördlichen niederdeutschen und holländischen Mundarten aufhält.

Unter den aus dem Hochdeutsch hervorgegangenen Dialekten sind Hochdeutsch (meist nur " Dt. " oder " geschriebenes Dt. " genannt), Jiddisch und Luxemburgisch. In den letzten 500 Jahren seit der Entwicklung des Druckens ist die heute hochdeutsche Schriftform hervorgegangen und löst die deutschsprachigen "gesprochenen Sprachen" in mehreren Zeitphasen ab. Hochdeutschsprachige Mündel ( "Dialekte") werden in den zentralen und südeuropäischen Regionen des deutschsprachigen Raums (Deutschland), in Österreich und Südtirol (Italien), der Schweiz, Liechtenstein, Luxemburg, dem Elsass und Lothringen (Frankreich), in Westbelgien und teilweise in Oberschlesien (Polen) ausgesprochen.

Hinzu kommen hochdeutschsprachige Inseln, zum Beispiel in den USA, Russland oder Rumänien. Deutsche Etymologie heißt "zum Volke gehörend", "volkstümlich" und benannte im Unterschied zu anderen Adjektiven der Nationalität zunächst eine Sprache, aus der später die Benennungen für ihren Sprechenden und das von ihm bewohnte Areal abgeleitet wurden: Der südamerikanische Ausdruck Theodiskus erschien erstmals 786, als der Päpstliche Nuntius Georg von Ostia Papst Hadrian I über zwei Bischofssynoden in England unterrichtete.

In der germanischen Sprache gab es bis ins fünfzehnte Jh. den Ausdruck ties, tiedis, tiois, in Flämisch diétsch (daher das Englisch Niederländisch für die holländische Sprache) im Altfranzösisch. Die althochdeutschen Glanzgläser aus dem achten Jh. zählen zu den ersten Zeugnissen der hochdeutschen Sprache. Etwa um das Jahr 1200 erhielt das auf schwäbische Sorten basierende Mittelhochdeutsche als Gedichtssprache bis nach Norddeutschland einen überregionalen Stellenwert.

Aus ostmitteldeutschen, ostfränkischen und bayerischen Amtssprachen entstand in der Frühneuzeit die neuzeitliche hochdeutsche Sprache als übernationale Schrift, die in Norddeutschland bis ins XVII. Jh. (als das altmodische Niederdeutsche unterdrückt wurde) und im ganzen Sprachgebiet von heute bis ins XVIII. Jh. vorherrschte. Das hochdeutsche Sprachgebiet gliedert sich wie folgt:

Das Jahr 750 deutet zum einen nur auf den vermuteten Anfang der althochdeutschen Sprache hin, da der aktuelle Stand der Forschung die jeweils am längsten verbreiteten Quellen der Schriftsprache in der zweiten Jahrhunderthälfte des achten Jahrhundert findet, wie beispielsweise das Abrogans-Glossar um das Jahr 770. Die Sprachveränderung findet auf vielen Stufen und keineswegs zur gleichen Zeit statt.

Dabei sind die unterschiedlichen Varianten der Hochdeutschsprachigen sehr strukturiert. Häufig sind nur Nachbarsorten untereinander überschaubar (Kontinuum), während Sprechende entfernter Sorten nicht in ihren eigenen Mundarten kommunizieren können, sondern eine sogenannte Umbrella-Sprache verwenden müssen. Der hochdeutsche Klangverschiebung in sehr unterschiedlichen Ausprägungen wirkt sich auf die hochdeutsche Variante aus:

Lediglich bayrische (z.B. Tiroler), hoch- und hochalamanische Sprachen haben die Klangverschiebung komplett vollzogen, aber die meisten höchstdeutschen Sorten nur zum Teil, bis hin zu den extremen Ostbergischen und Mölmschischen, die nur die Verlagerung von IK nach ICH durchgemacht haben, aber gar nördlich und damit den niederdeutschen Mundartdialekten zuordnen waren.

Vor allem in West-Mitteldeutschland wird die Wirkung der hohen deutschen Klangverschiebung oft gradiert, mit immer stärkerem südlichem Einfluß ("Rheinischer Fächer"). Ursache dafür ist das deutschsprachige Mundartkontinuum, in dem sich die Dialekte von Standort zu Standort ständig ein wenig verändern, ohne dass eine Änderung auf den ersten Blick ersichtlich ist.

Es gibt auch keine allgemeingültige Mundartgrenze zwischen hoch- und niederdeutschsprachigen Dialekten. Highspringen Otto Höfner: Die hochdeutsche Klangverschiebung und ihre Pendants in Gothen, Wandalen, Langobarden der Burgunder, Spezialdrucke aus dem Annzeiger der Phil.-Hist. ? High jump to: from Raphael Berthele (Ed.): The German written language and the regions. Walther de Gruyter, Berlin 2003, ISBN 3-11-017497-9, p. 137. High jump ? Werner König: dtv-Atlas German Language.

Die Manchester University Press, Manchester 1961, reprint 1979. Werner König: tv-Atlas zur englischen Sprache. Routledge, London 1990. Peter Wiesinger: Die Klassifizierung deutscher Mündel. Eine Anleitung zur deutschsprachigen und allgemeinen Dialektologie. de Gruyter, Berlin/New York 1983 (HSK 1), S. 807-900.

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