Honig Label

Etikett mit Honig

Bio-Honig: Wann ist Bio-Honig? Umweltkommissarin für Umwelt und Naturschutz Expertentipps Bayern 1 Funk Forsthonig, Fichtenhonig, Rapshonig, Blumenhonig - in Deutschland gibt es Honig im Überfluss. Außerdem ist es sehr wertvoll zu wissen, ob Honig aus der regionalen oder nationalen Erzeugung kommt oder nicht. Laut dem Verband der Imker werden in Deutschland jedes Jahr rund hundert Mio. kg Honig konsumiert.

In Deutschland sind rund 100.000 Bienenzüchter mit rund 750.000 Brutvölkern eingetragen. Natürlich können Sie auch den Honig einführen, aber nicht die Befruchtung der einheimischen Blüte. Der Honig ist ein natürliches Produkt und wird auch als solches gefördert und gewürdigt, aber gerade aus diesem Grund ist die Natur der Honigbienen von besonderem Wert.

Wenn hier etwas nicht stimmt, sei es durch den Pestizideinsatz in der Agrarwirtschaft oder durch genetisch modifizierte Anlagen, dann ist das letztendlich auch im Honig der Fall. Insbesondere bei industriellem Mischhonig ist oft nur in Kleingedrucktem zu erkennen, dass der Honig aus EU- und Nicht-EU-Ländern kommt. "Im Grunde genommen verlassen wir uns auf Zertifizierungen, die uns Bio-Honig zusagen, und es gibt keinen Grund, dies nicht zu tun.

Wofür steht Bio-Honig eigentlich? Dies ist angesichts der in Europa, aber auch in Deutschland betriebenen Intensivlandwirtschaft nahezu unmöglich. Aus diesem Grund sind auch die Normen für Bio-Honig stärker an den Außenbedingungen orientiert. Der Holzschutzanstrich darf nicht auf den Honig übertragen werden und dort eventuelle Reste hinterlassen.

Aber auch die Ernährung ist wichtig, sagt Walter Haefeker, der auf Gut Kerschlach bei Pähl in der Nähe von Plekswinkel einen Bio-Bienenstand betreibt: "Wenn wir Honig durch eine Sugarlösung ersetz.... dann ist es Biozucker im Bio-Sekt...". So stellt mittelbar ein Verbraucher, der Bio-Honig einkauft, auch sicher, dass pestizidfreier Hagelzucker in der Agrarwirtschaft hergestellt wird:

"Darüber hinaus dürfen bei der Gewinnung von Honig keine chemisch-synthetischen Abwehrmittel (z.B. Benzoaldehyd oder Carbol) eingesetzt werden. "Fairtrade-Honig ist daher auch eine gute Option zu Bio-Honig oder Honig aus der Gegend. Denn ein Großteil des Importhonigs kommt aus Entwicklungsländer. In einer Studie vom Jänner 2012 stellte Ecotest fest, dass weder im Fairtrade-Honig noch im Honig der deutschen und südosteuropäischen Landwirte genetisch veränderte Blütenpollen zurückblieben.

In einer Langfriststudie (2007 bis 2011) des Bayrischen Staatlichen Amtes für Arbeits- und Ernährungssicherheit (LGL) wurden keine Antibiotikarückstände im bayrischen Honig nachweisbar. Bei Fremdhonigen dagegen zeigten selbst sechs von 48 organischen Honigproben kleine Reste und 23 von 64 konventionellen Honigproben Reside. Die EU-Staaten haben im Aprils 2014 - beinahe zufällig - die vorhandenen strengen Normen für Honig eingelöst.

Blütenstaub ist ein naturbelassener Teil des Honigs und muss daher nicht als Inhaltsstoff auf dem Etikett erscheinen, so das mit einer knappen Abstimmung des EU-Parlaments in Straßburg angenommene Gesetz. Auch Peter Maske, Vorsitzender des Bundesverbandes der Imker, ist entrüstet, wie viele Kollegen: "Honig ist ein natürliches Produkt und ein genetisch modifizierter Körper hat keinen Platz darin".

Zu diesem Zeitpunkt hatten die Juroren entschieden, dass mit genetisch verändertem Blütenstaub "kontaminierter" Honig als solcher zu kennzeichnen ist. Es ist ratsam, jeden Honig zu kontrollieren und als "gentechnisch verändert" zu kennzeichnen, wenn er 0,9 Prozentpunkte oder mehr Genpollen enthält. Eine enorme Menge an Genehmigungsarbeit, die nun von der EU mit der neuen Verordnung umgegangen wurde, indem die Blütenpollen nicht als Zusatzstoffe, sondern als natürlicher Bestandteils.....

Nach dem Wunsch der Kommision sollen sie in der Lage sein, genetisch veränderte Blütenstaub aus dem kennzeichnungspflichtigen Mai in ein Naturprodukt umzuwandeln, das nicht kennzeichnungspflichtig ist. "Dort, wo die Honigbienen ihre Blütenpollen einsammeln, kennen sie nur sich selbst.... Für die deutsche und vor allem für die bayrische Imkerei gibt es keine andere Wahl, als ihr Label "Echtdeutscher Honig" besser zu präsentieren.

Aus diesem Grund haben die Lebensmittelinspektoren noch keinen Genpollen im bayerischen Honig aufgedeckt. "Hochwertiger Honig mit dem Gütesiegel "Hochwertiger Hochwertiger Honig " mit der Kennzeichnung "Hochwertiger Hochwertiger Honig" korrespondiert mit den Richtlinien des Verbandes der Bienenzüchter e. V. Dieser Honig wird dann mit Garantie in Deutschland hergestellt und beinhaltet alle naturbelassenen Inhaltsstoffe. Bei der Herstellung wird auf die Qualität geachtet. Bienenzüchter, die diese Normen einhalten, benutzen die Brille der Bienenzüchtervereinigung mit der entsprechenden Spruchband.

Honig wird von der bayerischen Firma Witacert in Bayern mit dem Label "Lebensmittel TÜV geprüft" ausgezeichnet. Der Honig mit diesem Symbol wird in der Gegend produziert und sanft aufbereitet. In anderen Ländern der Welt sind diese Normen möglicherweise nicht in dem gleichen Umfang anwendbar wie in diesem Jahr. Vor allem, wenn die Entstehung des Himmels Zweifel aufkommen lässt, sagt der Bio-Imker Haefeker: "Das einzigste Herkunftsland ist China, und wir haben es hier mit weltweitem Aufwand zu tun, woher kommt dieser Honig?

"Die gute Neuigkeit zuerst: Die Wintersterblichkeit in den dt. Imkerkolonien lag im vergangenen Jahr mit 9,6 Prozentpunkten im Grünbereich: "Der Naturmittelwert beträgt zehn Prozent", sagt Petra Friedrich, Pressesprecherin des Bundesimkerverbandes in Wachtberg-Villip bei Bonn. Die Imker in Deutschland sind vor allem über Winterverluste und gewisse Pflanzenschutzprodukte besorgt.

"Zahlreiche Meldungen, vor allem aus den USA, wo die Situation viel drastischer ist als in Europa, haben die Menschen erschüttert", so der Imkerverband. Es gibt Richtlinien und akzeptierte Normen für Biowaben. Diejenigen, die Bio-Honig kaufen, unterstützen mittelbar auch den ökologischen Landbau. Für den deutschsprachigen Honig sagt der Bio-Imker Walter Haefeker: "Die Kluft zwischen ökologischer Erzeugung und herkömmlicher Erzeugung ist in der Bienenzucht nicht so groß wie in einigen Bereichen der Agrarwirtschaft.

Dies nicht nur, weil es gewährleistet, dass die Produzenten ihre Herstellungskosten auch wirklich tragen können, sondern auch, weil der Honig von dort aus mit Bedacht produziert wird.

Mehr zum Thema