Indien Tee

Indischer Tee

Zu den bekanntesten Teeanbaugebieten Indiens gehören Darjeeling und Assam, nach denen die Tees benannt sind. Aber auch die Regionen Dooars, Sikkim und Nilgiri spielen eine wichtige Rolle für den Teeanbau in Indien. Indische Tees unterscheiden sich erheblich voneinander. Im Vergleich zu den fernöstlichen Teekulturen sind die indischen Tees noch sehr jung.

Deutschland - Das Teeland Indien

Im Vergleich zu China und Japan erscheint Indien noch ein wenig wie "das kleine Drittel". In der Tat wurde der Tee erst im neunzehnten Jh. in Indien allmählich zu einem Erfolgsprodukt. Heutzutage ist es in unserem Land nicht mehr denkbar. Besonders die Freunde des Schwarztees konnten ohne ihre Lieblinge aus Indien nicht einmal ein gutes Frühstück genießen.

Die Teewurzeln in Indien sind tiefgründiger, als viele Menschen denken. Nichtsdestotrotz waren einige geschichtliche Zusammenhänge erforderlich, damit Indien das Tee-Land werden konnte, das es heute ist. Natürlich gibt es auch in Indien eine Sage über die Erfindung des Theaters. In Indien war es also kein Monk, sondern ein Fockir, aber die Bezeichnungen sind ziemlich identisch.

Auch die Entdeckung von Wildteepflanzen im Bundesstaat Assam im Jahr 1823 ist zweifellos bewiesen: Aus welchem Grund auch immer, man hatte einfach nicht erwartet, dass man in Indien Wildtee geradezu vorfinden würde. Seit 1834 wurden in verschiedenen klimaschonenden Gebieten Indiens speziell für die Teeproduktion gekreuzte, gezüchtete und kultivierte Tee-Pflanzen angepflanzt.

Früher war Indien besser für seinen Kaffeetrinken bekannt. Günstigere Voraussetzungen für den Einstieg Indiens als großes Heimatland hätten nicht sein können. Den indischen Teeanbauern wurde die volle Zustimmung des großen British Empire zugesichert. Eine der berühmtesten Teeanbauregionen Indiens ist natürlich die Gegend, in der schon Jahre vor Beginn der Tee-Produktion in diesem Land Wildkräuter aufgedeckt wurden.

Der chinesische Tee, bis dahin der einzige bekannte seiner Sorte, ist ziemlich strauchig. In der Zwischenzeit kann Assam jedoch mit stolzen 2000 Tee-Plantagen im nordöstlichen Indien aufwarten. Als nächstes kommt die Tee-Region in den Kopf, sobald man an Indien und Tee erinnert, ist daraus unvermeidlich Darstellen von Damjeeling. In Nordindien liegen die südlichen Hänge der berühmte Himalaya-Berge.

Der Teegarten ist dort rund 2000 Meter hoch, etwa zweimal so hoch wie in der Gegend von Assam und liegt damit nahe an der Vegetationslinie. Es entstehen ziemlich kräftige Teearten, aber sie haben ein sehr schönes und florales Aromenbild. Tee aus dem Hause Darejeeling ist so empfindlich und von beinahe empfindlicher Beschaffenheit, dass er auserlesen wird.

Die Teesorte ist dem Tee aus der bekannten Nachbarschaft sehr nahe, schmeckt aber etwas stärker und hat den Anschein, mehr "Körper" zu haben. Der Tee aus dem Hause Schikkim und Doars hat eine wichtige Funktion, wenn es darum geht, den eigenen Bedarf Indiens zu befriedigen. Während die indische Teeerzeugung zunächst in erster Linie für den Export bestimmt war, haben die Indianer die hier hergestellten Leckereien schon lange anerkannt.

Wahrscheinlich auch wegen der geografischen Nachbarschaft zu Sri Lanka schmeckt der Tee aus dieser indischen Gegend so lebendig und frisches wie der "Ceylontee". Besonders bekannt ist der schwarze Tee aus Indien. So haben wir in den vergangenen Jahren auch den jungen Darejeeling gesehen, aber bisher hat er noch die Funktion eines Nischenprodukts übernommen.

Indiens berühmteste Tee-Sorten haben den selben Titel wie ihre Anbaugebiete Assam und Dreiecks. Der Name sagt es schon, der First Flush kommt von Laub, das während der ersten Lese des Jahrgangs geerntet wurde. Bei den meisten anderen indischen Teearten hingegen steht nichts anderes als der Name ihrer Ursprungsregion Assam, Nilgiri oder Nepal.

Aber wenn es um indische Tägesorten geht, dürfen Sie den Earl Grey nicht missen. Obwohl dieser schwarze Tee mit Bergamotte-Aroma eine "Erfindung" der Engländer ist, nämlich der Grafen von Grau, die ihm seinen Namen gaben, kommt der Tee dafür aus Indien. Natürlich haben die Indianer ihren Tee nie exklusiv für die englische Besatzungsmacht aufbereitet.

In jeder indischen Gegend, nahezu jeder Haushalt, gibt es ein eigenes Kochrezept für die Zubereitung des Tees. Mit etwas mehr als einer Millionen Tonne Tee pro Jahr erzeugt Indien "nur" etwa die Hälfe dessen, was in China erzeugt wird, ist aber nicht nur die zweitgrößte Teelandschaft der Welt, sondern auch der zweitwichtigste Exportpartner für Deutschland, wenn es um Teeimporte geht.

Konkret kaufen wir aus Indien nur etwas weniger Tee als aus China. Obwohl es sich bei 1000 t um eine Stolzmenge handelt, ist der Gesamtunterschied zwischen gut 11100 t aus China und fast 10000 t aus Indien nicht mehr besonders groß. Schon am Anfang der Teegeschichte unseres Landes hat der Tee aus Indien eine große Bedeutung gehabt.

Auch wenn in diesem Land der Grüntee ganz natürlich verkostet wird, wenn SpezialitÃ?ten wie weiÃ?er Tee oder Oolong-Tee auch hier eine gewisse PopularitÃ?t hervorgebracht haben, ist eines unverÃ?ndert. Bei der beliebtesten Teesorte, die in unserem Land am häufigsten verzehrt wird, handelt es sich nach wie vor um schwarzen Tee, und das ist exakt die Art von Tee, die wie keine andere mit Indien in Verbindung steht.

Indien ist im Gegensatz zu uns sicherlich ein armseliges Volk, viele Menschen wohnen dort unter Umständen, die wir für unannehmbar halten. Indien ist jedoch kein Entwicklungs- und Schwellenland, sondern gehört zu den so genannten "Take-off-Ländern", d.h. jenen Staaten, die vielleicht in wenigen Dekaden aus eigener Kraft die Verhältnisse in ihrem Heimatland signifikant verbessert haben.

Der Tee ist dabei sicherlich ein wichtiger Bestandteil. Die Exporteinnahmen Indiens wären ohne Tee deutlich geringer, ein ganzer Wirtschaftszweig, der sich seit Jahren ständig im Aufschwung befand, würde verschwinden. Der Tee hat daher für Indien eine wichtige Bedeutung. Bei den Besatzern Indiens waren die Engländer sicherlich nicht im ganzen Land zu begrüßen, und wie jede andere besetzende Macht machten sie zweifellos große Mißverständnisse.

Was den Tee betrifft, so hätten sie Indien jedoch keinen grösseren Dienst erweisen können. Mit den Bemühungen der Engländer und ihrer Hilfe hat Indien einen wirtschaftlichen Faktor bekommen, dessen Bedeutung wächst. Man kann sich als Teeliebhaberin nicht vorstellen, wie die ganze Erde aussehen würde, wenn es keinen Tee aus Indien gibt. Eine ungebrochene Popularität genießen die "Klassiker" aus Indien und auch der Chai-Tee wird in diesem Land immer mehr beliebt.

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