Indischblau

Indianerblau

Indian Blue ist der Name eines traditionellen Porzellandekors. Sofort kaufen zu Sonderpreisen Schnell und bequem Tallin-Indianerblau bestellen im Eschenbach Porzellan Online Shop. Blaue Saks, indisches Blau und Strohblumenmuster. Indianerblau (auch Zwiebelmuster oder Strohblume genannt) aus Porzellan. Porcellansammlung Strohblume / Indischblau.

mw-headline" id="Produktvielfalt">Produktvielfalt

Die Dekoration wird auch unter anderen Namen wie Strohblümchenmuster, Petersiliemuster oder blaue Saks eingesetzt. Der Name Blu Saks oder Bluuw Saks (Blauer Sachse) rührt daher, dass der Verein der Vereinigten Porphyrwerke Kahla einen Teil seiner Produkte in die Niederlande exportiert hat. Die Dekore werden von vielen Produzenten wie z. B. von der Firma Mößener China, Winterling, Arzberg, Königlich Tettau, Annaburg China und Villeroy & Boch eingesetzt.

Die eine Variante ist das Dekor Auguste Warnecke, auch bekannt als "Friesisch Blau" oder "Dresmer Blau", bei dem die Blume in der Bildmitte einen hellblauen Hintergrund hat, der dem Knollenmuster entspricht. Neben einer ebenen Fläche wird bis heute auch für Krüge und Becher geriffeltes Keramik eingesetzt.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Die Strohblumenstruktur ist ein weit verbreiteter Dekor aus Unterglasur. Associated to this are numerous designations such as Blue Model, Ilmenau Strömblumenmuster, Strömblume, Strohmodell, Ströhmuster, Strohdekor, Berlin Blaumodell, Bürgliches Zwiesbelmuster, Sacksmuster, Blau Saks, Blau Saks, Inisch Blau, Indischblau, Friesisch Blau, Bergisch Blau, Garlicmuster, Parsilienmuster or Blau-Weiss. Die Strohblumenzeichnung wurde von der Porzellanmanufaktur Meissen aufgesetzt. Als " Indische Blüten " wurden die in Europa zunächst fremdartigen Blüten aus dem Osten Indiens genannt, was auf den späteren Begriff Indisches Blau verweist.

Ursprünglich tauchte das Blumenzwiebelmuster als "gewöhnliches Blau" in den Katalog der Meißner Porzellanmanufaktur auf. Um 1740, etwa zur gleichen Zeit wie das beliebte Blumenzwiebelmuster, wurde dort auch das von Anfang an als "Strohmodell" bekannte Strohmuster nach ostasiatischen Vorlagen gestaltet. Später wurde das Erdbeermuster von anderen Werken angenommen, darunter zahlreiche thüringische Porzellanhersteller.

Bereits seit 1785 produziert die 1777 gegründete Porzellanmanufaktur Ilmenau Strohblütenmuster mit einer reduzierten Bemalung, die als "Ilmenauer Strohblumenmuster" oder fantasievoll als "Ilmenauer Blumenzwiebelmuster" angeboten wurde. Es folgen Werke in Volkstedt (gegründet 1762), Wallendorf (gegründet 1764), Großbreitenbach (gegründet 1778), Gera (gegründet 1779) und Rausenstein (gegründet 1783). Die Strohblumenform wird auf Französich als bleu cannelé bezeichnet.

Bereits seit 1775 werden in der Royal Porcelain Factory in Kopenhagen (Royal Copenhagen) Erdbeerenmuster ausschließlich in Eigenregie produziert. In der Zwischenzeit werden in der Meissener Keramikmanufaktur wieder Strohblümchenmuster handgemalt. Der Sammelbegriff Strohblümchenmuster hat viele Bezeichnungen für die vielen Variationen der Dekoration. Ältere Bezeichnungen kennzeichnen ein handbemaltes Dekorationsmittel, wie: Strohmodell (Meissen), Thüringisches Strohmustersymbol ( "Porzellanfabrik Tettau"), Strohblümchenmuster (Porzellanfabrik Ilmenau), blaues Exemplar (Porzellanfabrik Rauenstein), Musselmalet (Royal Copenhagen), Indian Blue (Porzellanfabrik Victoria), hinter den nachstehenden Bezeichnungen sind Druckdekorationen:

In Amalienburg ( Heinrich Porzellan, Hoechst ), Dresmer Blu (Porzellan-Manufaktur Wallendorf), Indisch Blu (Porzellanfabrik Winterling, Bareuther), Blu u Saks (Porzellanfabrik Wilhelm Jäger, Kahla). Es werden auch Bezeichnungen wie Bergischblau, Blauweiß, Friesischblau und Friesisches Muster verwendet. Keramikmanufaktur Meissen, Keramikmanufaktur Volkstedt, Keramikmanufaktur Rudolstadt, Keramikmanufaktur Limbach, Porzellan-Manufaktur Ludwigsburg, Keramikmanufaktur Hoechst, Keramikmanufaktur Frankenthal, Keramikmanufaktur Berlin, Keramikmanufaktur Copenhagen, Keramikmanufaktur Bing & Gløndahl.

Porzellanwerk Rauenstein, Manufaktur Wallendorf, Porzellanwerk Tettau, Porzellanwerk Schney, Porzellanwerk Hüttensteinach, Porzellanwerk Swaine, Porzellanwerk Probstzella, Porzellanwerk Wirz & Reffart. Fürstenberg, Porzellananfabrik I. Teichert, Porzelanfabrik August Rappsilber, Porzelanfabrik Kalk (Köln), Rheine Porzelanfabrik Oberkassel, Porzelanfabrik F. A. Reinecke, Porzelanfabrik Moschendorf, Porzelanfabrik Wilhelm Jäger, Joseph Hohmann Porzelanfabrik, Porzelanfabrik Carl Schumann, Porzelanfabrik D. Mühlenfeld, Porzellanwerk Lorenz Hutschenreuther, Porzellanwerk Hermann Ohme, Porzellanwerk C + O Carstens, Porzellanwerk Duisdorf, Porzellanwerk Stadtlengsfeld, Porzellanwerk Gibrüder Simson.

Alleine 99 Porzellanproduzenten produzierten das Erdbeerenmuster von Ilmenau[3]. ISBN: Ellen Mey: The Porcelain Factory Moschendorf 1878-1957, Stromhalmdekor, S. 66-69, Nord-oberfränkischer Verband für Natur-, Geschichts- und Landschaftskunde, Hof 1996, ISBN 3-928626-26-4. ? Address book of the ceramic industry.

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