Iserlohner Tabakdose

Tabakschachtel aus Iserlohn

Bei uns finden Sie alte Tabakdosen und Tabakwaren. mw-headline" id="Allgemeines">Allgemeines[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Mit den Iserlohner Tabakdosen aus Jserlohn und der Region wurde eine spezielle Art der lokalen Messingproduktion geschaffen. Bereits seit dem XVII. Jh. werden in Jserlohn und der Region auf der Grundlage des lokalen Galmeiabbaus Messingprodukte hergestellt.

Dies umfasst auch die Fertigung von Tabakdosen. Am Anfang wurden sie noch von niederländischen Rollenmodellen geleitet.

Zunächst wurden die Blechdosen als teures Einzelstück von Hand eingraviert, bevor sich ab 1754 die Relieftechnik mit Stahlschablonen etablierte, was zur Produktion großer Mengen beitrug. Mit dieser technischen Neuerung verschwanden die handgefertigten Tabakdosen aus den Niederlanden. Die Tabakdose Iserlohner mit Aufschrift auf den Ruf Friedrichs II. Als eine der ersten fertigte der Stecher Johann Heinrich Giese (1716-1761) auf diese Art Tabakdosen.

Mit fortschreitender Entwicklung des achtzehnten Jahrhundert sank die Produktion von Tabakdosen. Heutzutage werden Iserlohner Tabakdosen als Sammelobjekt mitgenommen. Einige Exponate sind unter anderem im städtischen Museum Jserlohn zu sehen. Auf- und Abstieg 1600-1947. Bonn 2007, S. 267. Wolf Dieter Könenkampf: Iserlohner Tabakdosen.

Tabaksdosen aus Iserlohn - Schönlexikon von Prof. Leopold Rössler

Der Entwurf der Konservendosen geht an holländische Rollenmodelle zurück. Diese wurden jedoch von 1755 bis 1577 in der westfälischen Stadt Jserlohn hergestellt. Anfänglich, die Behälter wurden eingraviert, aber später wurde im Walzprozess mit Stahlstempeln hergestellt. Der Kupferstecher Johann Heinrich Giese (1716-1761) setzte dieses Serienverfahren erstmals in der Kessel- und Konservenfabrik in Isersloh ein und erhielt 1755 von Friedrich II. das Alleinstellungsrecht.

Auf einer schmalen Seite haben die Konservendosen einen kleinen preußischen Eagle. Die Nachkommen ( "Johann Heinrich Hamer, Johann Adolph Keppelmann, Johann Heinrich Becker und H.C. Lohmann") werden durch Unterschriften auf den Stempeln aufgedeckt. Auf den Deckeln und Böden der Konservendosen wurden diese eingravierten Stahlstempel geprägt graviert. Unter anderem werden allegorische, heilige Darstellungen, ländliche Landschaften, Jägermotive, Städtebilder, Porträts Friedrich II., das Große von Preuen und Kampfbilder aus dem Siebenjährigen War ( "1756-1763"). aufbereitet.

Frederick II. hat goldene Dosen gesammelt und verdienten Persönlichkeiten als Beweis seiner Freundlichkeit kostbare Kopien geschenkt.

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