Kaffeehersteller

Kakaohersteller

Der größte deutsche Kaffeeröster nach Mitarbeiterzahl und Umsatz. Das traditionelle Jacobs Kaffeemarke und ihre Geschichte. Die italienische Kaffeeindustrie ist vielfältig. Existieren Insidertipps für kleinere Kaffeehersteller? Cafe Barista, frisch gerösteter Kaffee aus Neuburg.

Produktmarktanteile der weltgrößten Kaffeehersteller 2016

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Mega-Fusion: Große Kaffee-Röster trennen Europa unter sich.

Es gibt keinen so heißen und heißen Kaffe, wie er ist. Vor weniger als zwei Monaten hat der dt. Marktleader Tchibo das Kilo Kaffeepfund um 70 Cents aufgeladen. Aber noch vor dem Pfingstmonat offerierte Tchibo die Eigenmarke Feine Schimmel im Netz für einen weiteren reduzierten Preis, für 4,69 EUR. Die Frage, ob der Stimmungswechsel etwas mit der grössten Zusammenführung im Kaffeeunternehmen zu tun hat, die geplante Zusammenführung von Mondelez und Master Mixer, ist schwierig zu klären.

Branchenexperten sind sich jedoch einig, dass der neue Gigant auf dem europaeischen Kaffee-Markt die Preisgestaltung enorm unter starken Einfluss nehmen wird. "â??Die Bundesbürger erforschen die vielfÃ?ltige Art des Kaffeetrinkensâ??, sagt Holger Preibisch, GeschÃ?ftsfÃ?hrer des Verbands Deutscher Cafés. Auf eine Stellungnahme zur Fusion der Kaffee-Sparte der US-amerikanischen Mondelez-Gruppe mit dem niederländischen Röster Master Mixer möchte der Verein verzichten.

Die Mondelez vermarktet namhafte Brands wie Jakobs und Thassimo, der Wettbewerber Master Blenders steht für Größen wie Senseo oder Douwe Egberts. In allen LÃ?ndern sollte Tchibo die Auswirkungen des neuen Kaffeeriesen spÃ?ren: In Deutschland ist die hamburgische Kaffeerösterei die Nr. 1, und auch in Österreich, der Schweiz, Polen, Ungarn, Tschechien und der Türkei ist das ungarische Untenehmen präsent.

Mondelez und Master Blenders belegen in den meisten dieser Ländern selbst einen Platz unter den ersten drei. Nur: "Wir verfolgen den Gesamtmarkt sehr aufmerksam. "Allerdings geht das Unternehmen davon aus, dass sich der Kaffeemarkt weiterhin schnell weiterentwickeln wird. "Der erfolgreiche Einsatz von Espresso- und Kaffee-Kapseln hat eine deutliche Wachstumsdynamik geschaffen", sagt ein Pressesprecher.

Aber es ist auch deutlich, dass sich die Wettbewerbsbehörden der EU-Kommission sehr intensiv mit dem Vorhaben auseinandersetzen werden. Entscheidend dafür ist, dass beide Firmen zusammen einen Gesamtumsatz von mehr als fünf Mrd. EUR erzielen. Das entspricht 2,9 Mrd. EUR für Mondelez und 2,5 Mrd. EUR für Master Blenders. Nur in einem zweiten Arbeitsschritt kann auch die Bonnische Wettbewerbsbehörde beteiligt werden: wenn es um den Marktanteil in Deutschland geht.

In Deutschland ist Mondelez mit der bremischen Traditions-Marke Jakobs die Nr. 2, Master Blenders hat in Deutschland nur einen Anteil von rund sechs Prozentpunkten. Mondelez verfügt in Berlin auch über die grösste europäische Kaffee-Rösterei. Übrigens, Frankreich wurde von der Transaktion ausgeschlossen: Mondelez ist die Nr. 1, Master Blenders die Nr. 2.

Auf dem Kaffeemarkt herrscht bereits ein starker Wettbewerb. Die Fachleute sind überzeugt, dass die Fusion der beiden Unternehmen dies noch weiter verstärkt. Rationalisierung wird wahrscheinlich nicht das dominierende Motiv sein: Mondelez ist mit seinen beiden Kernmarken Jakobs, Café Hag und Rassimo in Kaffeemehl und Kapseln für Mixgetränke sehr präsent. Der Master Mixer hingegen hat seine Stärke in den Kaffeebechern der Marken Senseo und als Kaffelieferant für die Gemeinschaftsverpflegung.

Das US-Unternehmen Mondelez, das tatsächlich der grössere Kooperationspartner des Paares ist, gibt jedoch seine führende Position auf: Master Blenders bezahlt fünf Mrd. USD als Gegenleistung. Dahinter steht die Reimann-Milliardärsfamilie aus Deutschland. Neben Mondelez, Master Blenders oder Tchibo gibt es weitere große Kaffee-Röster wie den US-Amerikaner und den Italiener Pavazza.

Im Gegensatz zu anderen europäischen Staaten steht der neue Kaffeegigant in Deutschland in einer besonders wettbewerbsintensiven Situation. Neben Kaffeeröstereien wie Tchibo, Melitta, Dallmayr und Dallmayr sowie Tchibo und Tchibo verfügt die Firma auch über zwei eigene Kaffeeröstereien. Für Billiganbieter ist der Kaffe sehr wertvoll, es ist das einzigste Lebensmittel, das die Firma selbst zubereitet.

Kaffeeverpackungen sind oft ein Köder für den Retail. Ein Trader wie die Firma Äldi erwirtschaftet wenig oder gar nichts mit Kaffeemehl, während der restliche Teil im Warenkorb liegt. "Auch beim Kaffeetrinken kann er Verluste machen. Für die Marktposition von Arldi ist die eigene Röstanlage entscheidend: Diese Tochtergesellschaft kann den Kaffe an Arldi zu jedem gewünschten Zeitpunkt veräußern.

Es ist nicht auszuschließen, dass die eine oder andere Kaffeesorte am Ende des Konzentrationsprozesses auf der Strecke bleibt. Einerseits können Kartellverpflichtungen dazu beitragen, dass Mondelez oder mehr Personen ihre Waren an den General Store Master Blenders abtritt. "Eine Kaffeerösterei kann in wenigen Wochen in Konkurs gehen, wenn sie die Preiserhöhungen für grünen Kaffee nicht weitergibt", sagt Johannes Dengler, Managing Director bei Dallmayr.

Früher kauften die Firmen Force und heute Mondelez oder Master Mixer auf diesem Weg mehrere Espressomarken.

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