Korb

Körbchen

Traduction de "Korb" | Collins' offizielles Online-Wörterbuch Deutsch-Englisch. mw-headline" id="Geografie">Geografie[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Die Stadt Korb ist eine Kommune im Landkreis Rems-Murr in Baden-Württemberg. Direkt im Nordosten von Waiflingen gelegen, auf der Boecker Hoehe am Rande des Remstal. Das Umfeld des Dorfes ist durch eine landwirtschaftliche Nutzung gekennzeichnet. Die Gemeinden Korb und Kleingelände sind Teil der Stadt Korb.

Das Dorf Steinreinach wurde mit Korb verschmolzen und 1936 als Wohngebiet aufgelöst.

Direkt angrenzend an das Stadtgebiet der Gemeinde Corber im Stadtteil Waiflingen liegt die Hochhausanlage Corber Hoch. Erstmals urkundlich erwähnt wurde es 1270. Eine esselbische Schrift von 1270 besagt, dass das Krankenhaus esseln in Korb Land vom Kloster des Klosters Steinheim (Murr) erlangt hat.

Die Tatsache, dass Korb und seine nähere und weitere Peripherie mehrere zehntausend Jahre zuvor bewohnt waren, zeigt sich an zahlreichen Funden, die im steinzeitlichen Museum in Korb-Kleinheppach zu sehen sind. Steinzeitliche Werkzeuge aus dem Mittelpaläolithikum (vor ca. 50000 Jahren), der Spätsteinzeit (vor ca. 20000 Jahren), der Spätsteinzeit, der Mittelalter-, Mittel- und Spätneolithikum, einschließlich Bandtöpferei, Rössen-Kultur und Schnürkeramikkultur (4500-2000 v. Chr.), und Fundstücke aus der Bronzestunde (ca. 1700 v. Chr.) sind Zeugnisse antiker Siedlungsflächen im Raum Korb und Kleinhelppach.

In den folgenden keltischen und römischen Zeiten gibt es keine direkten Fundstücke aus Korb, sondern Fundstücke aus der unmittelbaren Nachbarschaft (Schurwald und Waiblingen). Es dauerte bis 1270, bis Korb in dem oben genannten Dokument wieder auftauchte. Im Jahr 1389 wird gemeldet, dass ein Bürger von Esslingen die Hälfte des Dorfes besitzt, gegen das sich der von der Familie Wirtenberg stammende Künstler Harald der Grüner gestellt hat.

Korb und seine Bewohner durchlebten in den darauffolgenden Jahrzehnten turbulente Zeiträume. In den Jahren des 30-jährigen Kriegs 1618-1648 bestand ein großer Bedarf und Korb war zum Teil völlig menschenleer ("1636-38"). Die Bauernaufstände (1514 "Armes Konrad" im Tal des Rems und 1525 im ganzen Land) und die französische Invasion (1797) führten nicht ohne zu leiden durch Korb. Der Stammvater aller modernen Sänger ist der 1573 gebürtige Esaias Sänger.

Doch erst die fortschreitende Industrielle Entwicklung um die Jahrtausendwende, gepaart mit einem verheerenden Reblausplage, bei dem alle Rebflächen im Rams-Tal gerodet und die Weinstöcke niedergebrannt werden mussten, rechtfertigte den Umstieg von Korb zur jetzigen Wohnsiedlung mit ihrer gut entwickelten Verkehrsanbindung. Korb ist seit der Reformierung im Jahr 1535 vom evangelischen Luthertum durchzogen. In der katholischen St. John Church gibt es seit 1966.

In Korb gibt es auch eine Versammlung der Neuen Apostolischen Gemeinschaft. In Korb hat der Gemeindevorstand 18 Sitze. Korb pflegt seit 1974 eine Zusammenarbeit mit Matthias in Osttirol. 1989 kam eine Kooperation mit Mansle in Frankreich hinzu. Immerhin ist Korb seit 1991 Schwester von Steinerach in Thüringen. Die Stadt Korb befindet sich an der Württembergischen Weinstrasse, die an vielen Attraktionen vorbei führt.

In Kleinheppach wurde ein steinzeitliches Museum gegründet. Die protestantische Klosterkirche mit ihren Ursprüngen 1355 und das Langhaus von 1480 beherbergen Glasmalereien von Hans Gottfried von Stockhausen. Die Führung durch die alljährlich wechselnde Freilichtausstellung "Köpfe am Corber Kopf" startet am Standort Chanweiler-Sattelzimmer, dessen historisches Zentrum von der protestantischen Landeskirche von 1832 gekennzeichnet ist, aus deren vorgängigem Gebäude der Aufsatz ab 1500 stammt.

Nach dem zweiten Feuer 1707 erhielt es sein heutiges barockes Aussehen. In unmittelbarer Nähe befindet sich der gleichnamige Platz mit dem traditionsreichen Weißen Bärtnerhaus und der Alte Kiel. Oberhalb der Weinberge von Korb liegen die drei Gebirge Corber Köpf (456,8 m) mit Berghäusle, Kleinkindheppacher Köpf und Hörnleskopf, die auch über Spazierwege erreichbar sind.

Darüber hinaus wurde in den Weingärten von Korb ein Geologiewanderweg eingerichtet. Der SC Korb, dessen Handballerinnen 2015 in die dritte Handball-Liga befördert wurden, ist bundesweit bekannt. Die Weingemeinde Korb gehört zum großen Kopf-Gelände im Remstal-Stuttgarter Gebiet des württembergischen Anbaulandes. Über die Durchgangsstraße 14 (Stockach - Stuttgart - Waiplingen - Weiblingen - Winnenden der Stadt Backnang - schwäbische Hall - Nürnberg - Waidhaus) ist Korb an das nationale Straßenverkehrsnetz angeschlossen.

Korb erreichen Sie über die Kreuzung Waiblingen-Nord/Korb. Korb erreichen Sie von Süden her, vor allem über die Autobahnkreuz Mundelsheim der Autobahn 81, dann über die L 1115 nach Backnang und dann über die B14. Regelmäßig verkehrende Buslinien führen von Korb zum Waiblinger Hauptbahnhof und über Kleingelände zum Endersbacher Hauptbahnhof in Weinstadt.

Es gibt in Korb mehrere Wirtschaftsunternehmen, die zu einem verhältnismäßig höheren Gewerbesteuerbetrag beizutragen haben. Auf Korb gibt es eine Grund- und Mittelschule mit einer der Keplerschulen. Hinzu kommt eine Grund- und Sekundarschule, an die auch die Primarschulklassen im Landkreis Kleinheppach angeschlossen sind. In Korb, The National Adult Education Centre Unteres Remstal e. V. has a branch.

Das Statistische Bundesamt, Gebiet seit 1988 nach der tatsächlichen Verwendung durch GEMEINDE.

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