Krampus Milka

Krämpus Milka

Nico vs. Krampus oder die Ausstrahlung unserer Person. In der Partie am 5. und 6. Dez.

trifft man auf zwei Gegner: Krampus gegen Nicolo. Obwohl es verschiedene Geschichten über die Ursprünge Nikolas gibt (übrigens stammen sie alle aus der Türkei zwischen dem dritten und sechsten Jahrhundert), spinnt die geschichtsträchtige Gestalt einen Legenden um ihn herum: Damit ein armer Familienvater seine drei Thronfolger nach seinem Rang heiraten und sie nicht unterdrücken konnte, schleuderte sie einen Klumpen Gold an das Schaufenster jeder einzelnen Enkelin.

Nicolo wurde von seinem Familienvater aufgedeckt. Er hat dem einfachen Nico versprochen, niemandem etwas über seine Wohltat zu sagen. Die Tatsache, dass die vorherige Reinigung der Schuhmodelle als Voraussetzung für die Gaben festgelegt wurde, hat nichts mit dem Originalmythos zu tun, sondern vor allem mit der Disziplin der Söhne. Ansichtskarte " Grüße vom Krampus " Nicolo benötigt einen Gegner.

Der gefürchtete Gefährte des Nikolaus ist der so genannte Krampus oder seine Partner. Er ist der Helfer von Krampus und kommt nach gängiger Meinung unmittelbar aus der Höhle. Anders als der Nikologe wurde Krampus erst im 16./17. Jh. gegründet, um Kindern Arroganz, Frommkeit und Glaube als Bild des teuflischen Lebens beizubringen.

Der Krampus und seine Barsche gelten damit als brutale Erziehergestalten, die das Gegenstück zu dem grosszügigen und wohlgefälligen Nikolo sind. In den " uralten " Bräuchen sollten die beiden Pilger die teuflischen Wintergeister vertreiben. Was heute noch auf dem Spiel steht, ist die Projektionsoberfläche für Gut (Nikolo) und Schlecht (Krampus): Wir wissen um unsere Qualitäten, die alle bis zu einem bestimmten Grade von Vorteil oder Nachteil sein können - das ist die Verbindung zwischen uns und den Gestalten.

Nichtsdestotrotz wollen wir die Symbole um die Begriffe "gut" und "böse" herum abdestillieren, sie in einer Gestalt zusammenfassen, damit wir uns von allen Klischeetypen lösen können (Liebe ist gut, Macht ist schlecht). Hier geht es um die Unterdrückung durch ein sagenhaft religiöses Gedankengebäude: Es ist zweckmäßig, nicht zu fragen, wo "Gut und Böse" heute erscheinen.

Böses in diesem Weltall ist die Fehlen des Gutes und entsteht durch Fehler. Gerade weil wir das unterdrücken wollen, kreieren wir Gestalten wie Krampus und Perfchten. Wir können also aus der Erzählung von Nikolo und Krampus nicht die Erkenntnis ziehen, dass Nächstenliebe gut und Gewaltbares schlecht ist, sondern dass wir den Menschen (und Verbrauchern!) symbolische Gestalten anbieten müssen, in die sie jene Sehnsüchte und Nöte einbringen können, die sie selbst nicht ad hoc befriedigen können.

Dies spiegelt sich auch in der zunehmenden Zahl von Spielfilmen wider, die die Legenden über Krampus und Nikolo aufgreifen. Faszinierend ist, dass das Übel plötzlich in das Schicksal der Filmcharaktere eintritt, es ist nicht nur eine betrachtete und starre Sitte. Interessant zu sehen, wie der Regionalmythos um den Krampus außerhalb Süddeutschlands/Österreichs erläutert und klassifiziert wird:

Z. Mit viel Ironie erzählt der US-amerikanische Talkshow-Moderator Jimmy Fallon, dass der Krampus eine katalonische Innovation zur Erschreckung von Kleinkindern ist. Im Wesentlichen ist der Nicole durch das Kleid eines Katholiken geprägt (Bischofsstab & Läufermantel). Die Erscheinung des Krampus basiert jedoch immer noch auf der Phantasie der Krampus-Maskenkünstler, die ein so unheimliches wie mögliches Abbild des teuflischen Lebens in der Hoelle darstellen sollen.

Dies ist besonders reizvoll, da die Farbkennzeichnungen der Brands (z.B. "Milka-Lila", "Manner-Rosa" oder "Lindt Gold") geschickt in die Verpackung miteinbezogen werden. Obwohl der ursprüngliche Herkunftsort erhalten blieb, hat sich der Schwerpunkt der Manifestationen von Nikolo und Krampus geändert. Nikolo & Krampus in Schokoform erfreuen sich dagegen seit vielen Jahren zunehmender Beliebtheit und bringen in der Adventszeit einen echten Aufschwung bei den Süßwarenherstellern: Der Umsatz steigt seit Jahren trotz des gestiegenen Schokoladenpreises.

In 2004 trugen 2,7 Millionen Nikolaus und 1,3 Millionen Krämpfe in Schokoladeform zum weihnachtlichen Umsatz der Süßwarenbranche von 18 Millionen Û bei. Die großen/großen Produzenten (Ferrero, Haushaltswirt, Heinz, Manner, Milka, Nestlé, Zotter) vertreten ihre Marken über die Nikolaus oder Krampi. Die Milka zeigt Krampus und Nikolo in klassischer Form und damit in Form von Signalen:

Beide Gestalten packt man in einer Nikolo-Tasche, die man gleich verschenken kann: Die Tradition unserer Marken ist so reichhaltig, dass sie mit dem Weihnachtsmythos Schritt halten können. Zeigt dies, dass sich Nicolo als Umsatzsäule löst? Dies ist nicht zwangsläufig der Fall, wenn es Süßwarenherstellern & Lebensmitteleinzelhändlern gelingt, die "Nikolo-Marke" im (Marken-)Gedächtnis der Menschen zu aktualisieren!

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