Kunst aus der Dose

Die Kunst aus der Dose

Bei Spaß am Grafikdesign erfahren wir, wie Graffiti funktioniert. Graffiti: Konservenkunst für die ganze Bundesrepublik Deutschland Mit Alex und Jaroslaw wird Krefeld eindrucksvoll. "Tubuku " ist der Name ihrer Behörde, die auch zur Neuerfindung der Stadt Seide beiträgt. Krefeld. Die beiden Herren Alex Weigandt und Jaroslaw Masztalerz haben inzwischen so viele Bestellungen, dass nicht genügend Zeit zum Erlernen bleibt.

"Wir haben bereits den schweren Weg des Protektorats zurückgelegt", sagt Jaroslaw und lachen.

Er will nach wie vor an der Universität Krefeld mit einem Diplom in Kommunikations-Design promovieren. Bereits seit einem Halbjahr gibt es "Tubuku", ein Betrieb, der aus einer ewigen, langjährigen Partnerschaft erwachsen ist. Die beiden kommen beide aus Monheim und sind für ihr Studienaufenthalt nach Krefeld umgezogen.

Die beiden begannen auf der Strasse zu zeichnen, Graffitis als Street Art, mal mehr, mal weniger erlaubter. Sie stellen ihre Entwürfe vor, die oft im Auftrage des Verbandes des Kronprinzenviertels und der Kampagne "Buntes Krefeld", zum Beispiel am Albertplatz, entstanden sind. Die Schule wird verschönert und gibt nun auch dort Werkstätten und malt bei diversen Anlässen.

"â??Wir sind in unserem Kreativumfeld aufgewachsen und wollen das jetzt weitergebenâ??, sagt Alex. Mit dem stereotypen Gedanken breche ich und zeige, dass Streetartkunst auch eine Kultur ist und nicht nur etwas, bei dem man unmittelbar an die Polizisten und das Recht denkt. "Strassenkunst- und Kulturprojekte sind eine von drei wichtigen Säulen der Agentur "Tubuku".

Inzwischen malt man bundesweit für diverse Kunden, in Berlin für Barcadi, in Monheim oder bei der Düsseldorfer Museumsnacht. Dabei können die Kunstschaffenden analoge und digitale, aufwendig hergestellte Filme kombinieren, die ihnen die Malerei in Fabriken und an Hauswänden vorführen. Die Bezeichnung "Tubuku" sollte soviel wie "zu viel von einer positiven Sache" bedeuten und ist eine Lebensgemeinschaft aus zwei verschiedenen Kulturen, wie Alex ausführt.

"Auch" aus dem Deutschen ( "zu") und "beaucoup" aus dem Französichen ("viel") vereinten für Alex und Jaroslaw, was sie mit "Tubuku" sein wollen. "â??Krefeld entdeckte gerade sein schlankes Stadtangebot. Velours und Silk sind weg und die Großstadt muss sich wieder verkleiden", sagt Jaroslaw. "Das bringt einen bestimmten Ort wieder zum Leben", sagt Alex.

Zum dritten Mal findet ihre Gemäldeausstellung Ost-Block in Krefeld statt und präsentiert Straßenkunst, Bilder und Videos, dieses Mal im Kinosaal Casablanca an der Lewerentzstraße. Der gebürtige Kasache Alex, Jaroslaw aus Polen, charakterisiert nicht nur den Ausstellungsnamen, sondern auch die Kunst. Beide begannen an der Monheimer Chaussee an einer der ersten und grössten Wänden, an denen Sprühgeräte in Deutschland rechtlich anmalen konnten.

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