Lange Spätzle

Langspätzle mit langem Spätzle

Die Herstellung von frischen Spätzle erfolgt schnell - mit den richtigen Werkzeugen. Eierspätzle sind das wohl am weitesten verbreitete schwäbische Gericht außerhalb Süddeutschlands und werden als Beilage sehr geschätzt. " Knöpfle" machen, aus dünnerem Teig besser schöne lange Spätzle. Dies führt zu langen, gleichmäßigen Spätzle. Entfernen Sie die Spätzle mit einem Schaumlöffel, sobald sie darauf schwimmt.

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Spätzla, Spätzle[??p?tsl?], Spazen oder Spaätzli sind schwaebische oder alamannische Nudeln in langgestreckter Gestalt, die als Beiwerk oder mit anderen Bestandteilen wie ein eigenes Essen gereicht werden. Vergleichbare Nudeln in recht rundlicher Ausführung werden auch als Knöpfle in Baden-Württemberg und Knöpfli in Bayern und Chnöpfli in der Schweiz bezeichnet. Die Spätzle ist die schwabenhafte Kleinform des Sperlings und kann "Sperling" oder "Klumpen, Klumpen" bedeuten.

Die Spätzle ist in der hier gebräuchlichen Form ein Mehrwort. Sie werden in der Schweiz und im Markengräflerland unter dem Namen Spaätzli oder Tschnöpfli und in der unteralemannischen Region Knepfli, in Ungarn (Nokedli und auch Galluska - wo beide Begriffe eingebürgert sind) und in der Slowakei ist ein gleichwertiges Essen üblich (Galuska oder Halu?ky), wo Österreich die beiden Kulturkreise aufnimmt.

Spätzle wird in Nordösterreich als Nockerln[3] genannt (z.B. auch in Gestalt von Eierknödel), während in Kärnten und Tirol Knödel auch als Nockerln Nr. No cken no. 3 genannt werden. Abhängig von der Geometrie wird in einigen Bereichen zwischen Spätzle (die Größe übertrifft den Durchschnitt um mehr als das Vierfache) und Knöpfle (das Verhältnis der Größe zum Durchschnitt ist kleiner als zwei) differenziert.

Missgestaltete, klumpige oder klebrige Spätzle werden auch Kolkraben, Störche, Centimes, Nightingales, Großväter oder Seeadler bezeichnet. Die Spätzle masse wird aus Getreide, Eier, lauwarmem Wässer, an manchen Stellen auch mit Vollmilch, und Speisesalz hergestellt, auch wenn die Mengen unterschiedlich sein können. Das auf dem Markt angebotene Spätzmehl ist in der Regel grobkörniger (doppelstielig) Typ 405 Getreidemehl, teils vermischt mit Spätdinkelmehl oder Feingrieß.

Spätzleteige werden im Unterschied zu gekneteten Nudelteigen umgerührt und sind daher geschmeidiger und nasser. Zur weiteren Verarbeitung gibt es unterschiedliche Möglichkeiten: Abgeschabt: Bei der herkömmlichen Vorbereitung wird der Frischteig auf einem nassen Brett ausgebreitet, am besten an der Vorderseite abgeschrägt und mit einem Spatenschaber oder einem dünn schichtigen Blatt in das siedende Meerwasser gekratzt.

Durch das Spätzlepressen wird der Teige in Form von Gewinden vertikal in das Gewässer gedrückt. Daraus ergibt sich eine lange, ebenmäßige Spätzle. Hobeln: Das Spätzle-Hobel ist in zwei unterschiedlichen Versionen erhältlich: Das hobeln mit nach unten gerichteten Spitzen an den Bohrungen ergibt ein langes Spätzle. Ein neuerer Typ ist die Verwendung eines spät lesenden Siebes. Werden die Spätzle nach einiger Zeit gekocht, erheben sie sich nach oben und werden mit einem Abschäumer entfernt.

Zusätzlich zu diesen Herstellungsprozessen gibt es Spätzle auch getrocknete oder abgekühlte Fertigprodukte, die unmittelbar in Heißwasser gekocht werden können. Geröstete Spätzle werden mit gedämpften Äpfelscheiben oder Äpfelkompott versetzt und dann mit Hagelzucker und Zitronensaft besprüht. Die Spätzle werden in einer Butterpfanne geworfen und mit gemischten Eigelben vermischt.

Feuerspätzle-Topf: Faschiertes, Zwiebel und Kohl oder Chicorée werden gekocht und mit Spätzle vermischt. Ein klassischer schwäbischer Eintopf mit Spätzle ist der Kaiserschmarrn schlechthin. Kartoffelspätzle: Dem Spätzelteig werden gemahlene Salzkartoffeln zugegeben. Die Kässpätzle sind wohl die bekanntesten Spätzlegerichten. Den vielen Variationen ist gemein, dass Spätzle, enthäutete Röstzwiebeln und diverse Käsearten übereinandergelegt werden.

Die Überreste der Käsepätzle können mit etwas Fett in einer Bratpfanne gebraten werden. Kräutaspätzle: Dem Spätzelteig werden diverse fein geschnittene Gewürze wie Petersilien, Maggiore, Estragon oder Fuchs zugegeben. Kräutspätzle werden zusammen mit Krautsauerkraut und Bacon in einer Bratpfanne erwärmt, bis das Weißkohl teilrösten ist. Leberwürzel besteht aus einem Teige, der auch pulverisierte, ungekochte Leberwurst aufnimmt.

Spätzle und Stritenwürstle: sind eine typische schwäbische Spaätzlegericht. Vollmilchspätzle: Spätzle bilden zusammen mit gekochter Vollmilch und Ei die Basis für ein Dessert mit Äpfelsauce oder gekochtem Trockenobst. Spätzle mit Mohn: Die Spätzle mit gemahlenen Samen und gehacktem Rohrzucker in einer Schüssel braten. Schinkenspätzle werden mit einer Sauce aus gekochtem Schinken und Rahm vermischt.

Das Spätzle mit Trockenpflaumen ist ein Dessert mit Spätzle- oder Knöpfle-Schichten und Trockenpflaumen, die mit geschmolzener Milchbutter gewürzt und mit Hagelzucker und Zitronensaft belegt sind. Ein Kuchen mit spätem Lesen: Der Spätzle wird mit Speck mit Kochkohl vermischt und mit Kaese gebacken. Die Spätzle werden in eine Fleisch- und Gemüsebrühe gegeben.

SPÄZzlesomlett: Eggs und Ham werden zusammen mit dem Spätzle gebacken. Spätzlepuffer: Spätzle oder Knöpfle werden wie Pfannkuchen anbraten. Spinatnudeln sind Teigwaren, denen fein gehackter Blattspinat und in jüngster Zeit Wildknoblauch hinzugefügt werden. Troffis sind Teigwaren, die mit Pesto vermischt werden. 20belspätzle: Geriebene Röstzwiebeln werden dem Gebäck zugegeben.

Siegbert Ruoß, Schwedische Spätzlösküche, Stuttgart 2001, Konrad Theiss Verlagsgesellschaft mbH, ISBN 3-8062-1603-7. Roswitha Liebenstein, Alles über Allergäuer Spätzle, Kempten/Allgäu 2003, AVA Verlags Allgäu mbH, ISBN 3-936208-46-8. [Rosina Dorothea Knör, widowed Schmidlin, née Dertinger]: New GÖPPINGER cookbook [excerpt].

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