Lock & Lock ökotest

Schloss & Schloss Ökotest

Welche Bedeutung hat die Vendor Lock-in im Cloud Computing? Jeder, der sich mit dem Themenbereich Cloud Computing befasst, hat vermutlich schon den Terminus Lieferantenbindung inne. Informieren Sie sich über die Wichtigkeit der Lieferantenbindung für Großunternehmen und Co. In diesem hilfreichen Beitrag wird aufgezeigt, was das konkret heißt und wie eine solche Sperre verhindert werden kann. In der Ökonomie hat sich der Terminus "Lock-in" durchgesetzt.

Dies wird als Lock-in-Effekt bezeichnet, bei dem ein Verbraucher so stark von einem speziellen Produzenten abhängt, dass ein Umstieg auf einen anderen Lieferanten aufgrund zu hoch liegender Transaktionsgebühren ineffizient ist. Dieser Verbindungseffekt, die so genannte Lieferantenbindung, ist in der Computerbranche - insbesondere im Cloud Computing - besonders stark ausgeprägt bei gleichzeitiger Gefahrenbewältigung.

Speichert ein Traditionsunternehmen seine Informationen im Datenzentrum eines Cloud-Anbieters mit einer speziellen Technik, kann der Kunde besonders abhängig vom Produzenten werden. Produzenten können eigene ("eigenartige") Programme zur Verfügung stellen, die eine Änderung aufgrund ihrer Kombination mit anderen Systemen noch schwieriger machen. Entscheidet sich ein produzierendes Untenehmen z. B. für einen Anbieterwechsel, kann dies nicht nur die Datenverarbeitung, sondern auch sehr vertrauenswürdige und empfindliche Informationen beeinflussen.

In vielen Betrieben sind unter anderem Kunden- und Produktdaten, finanzielle Daten und andere Betriebsgeheimnisse das bedeutendste Kapital. Eine Veränderung ist oft nicht nur eine Sache von Zeit und Kosten, sondern auch von gegenseitigem Respekt und Schutz der Daten. Cloud-Plattformen auf der Grundlage von OpenStack erfüllen gerade dieses Problem der Abhängigkeiten von einem Provider. OpenStack ist eine Open-Source-Software.

Obgleich GreenStack herstellerneutral ist, sind namhafte Firmen an der ständigen Weiterentwicklung und Optimierung mitbeteiligt. Benutzer von Cloud-basierten Services nutzen das kostenlose Architekturkonzept von GreenStack für Steuerung und Flexibilisierung. Eine klassische Lieferantenbindung ist daher nicht vorgesehen. Selbständigkeit, Eigenständigkeit und FlexibilitÃ?t sind fÃ?r progressiv arbeitende Betriebe unabdingbar. 83 Prozentpunkte der Studie "Cloud Monitor 2015" von KPMG-BITKOM zufolge gehen 83 Prozentpunkte der Befragten davon aus, dass ihre Cloud-Provider ihre Datenzentren ausschliesslich in Deutschland betreiben.

Werden Datensätze auf andere Server verschoben, besteht die Gefahr von Datensicherheit und -verlust. Einfaches Wechseln innerhalb unterschiedlicher Anbieter steht bei vielen Anbietern auf der Merkliste. Daher ist neben der Wettbewerbsförderung ein weiteres Anliegen des Open Approach, die Bindung von Anbietern zu unterdrücken. Durch modernste Technologie haben die Anwender auch in der Wolke größtmögliche Wahlfreiheit.

Weil die Umstellung zwischen Cloud-Lösungen jetzt ebenso einfach sein kann wie bei Vor-Ort-Systemen. OpenStack trifft aus guten Gründen auf großes Kundeninteresse von Firmen. Nach einer von Dynamic Markets im Namen von Suse durchgeführten Untersuchung haben 81% der Senior IT Manager in großen Konzernen auf der ganzen Welt schon einmal ein Projekt mit einer privaten Cloud auf der Grundlage von OpenStack realisiert oder planen dies zu realisieren.

Bereits neun von zehn großen Unternehmen haben zumindest eine Privat-Cloud realisiert. Die 96% sind der Meinung, dass eine Privatcloud auf Open-Source-Basis Geschäftsvorteile bringen kann.

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