Majolika Manufaktur

Die Manufaktur der Majolika

In der Staatlichen Majolika Keramik Manufaktur Karlsruhe GmbH werden verschiedene Keramikprodukte (u.a. Majolika) aus Karlsruhe hergestellt. Die Majolika GmbH, Staatliche Keramikmanufaktur, Karlsruhe. Das " Karlsruher Majolika " ist die einzige noch bestehende Keramikmanufaktur in Deutschland.

Die Majolika Manufaktur Karlsruhe produziert alle Arten von Keramikartikeln.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

In der Staatlichen Majolika Keramik Manufaktur Karlsruhe ist die Firma ein Produzent von verschiedenen Keramikprodukten (u.a. Majolika) aus Karlsruhe. Auf Vorschlag der beiden Künstler und Graphiker Hans Thoma und Wilhelm Süs wurde die Manufaktur von Großherzog Friedrich I. von Badens als großherzoglicher Majolika-Betrieb ins Leben gerufen. Mit der Errichtung eines geeigneten Gebäudes im Schlossgarten wurde der Baumeister Friedrich Ratzel beauftragt.

1901 wurde das fertige Bauwerk an den ersten Regisseur und Intendanten der Wilhelm-Süs-Manufaktur abgegeben. Die Manufaktur entwickelte sich unter der Führung von Nicola Moufang, der von 1921 bis 1925 deren Geschäftsführer war. 1999 übernahm die Landesstiftung Baden-Württemberg die Manufaktur.

Allerdings hat die LB im Laufe der Finanzmarktkrise im Jahr 2010 Majolika an die Landeshauptstadt Karlsruhe verkauft. Damit wurde das Untenehmen auf die Majolika-Stiftung übertragen, die zu diesem Zweck im Jahr 2011 gegründet wurde. Der " Blue Ray " aus 1.645 blauem Majolikaziegel leitet seit 2001 vom Schloßturm des Karlsruher Schloßes über den Schloßgarten bis zum Werk.

Mit dem Blue Ray wurde das 100-jährige Bestehen der Manufaktur gefeiert. In den Räumlichkeiten der Manufaktur gibt es auch ein Keramiker-Museum, das eine Filiale des Bayerischen Landemuseums ist. Im Laufe der über einhundertjährigen Firmengeschichte haben sich zahlreiche in- und ausländische Kunstschaffende an der Gestaltung von Majolika beteiligt. Die mit dem Bundesmedienpreis ausgezeichneten Plastiken kommen aus der Kakaomanufaktur.

Die Bambi-Medienpreise waren ebenfalls eine keramische Figur aus der Manufaktur. Nikola Mufang: Die großherzogliche Majolika-Manufaktur in Karlsruhe.

mw-headline" id="Begriff">Begriff[edit source text]

Die Majolika (manchmal auch Maiolica; nach dem alten italienischen Namen für Mallorca) beschreibt im engeren sprachlichen Gebrauch (kunstwissenschaftlich) vor allem die bunt bemalten zinnglasierten italienischen Keramiken des XVI. und XVI. Jahrhunders, im weiteren Sinn auch andere Formen der farbglasierten Töpferei. Die Namensgebung leitet sich von der mediterranen Insel Mallorca ab, von der der im arabischen Spanien produzierte Fayence, in der Anfangszeit hauptsächlich Kronleuchterwaren, nach Italien exportiert wurde.

Der Begriff beschränkt sich in der kunstwissenschaftlichen Terminologie und damit im Fachhandel so weit wie möglich auf das italianische und das spanische (höchstens noch auf das vorhergehende islamische) Zinnglas ierte Steingut, das mit den vier heißen Feuerfarben Kupferschwarz, Anthmonggelb, Kobaltblau auf der einen und Vollmanganviolett (Braun) auf der anderen Seite verziert ist. Aus technischer Sicht gab es keinen Gegensatz zu den korrespondierenden Keramikprodukten, die seit dem XVII. Jh. in anderen europÃ?ischen LÃ?ndern hergestellt wurden und die ausschlieÃ?lich als Fayence gelten.

Die Majolika (und Fayence) hat einen weissen, gelb-grauen oder hellrotbraunen, durchlässigen ("nicht gesinterten") Körper. Bei dem zweiten Brennvorgang fusionieren die Lasur und die nun leuchtenden Farbtöne zu einer strahlenden, wasserfesten und langlebigen Aussenhaut. Wesentliche Voraussetzungen für den Beginn der Majolika in Italien sind Einfuhren aus dem vom Islam beherrschten Spanien. Noch bis zur Vertriebenschaft der Araber aus Spanien um 1610 belieferten sie die christlichen Kunden (oft nach ihren Motiven), obwohl Italien schon seit langem eine eigene Majolika-Kultur hatte.

Mit dieser ersten italienischen Majolika, der "mezzo-majolica" (Halbmajolica), wurde versucht, den gleichen metallisch schimmernden Glanz in der Lasur zu erreichen wie die Werke der araba-tischen Keramik. Majolika-Malerei aus Kasteldurante oder Venedig, um 1520-1530, Museo corr., Venedig. Ein Beispiel für den "Istoriati-Stil" in der Majolika-Malerei. Seit 1508 blühte Kasteldurante auf und um 1520 wurden die Ursprünge des israelitischen Stils weiterentwickelt, der in Urbino am stärksten wurde.

Unterstützt von den dort ansässigen Herzogen war Urbino um 1535 die bedeutendste Metropole unter den Majolika produzierenden Mitbewerbern. Die frühneuzeitliche holländische Steingut wurde von Venedig inspiriert. Erst in den Bergregionen und Neapel wurde um 1700 eine erneute Produktion von Majolika durchgesetzt. Die oft auftretende Majolika aus Neapel hat nicht den Stellenwert der älteren Produkte erreicht.

Ende des neunzehnten Jahrhundert belebte die Majolika-Produktion an vielen Orten in Europa. Als Vorlage diente ihm die Majolika urbinati, die den opalisierenden metallischen Glanz der Gubbio-Majolika nachahmt. Ein neuer Weg wurde eingeschlagen, als die Farbe und Lasur von Majolika auf Statuen und Gruppierungen von sehr beliebten Typen und drastisch lebhaften Effekten umgestellt wurde.

Ebenfalls bekannt ist das Mayolikahaus, ein wichtiges Jugendstilgebäude in Wien. Die Majolika von Tjark House. Spanisch und italienisch geprägte Keramiken aus dem XVI. bis XVIII. Jahrtausend. Rainer G. Richter: Gottheiten, Heroen und Gräben - Das glanzvolle Alter der Majolika. Kachelofen aus Sizilien, 1550-2000, Ausgabe. Deutsches Nationales Museum, Nürnberg, 2000, ISBN 3-926982-70-5 Silvia Glaser: Majolika.

Nuernberg 2000 ISBN 3-926982-69-1 Silvia Glaser (Hrsg.): Italin. Fayence der Wiedergeburt. Nürnberger 2004 (Wissenschaftliche Beiräte zum Anlass des Deutschsprachigen Nationalmuseum, 22), ISBN 3-926982-97-7. Jirina Wydrová, Josef Ehm, Oskar Vogel: Italian Majolica in Czechoslovak Collections. Praha 1960 Nicola Mufang: Die großherzogliche Majolika-Manufaktur in Karlsruhe. Jörn Barfod: Die Keramiken des Zaren.

Eine 100-jährige Tradition der Königlichen Majolika-Werkstätten Cadinen. Der Husum Verlagshaus, Husum 2003, ISBN 3-89876-129-0 und der Firma Krautisch Petra: Im Sinn der Ältesten.... Die italienischen Majolika des Geschichtswissenschaft..... Mayolika (Kataloge des Kölner Kunstgewerbemuseums) Köln 1966, S. 8-18. Ärztin: 11. November 1966. 11. November 1966. 11. November 1966: 13. Juni 2010. Das ist Tjark House Mann.

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