Max Rösler

Maxim Rösler.

Ungeänderter Nachdruck mit einem Vorwort von Max Rösler. mw-headline" id="Leben">Leben[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten] Die Firma Max Roesler (*1. 7. 1840 in Regensburg; 19.

6. 1922 in Rodach) war Hersteller und Begründer der gleichnamigen Feinsteinzeugfabrik in Rodach bei Coburg. Der Max Roesler war der Nachkomme von Otto und Tina Roesler, geb. Dennecker. In Coburg war sein Familienvater am damals neuen herzöglichen Hofkino beschäftigt. In Coburg aufgewachsen, studierte Max Roesler nach dem Gymnasium 1858 in Dresden zunächst Physik.

Im Jahr 1864 wechselte er als Apotheker, Geschäftsmann und Technikleiter in ein Chemieunternehmen in der Nähe von Karlsbad nach der Braunkohleverarbeitung in ein Chemieunternehmen in Elbogen. Im Jahr 1873 erfolgte der Übergang als Technikleiter zur Steinzeugfabrik Franz Anton Mehlem in Bonn und im darauffolgenden Jahr zur Mosaikelementfabrik Sinzig. In der Steinzeugfabrik Wächtersbach in Schlierbach trat Rössler im Hochsommer 1874 als technisches und kaufmännisches Vorstandsmitglied ein, wo er ab 1878 16 Jahre lang als Geschäftsführer arbeitete.

Darüber hinaus achtete Rösler auch besonders auf die gesellschaftlichen Anliegen seiner Mitmenschen. 1884 wurde eine Ältestenschule für Disziplinarsachen gegründet und 1888 eine Firmenzeitung, die Fabrikboten von SCHLERBACHER, veröffentlicht. Im Jahr 1890 übersiedelte Rössler in die Springersche Porzellanfabrik in der böhmischen Stadt Ellbogen. In Rodach bei Coburg übersiedelte er im Frühjahr 1893 mit seiner Gastfamilie, wo er im Jahr 1894 [1] im Jahr 54 jährig eine eigene Feinsteinzeugfabrik aufbaute.

Auf der am I. Juni 1892 eingeweihten Bahnlinie Coburg-Bad Rodach wurden die Fabriken mit eigenem Anschlussgleis gebaut. 1909 [3] verstarb sein Nachfolgesohn Heinz, der zum ersten Mal gewählt wurde, überraschend im Laufe des Jahres im hohen Lebensalter von 32 Jahren. Bereits 1897 war der zweite Nachkomme Max im hohen Lebensalter von 15 Jahren verstorben. Mit dem Tode seines älteren Sohns im Jahr 1910 wandelte Max Roesler die Gesellschaftsform in eine AG um, die Max Roesler Feinsteinutfabrik AG.

Weil der Nominalwert einer Stückaktie mind. 1000 DM betrug, stellte Rösler sicher, dass zwei Arbeitnehmer gemeinsam eine Stückaktie kaufen konnten. Nach der Satzung sollen 25 vom Hundert des Jahresüberschusses der AG an die Arbeitnehmer ausgeschüttet werden. Rösler sah nach dem Ersten Weltkonflikt keine ökonomische Perspektive mehr für sein früher erfolg-reiches Werk. Seine Anteile veräußerte er im Juni 1919 an das Dresdener Bankenhaus Gebäude Arnhold und trat Ende des Berichtsjahres aus dem Verwaltungsrat aus.

Max Rösler verstarb am zweiten 6. November 1922 im Alter von 83 Jahren. Rösler wurde am 23. Mai 1900 vom Sachsen-Coburger und Gothaer Erbprinzen Ernst zu Hohenlohe-Langenburg zum Kommerziellen Rat ernannt, am 23. August 1908 verlieh Herzog Carl Eduard Rösler das Springer-Kreuz I. Stufe des Ernestiner Hausordnung[4]. Nach dem Zweiten Weltkrieg hat Rodach eine Strasse nach ihm benannt.

In Bad Rodach finden jedes Jahr, immer am letzen Wochenende im Juli, eine Austausch- und Sammlermesse statt. Freunde der Roesler-Keramik kommen aus ganz Europa. Maximaler Roesler: Täglich gestellte Fragen zur Keramikeinsatz. Max Roesler: Arbeitnehmerbeteiligung an der Leitung, am Gewinn und am Eigentum von Handelsunternehmen. Helga Augustin: Max Rössler und seine Familie: ein Familienbeitrag des Unternehmers Max Rössler (1840 - 1922), Begründer der damaligen Feinsteinutfabrik Max Rössler Rodach.

Rudolf Rückert-Kreis, Bad Rodach bei Coburg 2002 Rolf Peters: Max Roesler.

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