Melamin Geschirr

Geschirr aus Melamin

Geschirr aus Melamin ist sicher und bietet viele Vorteile. Geschirr aus Melamin wird heutzutage immer beliebter. Melamin: 4 gute Argumente gegen Kunststoffgeschirr Farbgeschirr aus dem Werkstoff Melamin ist populär, weil es als standfest, unzerbrechlich und leicht angesehen wird. Deshalb wird es oft für kleine Gäste, Picknicks oder Campingurlauben genutzt. Wie sieht Melaminkunststoff aus?

Das Melamin ist ein weisses, geruchloses und geschmacksneutrales Mehl. Das meiste Melamin wird zu Kunstharz verarbeit. Zu diesem Zweck wird dem Melamin zunächst einmal formalisiertes Ammoniak zugesetzt.

Aus dem gewonnenen Schmelzharz wird oft Geschirr hergestellt. Melaminschalen setzen ab einer Umgebungstemperatur von 70°C die Komponenten Formaldehyd auf. Auch das Verbraucherzentrum hat davor gewarnt, da sich beide Substanzen als gesundheitsschädlich erwiesen haben: Im Tierversuch hat Melamin eine toxische Auswirkung auf die Harnblase gezeigt. Formelaldehyd reizt die Haut und die Schleimhäute.

Daher gibt es für beide Substanzen präzise Vorgaben. Pro kg Nahrungsmittel dürfen maximal 2,5 mg Melamin und 15 mg Formaldehyd vorhanden sein. Erwärmt man den Melamin-Kunststoff jedoch in der Mikrowellenherd oder füllt er mit zu warmem Teegeschmack, werden die Grenzen rasch übertroffen und die Schadstoffe gelangen in die Speisen oder Getränke.

Kochgeschirre wie z. B. Löffel oder Spachtel werden ebenfalls aus Melamin-Kunststoff hergestellt. Auf keinen Falle dürfen sie mehr in der Wanne oder im Kochtopf verbleiben, da dann auch Melamin und Formaldehyd abgegeben werden können. Es ist am besten, kein Melaminkochgeschirr zu verwenden und nur Holzlöffel zu verwenden. Selbst saure, fettige und salzige Speisen lösten Melamin und Formaldehyd auf.

Dazu sollten Sie Porzellanschalen oder Edelstahlbehälter benutzen und auf Melaminschalen achten. Von Geschirrtüchern bis hin zu Gewürzdosen: Küchenzubehör aus Naturmaterialien von Arzberg, Riess, Siamesam und Ökolanch. Die Marktuntersuchung durch die Verbraucherberatungsstelle ergab, dass keines der 78 getesteten Kunststoffprodukte vollständige, lesbare oder verständliche Materialdaten aufweist.

Einige verwenden den Begriff "MF" für Melamin, aber der Recycling-Code "07" kann auch zum Verstecken von Melamin benutzt werden. Es besteht keine Verpflichtung für die Produzenten, die verwendeten Substanzen zu nennen. Daher ist es oft nicht abschätzbar, welche Giftstoffe noch aus den Melaminschalen freigesetzt werden können. Laut einem SWR-Bericht ist einer dieser anderen Substanzen das Spaltprodukt Nonylphenol.

Dieses Material wird eingesetzt, um den Kunststoffe bei Sonnenlicht und Wärme beständig zu halten. Aufgrund seiner dauerhaften Beschaffenheit ist Melaminkunststoff nicht biologisch abbaubar und sehr schwierig zu recycel. In der Regel wird reiner Kunststoffe im Recyclingverfahren geschreddert und anschließend unter Hitzeeinwirkung umgewandelt. Obwohl Melaminkunststoff zerquetscht werden kann, kann er nicht durch Wärme gebildet werden.

Den Melamin-Kunststoff zu Pulver weiterzuverarbeiten und ihn dann mit anderen Substanzen wieder in neue Darreichungsformen zu überführen, ist eine der Möglichkeiten. Darüber hinaus arbeiten die Wissenschaftler an komplexen Chemieprozessen zur Auflösung und Verarbeitung von Melamin-Kunststoff. Die Wiederverwertung von Melamin ist also nicht leicht und wie es im täglichen Leben wiederverwendet werden kann, ist ungeklärt.

Das Geschirr kann man in Campingläden, teilweise auch in Second-Hand-Läden und im Netz (z.B. im **Avocadostore) erstehen. Auch hier werden oft melaminharzbasierte Harze eingesetzt, um die naturbelassenen Rohmaterialien zu bindet.

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