Messer

Taschenmesser

Es handelt sich bei dem Messer um ein Schneidwerkzeug, das aus einer Klinge und einem Griff (Griff) besteht. Was unterscheidet eine Karriere bei Messer von einer Karriere in anderen Unternehmen? Die Küchenmesser sind jetzt auch in Keramik erhältlich.

mw-headline" id="Etymologie">Etymologie[Machining | edit source code]

Es handelt sich bei dem Messer um ein Schneidwerkzeug, das aus einer Schneide und einem Handgriff (Griff) zusammengesetzt ist. Das Messer war anfangs sowohl Instrument als auch Pistole in einem. Das Messer wurde ab dem achtzehnten Jh. Teil des Besteckes. Alle Messer sind als Schneidwerkzeuge klassifiziert, d.h. neben den Werkzeugen für den Hausgebrauch, die landwirtschaftliche und die technischen Erfordernisse gelten sie auch als für den Eigengebrauch.

Darüber hinaus zählen Machete, Großmesser und Rehfänger zur Messergruppe. Sie unterscheiden sich von Degen durch ihre einklingeligen Klingen, von Schwert und Säbel durch ihre kurzen Klingen und von Stabwaffen wie Speere, Lanzen und Speere durch ihre kurzen Griffe. Obwohl sich die Struktur des Ledermessers im Lauf der Zeit kaum verändert hat, variieren Werkstoff, Gestalt und Typ der Klingen, Griffe und Dekore je nach historischer Zeit, Ursprung und Einsatz.

Aufgrund seiner Zweckmäßigkeit ist das Messer für verschiedene Einsatzsituationen zu jeder Zeit und an jedem beliebigen Einsatzort verfügbar und bildet eine spezielle Variantenvielfalt. Der Begriff "Messer" stammt aus der west-germanischen Matizsahsa, in der das altindisch-germanische Wortwurzelsachsen wie das lateinische Saxophon und das italienische Sarasso, das eigentlich Fels oder Gestein heißt, verborgen ist.

Der Herstellungsprozess wurde zunächst durch die Funktionsfähigkeit des Schneidwerkzeugs als Ware geprägt. Später erwarb sie einen Kunstwert, der unter anderem Hochglanz, verschiedene Klingenfarben, die Verarbeitung von Gold, Silber, Juwelen und die Produktion von kostbaren Inlays und Stichen einbezog. Die Messer (wie die längliche Gestalt, das Schwert) umgaben immer einen Anflug von Mystisme, was zu kunstvoll entworfenen Ritual- und Zeremonialmessern mit geteilter Oberfläche beitrug.

Es dauerte bis ins fünfzehnte Jh., bis Messer und messerähnliche Gewehre getrennt wurden. Es ist nicht möglich, eine eindeutige Abgrenzung davon herbeizuführen, dass jedes Messer jeder Art und jeder Zeit auch zur Pistole werden kann. Die ersten Keile erfüllen vermutlich eine Vielzahl von Aufgaben wie Häckseln, Fräsen, Schneiden, Kratzen, Einschlagen und Wirken.

Vor 125.000 bis 400.000 Jahren soll der neandertalerische Mann ein besonderes Talent zur Anfertigung von Schneidemessern aus Feuersteinsplitter haben. Bisher hatten diese Meißel keinen angebrachten Handgriff, aber es stellte sich heraus, dass ein solcher Handgriff vorteilhaft war. Die Entwicklung vom Paläolithikum zum Neolithikum, von Jäger-Sammlerkulturen zu niedergelassenen Landwirten mit Haustieren und Nutzpflanzen, wurde durch diese weitere Entwicklung des Schneidwerkes maßgeblich gefördert, wenn nicht gar eine wesentliche Vorbedingung.

Im Bronzezeitalter, das im dritten vorchristlichen Jahrhundert begann, wurden neben Steingeräten auch Kupferwerkzeuge eingesetzt und bald wurden daraus Messer angefertigt. Man geht davon aus, dass bereits im vierten Millennium v. Chr. Messer aus dem jedoch nicht nachweisbaren fossilen Material des Kupfers angefertigt wurden. 10 ] Bereits 2600 v. Chr. konnten die Ägypten die ersten chirurgischen Kupfermesser herstellen.

11 ] Der Werkstoff war jedoch nicht widerstandsfähig und zu schwach; Zink und Bronze wurden zu Bronzelegierungen verschmolzen. Der Griff dieser Messer wurde vollständig aus Metall gefertigt, und Wissenschaftler akzeptieren keine Schicht aus anderen Komponenten aus organischen Materialien, die nicht mehr erhalten sind (z.B. verrottendes Holz). Danach wurden doppelschalige Formen eingesetzt, die die Messer auf beiden Seiten profilierten.

Vor allem die Römer stellten Messer aus Messingblech her, weil es sich gut zum Formen eignete und wegen seiner goldfarbenen Färbung sehr populär war. Bis ins zwanzigste Jahrtausend gab es noch Obstmesser aus Rotguss. In Europa werden seit der Halbweltzeit Messer mit Eisenklingen gefunden.

Dokumentiert ist die Eisenverhüttung durch die Hethiter seit dem XVII. Jh. v. Chr.,[13] eine Technologie, die sich erst ab dem XII. Jh. v. Chr. über den Nahen Osten und den Mittelmeerbereich verbreitete und später Mitteleuropa erreicht hat, wo die Eisenzeit erst im XVIII. Jh. v. Chr. begann und wahrscheinlich erst ab diesem Zeitpunkt nach und nach Stein-, Bronze- und Messermesser ersetzt.

Jahrhunderts, teilweise in kleinen Unternehmen, den so genannten Forstschmieden, noch längere Zeit, bis die ständige Forderung und viele neue Technologien zu einer Optimierung der Prozesse führte. Im Altertum war das Messer eine allgemeine, unverzichtbare, alltägliche Ware.

Die typischen persönlichen Messer dieser Zeit hatten einen langen Stiel, meist aus Horn oder Bein, der an den Flachs angenietet oder an einer spitzen Angelrute befestigt war. Während der Hochkaiserzeit des Kaiserreichs gab es auch serienmäßig hergestellte Kopien der Tortuanischen Kunst, sehr kostbare Messer mit einem Henkel aus gefrästem Gold.

Zu dieser Zeit wurden zunächst Messer mit Klappgriffen gefunden, die den heute üblichen Sackmessern entsprachen und in Skelettbauweise gefertigt und in einem Stück gefertigt aus Messing gg. Diese Messer wurden auch täglich im Haus und bei der Berufstätigkeit benutzt, als Jagd Messer und Opfergaben. Das Tafelmesser hatte eine kleine, leicht gerundete Klingen.

Die Kelten [17] produzierten auch qualitativ hochstehende, funktionelle und - künstlerisch gesehen - wunderschöne Messer. Spätestens seit dem fünfzehnten Jh. wird das Messer als persönliche Besteckware zusammen mit einem Esslöffel in einer Ledertasche am Band mitgenommen. Im Mittelalter wurden in einem Haus mehrere Arten von Messern gefunden - kleine und schiefe, mit einer geteilten Klingen zum Trennen und Spießen oder mit einem Hacken als Punkt zum Abtragen von Gräten, Halten oder Spießen von Rindfleisch.

Während des Mittelalter-Banketts am Hof wurde das Essen vor den Augen der Gäste von einem Vorabschneider, dem so genanntem Carving-Meister, in bissige Snacks geschnitten, was den Einsatz des eigenen Schneiders unnötig machte. Jahrhundert und trennt seitdem zwischen "Adelshäusern", in denen jedem Besucher ein eigenes Tischmesser präsentiert wurde, und "einfachen Menschen", die ihr eigenes Messer mitgebracht haben.

Wühr [19] dagegen erlebt die Spreizung des Tischmessers bereits im XVI. Jahrhund. Seiner Meinung nach wurde es in einer Hülle zusammen mit einem grösseren Messer mitgenommen und immer mitgenommen. Von Anfang des XVI. bis zum XVIII. Jh. entwickelten sich ausgedehnte Tischmanieren. Messer, vor allem mit silbernen Griffen und reichhaltiger Dekoration, wurden zu einem bedeutenden Statussym.

Auffälligste Veränderung war die Weiterentwicklung vom "stehenden" zum "liegenden" Tafelgerät, kombiniert mit der Erkenntnis, dass der Besucher sein Bestecke - das Messer - nicht mehr mitnehmen musste. Erstmals stand die Gelenkkonstruktion von Messer, Teelöffel und Forke im Mittelpunkt. Der Punkt für das Pfählen des Messers ging verloren, da diese Forderung von der Ahle oder der zunehmend behaupteten Forke aufgenommen wurde.

Die 1771 veröffentlichte Arbeit des Messers Jean Jacques Perret (1730-1784): L'Art du Coutelier (Die Künste des Messers) beschreibt ausführlich die neuesten Verfahren der damaligen Zeit zur Produktion von Schneidwaren und Chirurgieinstrumenten. Auch Spezialausstattungen für den ärztlichen Bereich, für Kosmetika und Friseurarbeiten gehörten zum Programm der Leipziger Messschmiede. Das hatte Auswirkungen auf das Messer, das bald nicht nur in wertvollen Einzelstücken, sondern auch als kostengünstige Massenware angeboten wurde.

Dies führte dazu, dass der traditionelle Handel mit dem Messerschmied fast verschwand und erst am Ende des zwanzigsten Jahrhundert eine Neugeburt erlebte. Die um 1912 entstandene Edelstahlausführung, die mit einem höheren Chromgehalt (13 bis 15 Prozent) die Schaufel strahlender und widerstandsfähiger gegen Umgebungseinflüsse wie Feuchte und leichte Säuren macht als Baustahl, wird seitdem vermehrt, aber nicht nur als Schaufelmaterial eingesetzt.

Das Messer ist in erster Linie mit dem Schneidprozess verknüpft, wodurch das Messer im Allgemeinen als Schneidewerkzeug mit einem nicht schneidenden, trennenden Schliff angesehen wird. Schnittfähigkeit und Schnittfestigkeit entscheiden über die Qualität des verwendeten Meißels. Das gute Schneidemesser ist so konstruiert, dass die Schneidkante so flach wie möglich ist. Mit zunehmender Flächenverkleinerung steigt der Andruck, den das Messer beim Trennen aufbringen kann.

Bei stumpfen Messern ist die Kontaktfläche zu stark, um ohne Probleme durch das geschnittene Gut zu schieben. Mit der gleichen Energie penetrieren scharfkantige Messer weiter in das Innere des Materials als dumpfe. Tritt die Hartmesserklinge des Schneidwerkzeugs in das weichere Schnittmaterial ein, wird die Molekularstruktur dieses Schnittmaterials an der Grenzfläche zerstört. Dieses Schnittmaterial wird durch die Hartmesserklinge an der Grenzfläche beschädigt. Die Messer können auch nach ihrer Klingenart eingeteilt werden.

Es gibt also: lange und kleine Messer, schlanke und weite, glatte und wellenförmige, gerade und geschwungene, feste und bewegte Messer (z.B. einziehbare Messer (Fallmesser, teilweise Sprungmesser), Falzmesser, Falzmesser, Falzmesser), sowie Messer mit austauschbaren oder abgebrochenen Sägeblättern (sog. Fräser). Neben ihrem eigentlichen Zweck als Schneidwerkzeuge haben sich einige Arten von Messern zu Stich- und Schneidwaffen oder zu multifunktionalen Werkzeugen mit mehreren Sägeblättern, Sägezangen, Zangen und anderen kleinen Werkzeugen (z.B. Armeemesser) entwickelt.

Die Struktur und das verwendete Werkstoffmaterial der Messer haben sich bis heute kaum geändert. Im Grunde genommen ist jedes Messer aus einer Klingen (1) und einem Handgriff, auch als Handgriff (2) bezeichnet, aufgebaut. Die Stelle der Schaufel, die sich nicht im Handgriff befindet, wird als Schaufel bezeichnet. Jedes Blatt hat eine Stelle (3), die " Stelle " heißt, und eine Schräge oder Schräge (Schneidkante, auch Sekundärschräge oder Schleifkante bezeichnet; 4), die Schärfe, von der letztendlich die Schnittwirkung austritt.

Bei etwas stumpferem Ziehen der Schneide kann die Fräse noch eine Microfase aufweisen. Der Kegel ist die Schneide der Schneide, die in einem speziellen Querschnitt geschliffen wird. Durch konvexes Schleifen der Schaufel (darunter fallen auch der sogenannte "Solinger-Dünnschliff") entfällt die unterschiedliche Oberfläche mit unterschiedlichem Neigungswinkel.

Die Schaufelspiegel beziehen sich auf die Seitenoberfläche der Schaufel, über der Fase (pimärfase; 5) und unter der Rückseite (hier die Fase befindet sich im Spiegel). Die Oberfläche des Ricasso kann auch nur dann die Oberfläche des Spiegels sein, wenn die Schneide eine hohe Fase hat, bis zur Rückseite. Der Abstand zwischen der Rückseite und der Schneide wird als Messerhöhe bezeichnet. Der Abstand zwischen der Rückseite und der Schneide wird als Messerhöhe definiert.

Der der Schneidkante gegenüberliegenden Fläche ist die Rückseite des Messers (6). Eine Fase (7) unter der Messerrückseite kann materialsparend und damit gewichtssparend sein. Das Blatt wird durch diese Einsparungsmaßnahme kaum durchbrochen. Der Ricasso (8) ist der nicht geschliffene Teil zwischen Handgriff (oder Parierstange) und der Schneidkante; er wird auch "ricasso" oder "Ricasso" oder "Ricasso" genannt. Der Ricasso ist der Ort, an dem in der Hauptsache die Unterschrift des Messers oder der Fabrik eingraviert wird, die so genannte "Schmiedmarke" (8).

Eine Handschutzvorrichtung (9) zwischen Klingen- und Handgriff verhindert oft, dass die Handfläche auf die Klingen rutscht. Das Messer wird mit dem Zapfen (nicht sichtbar) im Handgriff fixiert. In einem Messer ist die Erle die Erweiterung der Klingen, in Form eines flachen oder runden Stabes, der sich in den Handgriff erstreckt. Ein Messer mit Klappenwechsel kann durch den ganzen Handgriff greifen und ist dann an den Rändern erkennbar.

Integrale Messer sind solche, bei denen die Benennung hervorhebt, dass die Klingen aus einem Teil mit einer Gerte oder einem Knebel und der Zapfen (hier in der Regel Flachangel) aus einem Teil gefertigt ist. Der Griff besteht an den Aussenseiten oft aus zwei Griffschalen, welche bei Schneidemessern mit Flocken in der Regel angenietet sind. Das Fangband (regional das Band; 11), ein Lederband oder eine Kordel dienen der einfacheren Bedienung des Meißels.

Utility-Messer werden im Allgemeinen nach dem bedeutendsten Teil, der Klingenform und ihrer Gestalt oder ihrem Verwendungszweck genannt. Im Falle historischer Messer wird die Klingenform und das Design oft als sekundäres Merkmal angesehen, während die typologisch wichtigste Bedeutung in der Griffform liegt. Die Klingen des heutigen Schneidwerkzeugs bestehen hauptsächlich aus Messerstiften, die je nach Legierungszusammensetzung besondere Merkmale aufweisen.

Ende des zwanzigsten Jahrhundert stellten die Messerschmiede auch Schneidkeramiken, überwiegend aus Zirkoniumdioxid, her, die für die Herstellung von Sägeblättern verwendet werden konnten. Andererseits sind sie fester und haben daher eine längere Schnittlebensdauer, insbesondere bei unsachgemäßem Umgang wie z. B. beim Trennen auf hartem Untergrund oder beim Ausspülen in der Maschin. Deshalb werden sie vor allem in privaten Haushalten eingesetzt, wo sie ihre Vorzüge gegenüber Schneidemessern aus billigem Stahl ausschöpfen können.

Das Blatt ist anfälliger für Bruch und kann nicht ohne Spezialwerkzeug geschärft werden. Insbesondere die Güte einer Schaufel ist abhängig von den Merkmalen des eingesetzten Stahles. Damaskusstahl war damals der Herstellung von Waffen reserviert und fand sich zunächst nur in Schwertern, Säbeln und Messern, die als Rohlinge eingestuft werden können. Der Härtegrad einer Schaufel wird durch die Rockwell-Härte (HRC) wiedergegeben.

Festmesser haben eine fixe, zumeist kontinuierliche Schneide, die normalerweise mit einem Handgriff verbunden ist, z.B. bei den meisten Kochmessern. Festmesser sind die längste Art von Messer, wie z.B. ein Bajonett von über 50 Zentimeter Körperlänge. Aufgrund der stabilen Befestigung der festen Schneide halten diese Messer stärkeren Querkräften stand.

Darüber hinaus besteht keine Gefährdung, dass die Klingen eines festen Messers unter extremer Belastung aus dem Verschluss ausbrechen, wie dies bei einem Falzmesser der Fall ist. Aus Stabilitäts-, Sicherheits- und Reinigungsgründen werden daher für viele Anwendungen feste Messer vorgezogen. Als stabilste integrale Messer gelten diejenigen, bei denen der komplette Grundkörper aus einem einzigen Stahlstück geschmiede.

Das erste Messer hat eine spezielle Gestalt, bei der die Klingen entweder senkrecht oder senkrecht zum Handgriff befestigt sind. Beim Klappmesser ist die Schneide verschiebbar, legt sich zwischen zwei Backen und kann in den Handgriff gefaltet oder durch Drehen des Daumen oder Ziehen des Fingers betätigt werden. Klappbare Universalmesser haben oft eine verriegelbare Klingen zum Schutze vor unbeabsichtigtem Schließen, und eine Verriegelung zum Verriegeln des Messers kann auch auf der Rückseite des Messers entriegelt werden.

Weil der schwache Punkt in der Rotationsachse der Klingen steckt, sind Blattlängen von bis zu zehn Zentimetern gängig, obwohl gelegentlich große Falzmesser auf den Markt kommen. Für den Versand wird die Schaufel in den Handgriff gefaltet. Zahlreiche Falzmesser oder Imitationen im schweizerischen Stil beinhalten neben der eigentlichen Messerschneide auch verschiedene Werkzeugklingen, wie z.B. Schraubenzieher (Schweizer: Zapfenzieher), Ahlen, Lupen, Kombizangen, Schraubenzieher, etc.

Herbstmesser haben auch eine bewegbare Schneide. Die vertikal versteckte Schaufel löst sich durch Gravitation oder Zentrifugalbewegung aus dem Handgriff. Ein weiteres Beispiel sind Sprungmesser, bei denen die Klingen durch Feder oder Werfkraft in einem Lichtbogen vom Handgriff nach vorn geworfen und dort gesichert werden. Beim Klappmesser wird der Handgriff zum Transportieren um die Klingen herumgeklappt.

Der bekannteste Repräsentant ist der Balisong, bei dem zwei um 180° schwenkbare Hohlgriffhälften die Schneide im geschlossenen Zustand mitnehmen. Es gibt verschiedene Aufbewahrungsoptionen für Messer, die oft auch zum Klingenschutz ausreichen. Der Charakter des frühgeschichtlichen Messers hatte den Charakter einer Waffe, und bis zur Abgrenzung von Messer und messerähnlichen Gewehren wurden Messer am Esstisch als Gefahr betrachtet.

Sie sollte nicht zum Maul geführt werden, d.h. sie sollte nicht auf sich selbst gerichtet sein, sie sollte nicht auf jemand anderen gerichtet sein, und das Messer sollte nicht zuerst mit der Nadel gehalten werden. Einige davon aus zweckmäßigen Erwägungen, wie z.B. das Enthauptungsverbot für die Enthauptung von Frühstückseiern mit einem Messer. Silberne oder eiserne Messer sind durch den Sulphur gefärbt und lassen einen morschen Beigeschmack im Ei zurück, der heute bei Edelstahlbestecken verschwinden.

Nicht geeignet ist es, Erdäpfel und vor allem Klöße zu zerkleinern, die mit einer Forke "gerissen" werden, um einen unebenen Rand zu erhalten. Die sogenannte Reform-Besteck, eine vom Österreicher Otto Wagner für die Wienische Werksstätte konstruierte Abzweigung mit einer Aussparung und drei Zacken, von denen der rechte erweitert und leicht geschliffen wurde, so dass man nicht nur mit ihr speeren, sondern auch kreieren und zugleich sägen konnte, konnte sich nicht behaupten, obwohl sie als "Kaisergabel" bekannt wurde, nachdem Kaisers Wilhelm II. sie aufgrund seiner körperlichen Behinderung benützt hatte.

22 ] Auch Franz Joseph zögerte, ein Messer am Spieltisch zu benutzen. Die Fleischsorten mussten so empfindlich und geschmeidig sein, dass sie leicht mit einer Forke geschnitten werden konnten. In den USA ist es üblich, mit der rechten Handfläche des Gabelstaplers Hackfleisch aufzuheben, aber das Messer wird zum Schneiden des Fleischs gebraucht, so dass das Messer und die Gabeln während der Zubereitung immer wieder von vorne nach hinten ausgetauscht werden.

In der siebten Jahrhundertwende brachten die buddhistischen Pfarrer und Missionsleiter Stäbchen aus China nach Korea und Japan. Das Messer wurde in China gar zum Bezahlmittel (Dao, "Messermünzen") und vice versa Münzmesser oder Münzschwerter. Für die Silberverarbeitung und künstlerische Umsetzung von Messergriffen, die als Statussymbole oder für Feierlichkeiten diente, wird die Tang-Periode als bedeutsam angesehen.

Der Klassiker unter den chinesischen Kochmessern hat die Gestalt eines Hackmessers, ist nicht zum Zerkleinern von harten Gräten und Knorpeln verwendbar, sondern wird zum Zerkleinern und Zerteilen von Gewürzen und Gemüsen eingesetzt. Das Blatt ist herkömmlich aus Edelstahl und muss daher vorsichtig gewartet werden, wenn es nicht rostet und verfrüht verderblich wird.

Die Herstellung von Schwertern und Schwertern hat in Japan einen Stand erreicht, der sonst kaum zu finden ist, obwohl die Metallbearbeitung erst im dritten Jahrtausend v. Chr. begann. Deshalb sind Japanermesser sehr begehrt. Traditionelle Japanermesser haben in der Regel einen Rundholzgriff. Einige Messer haben einen kastanienförmigen Stiel, so dass die Messer auch in der Handfläche befestigt sind.

Im festen, lackierten Holzmantel (Saya) des Schwerts (Katana) wurde ein schmaler, kurzer Beiesser ( "Kozuka") gelegt, der in der Gestalt einem kleinen Kreuz ähnelt. Vor allem in Südasien und Indien konnten sich seit Jahrtausenden weder Stäbchen noch Messer und Gabeln als Besteck etablieren, vielleicht auch weil es auf der Karte bisher eher wenig zu finden ist.

In Indien hat das Messer, wie andere Rohstoffe auch, aufgrund seiner besonderen Konstruktionsmerkmale und edlen Werkstoffe einen hohen Kunstwert. Aber auch in Afrika südlich der Sahara hat sich das Messer zu einem Bezahlmittel entwickelt, wo es zusätzlich zum Muschelgeld verwendet wurde. Die Werfermesser in Gabun und Angola oder die Zeremonienmesser als Machtzeichen in Benin und Nigeria hatten eine typisch monetäre Funktion.

Das Messer als Kriegswaffe war schon immer von geringer militärischer Relevanz, obwohl es oft Teil der Ausrüstungen ist. Normalerweise ist es ein Instrument und erst in zweiter Instanz eine Pistole. Im Vorfeld der Schusswaffenentwicklung wurden vor allem länger schneidende und stechende Waffen wie Schwerter oder Schwerter, die eine höhere Distanz ermöglichen, als Waffen verwendet.

Jahrhunderts entstanden Messer-Bajonette, die ebenfalls ausgewachsene Messer waren. In den engen Bedingungen des Grabenkrieges des Ersten und Zweiten Weltkriegs gewann das Messer eine bestimmte Popularität als Kriegswaffe. Es ist das klassische Messer der Unterwasserwelt. Die Navaja ist ein großes japanisches Faltmesser, das zum ersten Mal um das fünfzehnte Jh. erschien.

Ein von Eustache Dubois entwickeltes kostengünstiges Messer breitete sich ab Ende des siebzehnten Jahrhunderts in Frankreich und den Nachbarländern auf alle Bevölkerungsschichten aus. Sie hatte eine doppelt abgerundete Schaufel mit einer falschen Kante und wurde mit einem Sichtniet im Griffschaft fixiert, der in einer geschmiedetem Eindickung des Kiefers festgehalten wurde.

Es wurde im Allgemeinen als Eustache bezeichnet, was im Französisch der umgangssprachlichen Sprache bis ins zwanzigste Jahrhundert für ein kleines, praktisches Klappmesser war. Das Messerwerk von Peter Henckels lässt das Werk am besten am 13. 6. 1731 als Marke in der Rolle des Löser-Messers registrieren. 1884 gründet der schweizerische Besteck Karl Elsener die Fa. Viktorinox und den Verband der Schneidwaren, um im eigenen Lande die Messer der Soldaten der Bundeswehr fertigen zu können.

Der Scagel ist nach William Scagel (* 11. 2. 1873; 19. 3. 1963) genannt, einem in Michigan ansässigen Amerikaner, dessen Art großen Einfluß auf Messerhersteller aus aller Herren Länder hatte, wie zum Beispiel Bo Randall im zwanzigsten Jahr. In vielen Museumsbesuchen wird die Wichtigkeit des Meißels in der Geschichte der Menschheit geschätzt.

Dazu zählt das seit fast 100 Jahren bestehende German Blade Museum in Solingen[27], das sich der nationalen und globalen Entstehungsgeschichte von Schwertern und Schwertern sowie von Messern für den Alltagsgebrauch und von weltberühmtem Besteck verschrieben hat. In Steinbach an der Steyr, Österreich, gibt es auch ein Messermuseum[28] und das Musée de la coutellerie in der französischen Stadt Nogent[29] mit einem Fokus auf Werke von Nicolas Pletier (1828-1921).

Im Musée de la coutellier in Thiers, Frankreich,[30] stehen Nutzmesser vom XVI. Jahrhundert bis in die Moderne im Mittelpunkt, das Museo dell' Arte fabrile e di coltelleria in Maniago (Provinz Pordenone)[31] steht für die regionale traditionelle und moderne Messerproduktion, und das sardinische Museo del Coltello Sardo in Arbus, die sardinische ( "Provinz Cagliari"),[32] beherbergt unter anderem das weltweit größte Faltmesser.

Richard-Hehn, Norbert Klups: Messer. Heinz- Knorr: Messer und Degen. Klingen und Stahl: Technische Berücksichtigung von Klingen. Der Wieland Verlagshaus, ISBN 978-3-938711-04-0 Gabriele Mandel (Hrsg.): Das Messer. Parkland, Köln 1996, ISBN 3-88059-860-6 Jean-Noel Mouret: Messer. Der Gérard Pacella: 100 legendären Messer. Tosa, 2001, ISBN 3-85492-454-2. Vera Bianco Peroni: Die Messer in Italien - Die Messer in Kontinentalitalien.

Dr. Wolfgang Rausch: Das Messer, die Pistole und das Gerät. Messer. Motorbuch, Stuttgart 2005, ISBN 3-613-02472-1 Hans J. Wieland: Messer Catalog 2008 Das große Fachbuch für Messerenthusiasten. Seite 778 (778) High jump ? Heinrich Beck (ed.): Encyclopedia of Germanic Classical Studies. Hochsprung Heinz Knorr: Messer und Degen. Musée für Ur- und Frühgeschichte Potsdam, 1971, Volume 6, pp. 129-132. hochspringend ? Gerhard F. W. Holtmann: Research on medieval and early modern knives.

Koopli, Mailand 1996, zitiert in Gabriele Mandel (Hrsg.): Das Messer. Klett-Cotta, 2005, ISBN 3-608-94137-1. Hochsprung ? Gabriele Mandel (Hrsg.): Das Messer. National Geographic Deutschland 2003, S. 62-86. Hochsprung ? Lubo? Jirá?: Die Messer in Böhmen. 1961, S. 32. hochspringend Gerhard F. W. Holtmann: Forschung an mittel- und frühmoderne Messer.

Highspringen Jörg Kammerer (Hrsg.): Piraterie, Fälschung und Nachbildung.

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