Milchflaschen aus Glas

Glas-Milchflaschen

Die Faszination Glas - Flaschen und Gläser. Der perfekte Milchbehälter hat eine große Öffnung, die das Befüllen und Reinigen erleichtert. Die Glasflasche im Retro-Design ist ideal für Milch, Saft, Shakes oder sogar einen kleinen Blumenstrauß.

Melken im Glas - die Faktenkontrolle

In Österreichs Supersportmärkten hat kürzlich die Verwendung von Glasmilch wieder ein neues Kapitel aufgeschlagen. Manchen Menschen aus der Vergangenheit ist die Milchglasflasche noch bekannt; sie war die gebräuchliche Form der Milchverpackung im Lebensmitteleinzelhandel. Das Milchglasfläschchen war nur in ausgesuchten Bioläden, auf Bauernhöfen oder auf MÃ??rkten erhÃ?ltlich. Einige verwöhnen sich mit Erinnerungen an die Kindheit, andere genießen Glas als hochwertiges Verpackungsmaterial und als begehrte Abwechslung zu Kunststoff.

Inzwischen gibt es die Bergbauer Berghof-Milch von der Firma Schrodinger, die Bio-Vollmilch von Ja! ß natürlich, die Bergbauer Bio-Vollmilch von Spar Natur*pur, die Tiroler Bergbauern-Milch und die Bergbauer Bio-Milch von Almmilch von Zurück zum Ursprung und in der Kristallflache. Die Produkte sind so genannte "längere frische" Milcherzeugnisse. Erstmals werden auch Jogurtprodukte einiger der erwähnten Brands im Glas verkauft.

Die Abfüllung erfolgt bei der Bergland-Milch-Tochter Tirol Milch in Wörgl. Ein detailliertes Argument, warum sie sich gegen ein Leihgerät entschlossen haben, gibt es auf den Webseiten von Ja! natürlich und Tirol Milch. Ist es wahr, dass Mehrwegglasflaschen viel mehr Transport bewirken als Einwegglasflaschen? Nein. Denn gebrauchte Einwegglasflaschen werden nicht in Luftzufuhr gelöst und neue Einwegglasflaschen kommen (zum Glück) nicht vom Aussterben.

Einmalig wird eine Glas-Mehrwegflasche von der Glasfabrik zum Füller befördert. Dann wird es im Zyklus zwischen Abfüllern, Händlern, Verbrauchern und Retouren mehrfach mitgenommen. Anschließend wird es vom Abfueller zum Einzelhändler, zum Verbraucher, zur Altglasannahmestelle, zur Umschlagstation und zur Glasfabrik befördert, wo es aufgeschmolzen wird und von dort aus kontinuierlich neue Einwegglasflaschen zum Abfueller befördert werden.

Als transportbedingter Vorteil des Einwegsystems kann das Glas als Glasbruch auf dem Weg von der Altglasannahmestelle zur Glasfabrik befördert werden, so dass mehr Glas in einen Lastwagen paßt. Im Gegenzug macht das Glas im Einmalsystem den " Abstecher " über die Glasfabrik. Das Unternehmen Vetropack stellt die Flakons der neuen Milcherzeugnisse entweder im Laboratorium des Glaswerks Wörgl oder in der Nähe von Kreuzmünster her und befördert sie von dort zum Flaschenabfüller in Wörgl.

Das Altglas wird hauptsächlich wieder zu diesen Glashütten oder zur Fa. Stößle in Köflach oder zu einer Glashütte im benachbarten Europa befördert. Verhindern die speziellen Hygienevorschriften ein Leihgerät für Molkereiprodukte? Nein. Es ist sicher richtig, dass Molkereiprodukte andere hygienische Anforderungen stellen als Wasser oder Bieren. Sie haben seit geraumer Zeit gezeigt, dass Einzelhändler und Produzenten dieses Problem ohne Probleme bewältigen können.

In Mehrwegflaschen gibt es seit vielen Dekaden Vollmilch, früher auch in den großen Verbrauchermärkten und noch in vielen kleinen Läden. Es ist davon auszugehen, dass der Markt nur solche Nahrungsmittel vertreibt, die er für unbedenklich und gesundheitlich einwandfrei hält. Selbst wenn das Leerguts aus hygienischen Gründen mehrfach pro Woche eingesammelt werden muss, sollte dies in Läden, die tagtäglich mit Frischmilchprodukten und anderen Frischprodukten versorgt werden, kein Hindernis sein.

Die Recyclingquote ist bereits in den Umweltbilanzen enthalten, aber Glaseinwegflaschen haben immer noch eine schlechtere Performance als Mehrwegglasflaschen. Wenn der recycelte Anteil von Glasflaschen nicht so hoch wäre, würde die Packung bei der Ökobilanz deutlich weniger gut abschneiden als heute. Beim Weißglas, wie es in den neuen Milchflaschen eingesetzt wird, ist die Recyclingquote in der Regel etwas geringer.

Die bewährten Mehrwegsysteme für die Bereiche Biere, Mineralwässer, etc., aber auch für Milchprodukte bewähren sich seit Jahren. Man kann sich kaum vorstellen, dass Einzelhändler und Hersteller ernste Bedenken hinsichtlich der Unbedenklichkeit dieser Erzeugnisse haben würden, die sie seit jahrzehnte ohne Probleme vertreiben. Die Tatsache, dass in absolut außergewöhnlichen Fällen dennoch Beschädigungen auftreten können, betrifft sowohl Mehrweg- als auch Einwegglasverpackungen.

In mehreren Milchviehbetrieben werden ihre Erzeugnisse in Mehrweg-Glasflaschen abgefüllt, vor allem in Bio-Milch. Ökologisch besonders zu empfehlen sind diese regional wiederverwendbaren Erzeugnisse. Ist Pfandglasflaschen schwerfälliger als Wegwerfgläser? Bei der Vorstellung der neuen Einweg-Milchglasflaschen argumentierten mehrere Personen, dass sie viel einfacher seien als Pfundglas. Für einen Steiermärkischen Biobauernhof gibt es eine Milchpfandglasflasche inkl. Deckel auf 455g, die neuen Wegwerfglasflaschen auf 442g, eine weitere Wegwerfglasflasche eines Biobauernhofs aus dem Waldvill....

Für den Milchbereich gibt es Pfandflaschen, die noch 20g weniger Gewicht haben als die neuen Einwegflaschen. Auch bei den neuen Joghurten ist der Abgleich interessant: Das Glas wird mit einer Kappe auf 265g geliefert und bringt damit noch deutlicheres Gewicht auf die Waage als die bisherigen Einwurfgläser der Firma "Landliebe" mit 231g, und zwar obwohl sie mit 10% weniger aufgeladen sind.

Für die Wiederverwendung von Glaseinwegflaschen gibt es viele interessante Ideen: Im Durchschnitt konsumieren wir Österreicher knapp 80 Liter Vollmilch pro Jahr (Trinkmilchprodukte inkl. Joghurt und Sauermilch). Hat Glas nicht auch viele Vorzüge als hochwertige Verpackung? Das Glas ist ein hochwertiges Verpackungsmaterial und hat in vielen Anwendungsbereichen gegenüber anderen Verpackungsmaterialien entscheidende Vorzüge.

Das Glas ist ein inerter Werkstoff - keine Substanzen werden aus dem Glas in die Glasflüssigkeit gelöst, es schützt den Wert. Sollte eine Verpakkung jemals in die Natur gelangt sein, anstatt recycelt zu werden, dann ist Glas wahrscheinlich weniger schwierig als die von Kunststoff. Derjenige, der Glas sagt, muss auch sagen: wiederverwendbar!

Unsere Schlussfolgerung: Vollmilch in der Glasflasche wäre toll, aber nur in einem Einwegsystem! Bio-Produkte aus der Gegend in Mehrweg-Glasflaschen wären optimal. "â??Der Fachhandel akzeptiert keine neuen wiederverwendbaren Systeme, wie man sagt, weil sie Personen, Manipulationsflächen und TransportflÃ?chen erfordern. Wir empfehlen eindeutig nicht, Milcherzeugnisse im Einmalglas zu kaufen. Molkereiprodukte in Mehrweg-Glasanlagen wären dagegen ein großes, umweltschonendes Unterfangen.

Derjenige, der Glas sagt, muss auch sagen: wiederverwendbar! Sie möchten Milcherzeugnisse in einem Mehrweg-Glas-System haben? Erzählen Sie dem Fachhandel, was Sie davon halten und helfen Sie mit, dass in Zukunft umweltschonende wiederverwendbare Produkte im Angebot sind! Besprechen Sie mit uns auf den Facebook-Seiten von Spar, Ja! natürlich über Shärdinger, Tirol Milch und Back to the Origin!

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