Morgentau

Taubildung

Die Morgentauung ist das Auftreten von Tau am Morgen und besteht aus der Ausfällung feinster Wassertropfen auf der Erdoberfläche und an Pflanzen. Viele übersetzte Beispielsätze mit "Morgentau" - Englisch-Deutsches Wörterbuch und Suchmaschine für englische Übersetzungen. Außerhalb des Morgentaus glitzert der Tautropfen auf dem verkürzten Rasen und die rot gefärbten Weinblätter vor den Fenstern.

mw-headline" id="Siehe_auch">Siehe auch[edit source code]

Die Morgentauung ist das Tauftreten am Morgen und setzt sich aus dem Ausfällen feinster Wassertropfen auf der Erde und an der Pflanze zusammen. Die Temperaturminimierung dagegen erfolgt erst kurz vor Tagesanbruch, so dass die Betauung bis dahin andauert. Grundsätzlich kann es zu jeder Zeit des Tages zu Betauung kommen, wird aber tagsüber in der Regel als Schleier empfunden.

Dagegen hat der Morgentau oft den Nebeneffekt, dass der mögliche Schleier nur bis zu einer Körpergröße von wenigen cm (über vom Boden aus sichtbare Wiesen) bis zu einem Maximum von ein bis zwei Metern erreicht wird - deshalb wird er auch als Frühnebel bezeichnet. Sie kann im Winter bis zu 2 km hoch werden (siehe Peplopause), entwickelt sich dann aber in der Regel gegen 24 Uhr.

Der Frühnebel hat für die Flora und Fauna in der Wildnis und anderen Trockengebieten die wesentliche Aufgabe einer relativ gleichmäßigen Feuchtigkeitszufuhr. Viele bodennah lebende Arten können nur durch den isolierten oder regelmässigen Morgentau leben, und einige Arten von Käfern befischen die Tautropfen an ihren Antennen, Füssen, Schenkeln und der chitinösen Hülle.

Im Rahmen des Überlebenstrainings in der Wildnis lernen Sie unter anderem, wie Sie mit Abdeckplanen oder anderen Hilfen Taubildung auffangen können, um die Trinkwasserversorgung zu unterlegen. Das Verfahren ist in der Regel am wirksamsten im Morgengrauen. FÃ?r die Sternkunde ist der Tautau - und insbesondere der Morgentau - oft ein schweres Unterfangen.

mw-headline" id="Taubildung">Taubildung[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]

Bei der Kühlung der Raumluft unter den Betauungspunkt tritt der aus der Raumluft austretende Feuchtigkeitsdampf auf bodennahe Objekte. Das passiert besonders am Morgen, wenn die Temperatur aufgrund der fortschreitenden nachtaktiven Wärmestrahlung der Erdoberfläche am niedrigsten ist (Morgentau). Wenn die Tröpfchen dann einfrieren, wird dies als gefrorener Tautau bezeichnet, während die Resublimierung von Heißdampf zu Trockeneis als Rauhreif bezeichnet wird, der sich in Frost oder Raureif (Frost) verwandeln kann.

Mit zunehmender Raumtemperatur nimmt die maximal von der Raumluft absorbierbare Menge an Feuchtigkeit zu. Man spricht von der temperaturabhängigen Abhängigkeit vom wasserdampfgesättigten Luftgehalt, d.h. dass sich so viele Gasmoleküle aus der Raumluft an vorhandene Tropfen anheften, wie sich aus dem Tropfen auflösen, so wird der Kondensationspunkt genannt.

Kaum fällt die Lufttemperatur der zunächst auf der Erde befindlichen Luftschichten auf unter den Typpunkt, verdichtet sich der Luftdampf an den gekühlten Objekten zu kleinen Wasserkugeln, den so genannten Taupe Perlen. Kondenswasserprodukte, die sich unmittelbar in der Raumluft, d.h. nicht auf Flächen im Unterschied zu Tauen, bilden, sind für Trübung, Schleier und Bewölkung in einiger Entfernung von der Bodenoberfläche mitverantwortlich.

Durch die bei der Kondensierung freigesetzte Latenzenergie wird einem raschen Temperaturabfall entgegengewirkt und damit die Wirkung der Kühlung gedämpft. Taupunkt hingegen bedeutet einen Nettoverlust aus der Atmosphären. Das Adsorbieren von Luftwasser, das an wasseraufnehmenden Materialien (z.B. trockene Bodenoberflächen) bei Erhöhung der Luftfeuchtigkeit zu beobachten ist, wird in der Regel nicht als Taubildung im eigentlichen Sinn betrachtet.

Weil sie bei hoher Luftfeuchtigkeit (fast 100% in der den Blättern am nächsten liegenden Luftschicht) auftreten und diese Zustände auch durch eine Abnahme der Bodentemperatur in der Nacht hervorgerufen werden können, ist die Entkernung wetterbedingt schwierig von der Betauung zu trennen und erfolgt oft zeitgleich. Ein ausreichend starkes Abkühlen der Erdschicht und der darunter liegenden Luftschichten beginnt immer dann, wenn eine intensive Strahlung auftreten kann.

Das ist nach Einbruch der Dunkelheit der fallende Punkt, d.h. in der Nacht, wenn die Temperatur der Raumluft in der Regel am Morgen ihr Tiefstwert erreichen. Voraussetzungen dafür sind ein heiterer, ungetrübter Luftstrom, eine so unbewegliche Atemluft wie möglich und eine Bodendecke, die eine gute Wärmedurchgängigkeit gewährleistet. Das ist z.B. bei Rasen und Laub der der Fall.

Für die Betauung sind solche mit geringer Strahlungsleistung weniger auffällig. Alles, was die nachtaktive Strahlung behindert oder verringert, behindert oder mindert auch die Bildung von Tau. In der Regel wird auch die Windknappheit als Grundvoraussetzung bezeichnet. Für die Betauung ist daher eine stationäre Luftzufuhr von großem Nutzen, da der Fahrtwind sonst immer Warmluft einbringen würde, die bei Bodenkontakt eine Abkühlung bis unter den Betauungspunkt verhindern würde.

Allerdings nur in den Fällen, in denen der kondensierte Quellwasserdampf aus dem schwülen, wärmerem Erdreich wie in der Regel bei zentraleuropäischen Rasensorten ohne Probleme ausgetauscht werden kann. Auf trockenen Böden ist jedoch eine gewisse Belüftung erforderlich, um den Abwärtstransport von Dampf in der Luft aufrechtzuerhalten, der seinerseits auf die Verdampfung am Vortag oder auf nahegelegene Feuchtigkeitsquellen zurückzuführen sein kann.

Dementsprechend wurde auf trockenen Inselchen eine Betauung bei hoher Windgeschwindigkeit festgestellt. Da die Überlegungen zur Bildung von atmosphärischem Betauung durch Luftkühlung generell gültig sind, ist Betauung nicht notwendigerweise an spezifische Zeiten, Flächen oder Umgebungsbedingungen gebunden. Der Begriff wird jedoch in der Regel nur bei der morgendlichen Tropfenbildung auf Weiden und anderen Naturflächen verwendet.

Zudem geben diese insbesondere in der Hälfte des zwanzigsten Jahrhundert weitverbreiteten Messungen auf Kunstflächen nur Anhaltspunkte für das Potenzial zur Betauung durch den Zustand der Luft (Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luft, Wind mit langwelliger atmosphärischer Gegenstrahlung). Der integrierte Feuchtigkeitsgehalt über die Tiefen der verwendeten Bodenkolonne wird von Lysimetern bereitgestellt, so dass bei entsprechender Dimensionierung nur der Nettoverlust aus der Luft erfasst wird (Taupunkt), nicht aber Kondenswasser aus dem geringsten Wasserzyklus zwischen Erde und Fläche (Destillation).

Quantitativ ist die Betauung besonders wichtig in den Tropen, wo die Raumluft viel Feuchtigkeit beinhaltet und sich durch die Wärmeabstrahlung abkühlen kann. Inwiefern große Beregnungseffekte, z.B. in Dunstwüsten wie der namibischen oder der Atacama, allein durch Tautropfen möglich sind, ist jedoch kontrovers, da hier die Nebelausfällung in der Regel eine viel grössere Bedeutung hat.

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