Nürnberger Trichter Nürnberg

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Im rauchfreien Nürnberger Trichter sind alle Zimmer mit einem Flachbildfernseher ausgestattet. Nürnberg Trichter Dadurch ist die Kraft des Schornsteins erreicht. "Dieses Sprichwort kann man auf einigen in Nürnberg verkauften Ansichtskarten lesen. Oft wird ein Foto angezeigt, auf dem ein Dozent mit einem Trichter - dem Nürnberger Trichter - in das Wissen einer kleinen Schülerin einzutreten schein. Aber auch als Souvenir kann der Nürnberger Trichter in verschiedenen Miniaturversionen nach Haus gebracht werden, damit sich die Besucher der fränkischen Metropole an ihren Aufenthalt in Nürnberg errinern können.

Der Nürnberger Trichter ist sicher alles andere als eine simple Art der Lehre und hat sogar so manchen Nicht Nürnberger zum Verspotten gebracht. Der Nürnberger Trichter geht jedoch bis ins XVII. Jh. zurück. In Nürnberg hatte sich ebenfalls eine solche Vereinigung herausgebildet, die sich "Pegnesischer Blumenorden" nennt.

Unter der Leitung von Philipp Harsdörffer und Signund von Burken zielte der Pegnesianische Blumensorden auf die Förderung der deutschen Poesie und Literatur. Um seine eigene deutschsprachige Ausdrucksweise wieder in den Mittelpunkt zu rücken, schuf Philipp Harsdörffer insbesondere viele ausländische Germanisierungen. Harsdörffer hatte, wie man damals schon von den Nürnberger Meistersängern wusste, neben seiner bildnerischen Aktivität auch etwas Pädagogisches und Schulmeisterhaftes in sich.

Deshalb verfasste er gegen Ende des dreissigjährigen Krieges ein poetisches Lehrbuch mit dem Namen "Poetischer Trichter". Philipp Harsdörffer (der von 1607 bis 1658 lebte) verbreitete sich immer mehr. Aus diesem beliebten Roman entwickelte sich bald der Begriff "Nürnberger Trichter", der sich rasch zu einem populären Idiom entwickelte. Wahrscheinlich hat das heute gebräuchliche Begriff "Trichter" seinen Anfang bei den Römern.

Es wird davon ausgegangen, dass das "e" oder "a" in diesem Begriff in Nürnberg durch ein "i" abgelöst wurde. Denn Nürnberg spielte damals eine wichtige Vorreiterrolle bei der Herstellung von Metall- und Haushaltswaren. Ab 1442 lässt sich das Stichwort "triechter" zurückverfolgen, was heute der "Trichter" ist. Unglücklicherweise kann sich kein Student sein Wissen buchstäblich über den Nürnberger Trichter in ihn einbringen lässt.

Als Souvenir wird es aber auch heute noch in den Nürnberger Andenkenläden erworben und von den Gästen als Souvenir ihres Besuchs in Nürnberg weggenommen. Damit hat sich der Nürnberger Trichter zu einem weithin sichtbaren Wahrzeichen der modernen Metropole Franken gewandelt. Nürnberger Trichter Seit 1969 gibt es in Nürnberg einen Fastnachtsverein namens "Nürnberger Trichter".

Der Nürnberger Trichter wird von der Karnevalsgemeinschaft alljährlich an Menschen vergeben, die als witzig angesehen werden. Weiterführende Beiträge zum Thema: Woher hat die Hansestadt Nürnberg ihren Nicknamen?

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