Ostfriesentee

Westfriesentee

Ostfriesentee ist eine besondere, kräftige Teemischung aus Ostfriesland, die aus bis zu zehn Schwarzteesorten besteht, hauptsächlich Assam-Tee. Lediglich ein in Ostfriesland gemischter Tee darf als "echte Ostfriesische Mischung" bezeichnet werden! Kurze Einführung in die ostfriesische Teezeremonie durch Menna Hennsmann, Leer.

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Ostfriesentee ist eine besondere, starke Mischung aus Ostfriesland; sie enthält bis zu zehn Arten von Schwarztee, hauptsächlich Assam-Tee. Tees aus Sri Lanka und Afrika sowie Java-, Sumatra- und Darjeeling-Sorten werden ebenfalls beigemischt. Es gibt drei große Teehändler in Ostfriesland (Bünting, Theiele, Onno Behrends), die alle ihre eigenen Teegemische verkaufen.

In der Regel wird nur in Ostfriesland gemischter Ostfriesischer Teespezialitäten als Original Ostfriesischer Tees bezeichnet[1] Der Original Ostfriesische Teespezialitäten werden aus über 20 verschiedene Kaffeesorten zubereitet, da nur die Zusammensetzung vieler Kaffeesorten zu einer gleich bleibend hohen und gleichbleibenden Teesortenqualität führt und so geringe Qualitätschwankungen der einzelnen Komponenten (Teepartien) kompensiert werden. Hochsprung Michael Weber: Ostfriesentee: Kräftiger Ostfriesentee, gesichtet am 19. 12. 2012. Hochsprung tmdb.de: Bünting Tea Echt Ostfriesentee (1959), gesichtet am 16. 12. 2012.

mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten]

Aufgrund der großen Bedeutung des Tees in Ostfriesland hat sich im Laufe der Zeit eine Ostfriesentee Kultur entwickelt. Eine wichtige Komponente der Ostfriesengesellschaft und der Ostfriesenküche ist das Zähnchen ( "Teetied") oder die ostfriesene Teekerze ( "Tea Time"). Durchschnittlich hat jeder Ostfriesin im Jahr 2016 rund 300 ltr. gesoffen, das ist etwa das Elffache des durchschnittlichen deutschsprachigen Konsums.

Das bedeutet, dass die Ostfriesinnen den höchsten Pro-Kopf-Verbrauch an Tees der Welt haben. 1 ] Normalerweise trinkt man ostfriesischen Tees, eine Mixtur, die vor allem aus Assam-Sorten besteht und einen sehr schwarzen, starken Teesorten zubereitet. Jahrhunderts - etwa zur gleichen Zeit, als die Karriere der Erdäpfel zum Hauptnahrungsmittel wurde - in Ostfriesland verbreitet und wurde zunächst von Friedrich II. durchgesetzt.

Im Jahre 1768, nach dem Zusammenbruch der Königlich-Preußisch-Asiatischen Kompanie (Ostasiatische Handelskompanie) in Emden, bemühte er sich, die ostfriesische Bevölkerung am Tee-Trinken zu hindern, der mittlerweile beliebt geworden war. 6 ] Ostfriesland hat auf das Recht mit zunehmendem Schlepperkriminalität, Zivilungehorsam und geheimem Tee getrunken. In einem Schreiben vom 12. Juni 1779 schrieben die Ostfriesländer Gutshöfe einen Brief, in dem sie erklärten: "Der Konsum von Kaffee und Tee ist in diesem Land so allgegenwärtig und tiefgreifend, dass die menschliche Wesensart von einer schöpferischen Macht umgekehrtwerden müsste, wenn sie diesen Drinks plötzlich Gute-Nacht-Wiedergabe wünschen würde.

"Nach weiteren zwei Jahren gab der preußische Herrscher seinen Plan enttäuscht auf und ließ seine Ostfriesenuntergebenen das "chinesische Drachengift" wieder genießen. Die heute noch bestehenden großen mittelfriesischen Teehäuser Bünting (1806), Thomas (1873) und Onno Behrends (1886) wurden Ende des 19. Jh. erbaut. Heute ist die Bünting-Gruppe einer der grössten Unternehmer in Ostfriesland.

In Ostfriesland kam es im zwanzigsten Jh. im Rahmen der beiden Weltkriege wieder zu "Teenagerzeiten". Im zweiten Weltkonflikt wurden den Ostfriesinnen und Ostfriesinnen aufgrund von Devisenmangel auch monatlich pro Erwachsenem (ab dem Alter von 25 Jahren) zwanzig Gramme pro Jahr zugeteilt. Während des Kriegs wurde die Menge wieder auf 30 g angehoben, was den Ostfriesinnen wieder als zu niedrig schien.

Auf Lebensmittelstempeln bekamen die Ostfriesinnen die monatlichen Teerationen. 11] Die Ostfriesinnen und Westfriesen bedienten sich zudem "Teetabletten" aus Aromen und Zuckern, waren aber bald tief verärgert über den nahen Entzug ihres Lieblingsgetränkes. Das Ostfriesische Teegeschirr: Das Ostfriesische Teegeschirr: Durch die Handelsaktivitäten der holländischen East India Company kam auch Keramik nach Europa. Als besonders gut eignen sich Porzellangefäße für die Teezubereitung und als Trinkgefäße.

Bald wurde die Porzellannachfrage so groß, dass auch andere Staaten anfingen, Keramik zu importatie. Nach dem Fall Ostfrieslands an Preußen gründet der Große Friedrich die Ostasien-Handelsgesellschaft Emden in Emden, die in der kürzesten Zeit ihres Bestehens eine große Anzahl von Porzellangefässen und Tees von beachtlichem wirtschaftlichem Wert importiert.

Auch heute noch finden sich zum Teil original chinesische Porzellane aus dieser Zeit. Im Jahr 1709 wurde jedoch durch die Entdeckung von Johann Friedrich Böttger und Ehrlich Walther von Tschirnhaus in Dresden zum ersten Mal in Deutschland Keramik hergestellt. Besonders verbreitet waren in Ostfriesland Gerichte aus der Manufaktur Wallendorf. Ein solches Teeservice bestand aus einer Tee-Dose (Teeschale), einer Krug (Wanderkanne) und Bechern (Koppen, Kopkes) und früher auch einer Spülschüssel (Spölkummke), in der die Koppkes vor dem Nachfüllen kurz gespült wurden - es wurden noch keine Seifen verwendet.

Urspruenglich hatten die Becher noch keine Griffe, wie sie heute ueblich sind, und selbst Unterteller waren noch nicht bekannt. Teils in Ostfriesland selbst, teils im Freien, aber vor allem für Ostfriesland wurden später Kaffeelöffel entwickelt und es entstanden Teleskopschaufeln, Rahmlöffel und Zuckerzange, mit denen die Klötzchen (Kandiszucker) in die Schale gestellt werden, wie sie heute noch üblich sind.

Noch heute ist es in Ostfriesland weit verbreitet, einem Besucher bei seiner Ankuft eine kleine Teetasse zu bieten. Das ist die ostfriesische Form der Begrüßung des Gastes. Auch außerhalb von Ostfriesland wird der Zahnersatz gefeiert. Auch viele Verbannte Friesen und Freunde Ostfriesens nehmen an der Teegenehmigung teil. Sehr kleine, ultradünne Porzellanbecher sind am besten geeignet.

Der Teekrug kann aus Keramik bestehen oder auch nicht. Gießen Sie zuerst heißes Leitungswasser in die Kaffeekanne und spülen Sie sie aus. Im nächsten Schritt wird der gemessene ostfriesische Tees in die heiße Krug gelegt. Die gängigste Form ist: ein TL pro abgedeckte Schale und ein anderer "für die Kanne". Nun kann der Teesand durch ein Seiher in eine Servierpfanne überführt werden, um zu verhindern, dass Teezubereitungen in die Becher eindringen.

Bevor Sie gießen, legen Sie einen Klötzchen, ein großes Stück brauner oder weißer Zuckerguss, in die Glas. In der Regel wird die Creme am Becherrand sorgfältig eingearbeitet, so dass eine "Cremewolke" entsteht - auch "'n Wulkje". Mit fortschreitender Technisierung, die auch vor der ostfriesischen Agrarwirtschaft nicht stehen blieb, verblasste diese Überlieferung immer mehr, sondern der Teegenuss wurde mit Rahm aufbereitet.

Der Grund für diesen Prozess ist, dass man in der Vergangenheit den kostspieligen Klötzchen so lange wie möglich (bei mehreren Teetassen ) nutzen wollte. Pro Person in einer Tea-Runde sind mindestens drei Becher ein Minimum - wenn sie zuvor zurückgewiesen wurde, wird dies als grob bis anstößig angesehen. Indem Sie die Schale kopfüber auf die Schale stellen oder den Teelöffel in die Schale stellen, signalisieren Sie, dass kein weiteres Nachfüllen erwünscht ist.

Die ostfriesische Kaffeekultur beinhaltet auch die kleine Kaffeepause am Morgen (Elführtje) gegen 11 Uhr. Früher wurde für Neuankömmlinge außerhalb dieser festgelegten Teestunden erstmals eine Kännchentränke für den Kaffee zubereitet, eine Geschichte, die auch heute noch in vielen Ostfrieslandhaushalten zu finden ist. Älteste ist die über 2000 Jahre alter chinesischer Zuchttee.

Der Teegenuss kam im XVII. Jh. durch die Engländer nach Europa, die wiederum ihre eigene Kaffeekultur entwickelten. Inge Buck: Folklore und Gebräuche in Ostfriesland. Shuster Verlagshaus, Leere 1986, ISBN 3-7963-0237-8 Johann Haddinga: Das ostfriesische Teebuch. Ernst Müller: De Utroopers kleines Büchlein mit ostfriesischem Tees.

Verlagshaus für Urooper, Leere 2011, ISBN 3-93802020-21-0 Karl Wassenberg: Tea in East Frisia. Hochsprung 1991, ISBN 3-7963-0294-7. www. comb. schuster.com Der Deutsche Teeverband: T-Shirt als ökonomischer Faktor (Stand 4. 2017 ) (Erinnerung an das Original vom 2. 8. 2017 im Internetarchiv) Info: Der Archiv-Link wurde automatisiert genutzt und noch nicht abgefragt.

Der Verweis er, Germany (PDF; 11.0 MB) p. 2, retrieved on 1st October 2017. Countdown Ostfriesentee and Bluudruck are cultural heritage at ndr. de vom September 9th December 2016. Countdown ? 34 forms of culture newly added to the German Intangible Cultural Heritage Directory:

Ostfriesentee Kultur: UNESCO-Kommission, Deutschland, 7. Oktober 2016. Hochsprung Haddinga, S. 21-24. Hochsprung Haddinga, S. 35-39. Hochsprung Wolfgang Hase: Ostfriesischer Tee: die "Royal Preussian Asian Company". Höchstspringen Quote and original spelling after Haddinga p. 39. Highspringen Haddinga, p. 41-43. Highspringen Haddinga, p. 16-17. Highspringen english-fehnroute.de.

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