Petite Fleur

zierliche Fleur

In Bad Bergzabern zeigt sich die "kleine Fleur" auf vielfältige Weise: mw-headline" id="History">History[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Die Petite Fleur ist der Name eines Jazzmusikstandards, der 1952 von Sidney Bechet komponiert und 1959 von Chris Barber's Jazzband bekannt gemacht wurde. Die in New Orleans geborene Strassenmusikerin Sidney Bechet ging im Juni 1949 für das Internationale Jazzfestival 1949 de Jazzfestival nach Frankreich. Mit Guy Longnon (Trompete), Jean-Louis Durand (Posaune), Charlie Lewis (Klavier), Alf "Totole" Masselier bereitete er die Sidney Bechet All Star vor, Armand Molinetti (Schlagzeug) und James Campbell (Gesang); er selbst musizierte Sopransaxofon oder Klarinette. In der Folgezeit war er auch als Solist tätig.

Im Rahmen dieser Besetzung wurden am 23. Jänner 1952 in Paris unter Vogue #520121 elf Titeln aufgezeichnet, darunter seine eigene Komposition Petite fleur (small flower). Mit Claude Luter & Orchestra wurde das Werk am Jänner 1952 im Konzerthaus Pleyel in Paris (Vogue #520131) neu aufbereitet. Auffallend ist das vibratorreiche Sopransaxophon-Solo von Bechet.

Das Lied wurde dann zwei Mal mit dem Linienorchester aufgenommen, bevor Bechet es am 17. Mai 1954 in Brüssel mit Michel Aidoux im Radio in Belgien auftrat. Bei einem Konzert bei der Olympiade in Paris gab er am 28. Mai 1954 Petite fleur, wieder mit Lutters Orchestra und in der Posaune mit Dr. Peter H. E. H. E. H. E. H. E. V. als Posaunist.

Chris Friseur ist auf der Suche nach echtem Filmmaterial auf Petite fleur gestoßen. Das Instrumentallied nahm er zum ersten Mal am dritten Septembers 1955 auf, eine weitere Ausgabe vom zehn. Okt. 1956 tauchte auf der Schallplatte Chris Friseur Plays (Vol. 3) auf. Zum ersten Mal wurde als Einzelstück die von der Schallplatte Chris Friseurspiele (Vol. 3) entkoppelte Variante 1958 veröffentlicht, auf der Friseur selbst nicht zu vernehmen ist.

Nachdem die Öffentlichkeitsarbeit ausgeblieben war, beschloss die Schallplattenfirma Panye Noixa im Jänner 1959 die Wiederauflage - und zwar mit großem Aufwand. Lediglich in England wurde der Horn Boy Rag als B-Seite veröffentlicht, sonst der Wilde Katzen Blues auf der ganzen Welt. Die im Jazz-Katalog als Panye Noixa #NJ2026 eingetragene Singles stieg am 16. Mai 1959 in die britische Pop-Charts ein und erreichte dort den dritten Platz.

Nach seiner Publikation in Deutschland im Jahr 1959 belegte er den zweiten Platz in der Schlachtzug. Barber's Interpretation des creolischen Liedes Petite fleur wurde allein in den USA über eine Millionen Mal vertrieben. 2 ][3] Bis 1961 wurden schätzungsweise zehn Millionen Kopien von Petite fleur auf dem Weltmarkt vertrieben. Ebenso wird die Hinterseite der Schallplatte, der Wildcat Blue, manchmal fälschlicherweise Bechet zugeordnet, kommt aber von den beiden Musikern selbst.

Die Erfolgsgeschichte von Petite fleur steht für die Beliebtheit des englischen "Trad"-Jazz (eigentlich Dixieland) in Kontinentaleuropa, der hier in den späten 50er und frühen 60er Jahren einen gewaltigen Boom erfuhr. 4 ] Sidney Bechet konnte den großen Erfolgserlebnis seiner großartigsten Musik nicht mehr in vollem Umfang geniessen, da er kurz nach der Herausgabe der Hitversion am 16. Juni 1959 in Paris unterging.

Petite fleur hat bereits 34 Varianten herausgebracht - darunter Petula Clark, The Ventures, Hagen und Manu Dibango. 5 Bei Sidney Joseph Bechet sind 164 Titeln durch das ASCAP-Urheberrecht geschützt[6], darunter eine große Anzahl französischer Lieder. Die zierliche Fleur hat den Weg für viele popmusikalische Instrumentallieder wie Stranger on the Shore oder Summer Set von Acker Bilk geebnet.

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