Schmelztemperatur Frischhaltefolie

Aufschmelztemperatur Haftfolie

Bratenfleisch in Frischhaltefolie statt Aluminiumfolie wickeln? mw-headline" id="Geschichte">Geschichte[Bearbeiten | < Quelltext bearbeiten] Erfunden wurde Polyethylenterephthalat von den beiden Engländern John Rex Whinfield und J. T. Dickson. Bereits zwei Jahre später startete ICI die Pilotproduktion von Polyethylenterephthalatfasern unter der Marke Terylen.

ICI und Du Pont begannen 1953 mit der großtechnischen Faserproduktion. Auch in Deutschland konnten durch Lizenzierung Ballaststoffe aus Polyethylenterephthalat produziert und unter den Marken "Trevira" und "Diolen" vermarktet werden.

Vor allem in den 1970er Jahren verbreitete sich die Herstellung dieser Ballaststoffe schnell in der ganzen Welt. Unter den synthetischen Ballaststoffen nehmen Polyethylenterephthalatfasern die Spitzenposition ein. Beide sind Voraussetzung für semikristalline Flächen und Glasfasern. Die Schmelztemperatur beträgt zwischen 235 und 260 C (abhängig vom Kristallisations- und Polymerisationsgrad). Durch die Polykondensation in der Schmelzphase entstehen keine hinreichend großen Molekularmassen (in wirtschaftlich vertretbaren Zeiträumen).

Seit den 1950er Jahren wird PET zur Produktion sehr hauchdünner Schichten verwendet, oft unter dem Markennamen Hostaphan®, Mylar®. Einen großen und wichtigen Anwendungsbereich für Polyethylenterephthalat (PET) bilden Filme, die heute in Stärken von 1 bis 800 µm gefertigt werden. Die Anwendungen reichen von ultradünnen Schichten für Kunststofffolienkondensatoren, Schreibmaschinenbändern, Stanzfolien, Verpackungsfolien für aromaschutzgerechte Verpackung, Möbelfilmen, eingefärbten Lichtschutzfilmen, Kinofilmen, Fotofilmen, Röntgenfilmen, Elektroisolierfolien, Ankerrillenisolierfolien bis hin zu Foliendeckeln für Teststreifen in der Pharmaindustrie.

PET-Folien werden aus einem Rohmaterialgranulat produziert, das zunächst trocken oder unmittelbar aus der Gießerei (Uhde Inventa Fischer Prozess) wird. Beim Schmelzen durch Extrudieren und Filtern wird daraus über eine Breitschlitzform eine Schicht gebildet. Durch elektrostatisches Aufstecken auf eine Giesswalze wird der Flüssigschmelzfilm gedrückt und auf unter die Glasumwandlungstemperatur von PET, die ca. 65 bis 80 C beträgt, abgelassen.

Elektrostatisches Fixieren ist ein Applikationsverfahren für den Flüssigschmelzfilm, bei dem beispielsweise ein nicht isolierter Leiter im Millimetertakt direkt neben dem Schmelzfilm aufgebracht wird. Die Dipole der PET-Moleküle laden die dem Drahtseil zugewandte Folienseite auf. Dieser Prozess drückt den Schmelzfilm gegen die Giesswalze und verschiebt die Abluft zwischen der PET-Folie und der abgekühlten Giesswalze.

Durch den anschließenden Stretchprozess erreicht die Schicht ihre endmechanischen Fähigkeiten. Zum Strecken muss die Folien über die Scheibentemperatur hinaus wiedererhitzt werden. Für die Längsdehnung wird die Folien über beheizte Rollen geleitet, auf eine Dehnungstemperatur von z.B. 85 C° erhitzt und in einem Dehnungsabstand mit einem weiteren IR-Strahler 2,5 bis 3,5 mal in Längsrichtung gestreckt.

Dies geschieht in einem Spreizrahmen, in dem die Folien an den Seitenkanten durch Clipketten festgehalten werden. Zunächst wird die Folien mit Heißluft erwärmt und dann in der Weite gedehnt. Als letzter Prozessschritt folgt die Thermofixierung der Film. Der noch in der Clipkette eingeklemmte Film wird auf eine Betriebstemperatur zwischen 200 und 230 C erwärmt. Anschließend wird der Film aus der Clipkette entfernt und die Folientemperatur erhöht.

Dadurch wird die Spannung in der Schicht gelöst. Bei späterer Verwendung bei höheren Betriebstemperaturen (>80 C) und Dimensionsstabilität der Verbundfolie ist es ratsam, diese in einem Backofen über der späten Betriebstemperatur vorzukrummen, um sie zugfrei zu machen. Während dieses Prozesses ändern sich die Abmessungen der Schicht entsprechend dem Herstellungsverfahren.

Deshalb gibt es bei einigen Herstellern auch Pre-Shrunk-Folien für Hochtemperatur-Anwendungen. Hierdurch werden die Wicklungseigenschaften der veredelten Schicht optimiert. Solche Schichten werden auch zum Verfilzen von Möbelfolien eingefärbt. Wird ein Teil der Therephthalsäure durch isophthalische Säure verdrängt, sinken der Aufschmelzpunkt des Rohmaterials und die Tendenz zur Kristallisation und es bildet sich PETIP. Siegelfolien werden durch Coextrusion von PET mit PETIP produziert.

Häufig werden die veredelten Schichten mit anderen Schichten überzogen oder verfestigt. Verbundwerkstoffe sind z. B. aromaundurchlässige Filme für Kaffeeverpackungen. Metallbeschichtetes PE-Terephthalat (Abkürzung: MPET) wie z. B. biciaxial ausgerichtetes PET (boPET, Mylar) wird für Rettungsmatten und als Flammschutzmittel genutzt. ? abbcd Eintragung von PE-Terephthalat in die Stoffdatenbank GESTIS der IFA, abrufbar am Stichtag 31. Dezember 2017 (JavaScript erforderlich).

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