Schneebesen

Quirl

Mit dem richtigen Schneebesen gelingt es Eischnee und Co. buchstäblich im Handumdrehen. Version C3.BChrungen_und_Anwendungen">Ausführungen und_Anwendungen[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]

Der Schneebesen oder Schaumklopfer, in der Schweiz der Schneebesen, in Österreich die Schneestange,[1] ist ein Haushaltsgerät, mit dem fluessige oder halbfluessige Inhaltsstoffe und Mischungen geschlagen, feingeschlagen oder aufbereitet werden. Der Name des Schneebesens leitet sich von dem durch das Schlagen von Eiweiß erzeugten Eiweiß und der Bauweise des Gerätes ab, das an einen Stabquirl erinnert.

Die Auspeitschung geeigneter Flüssigkeit geschieht mit diagonal kreisender Bewegung der Schneeschläger vom Handwurzelgelenk aus. Erst in der Renaissance, als Eiweiß als Backmittel erkannt wurde, entstand die Idee, Inhaltsstoffe schäumend zu schlagen. 3: Neben der Entstehung von Backwaren, die mit Eiweiß gelöst oder mit Eiweißmassen verfeinert wurden, veränderten sich auch die servierten Desserts:

Syllabub, eine Mixtur aus geschlagenem Eiweiß, Weißwein und Rahm, war eines der populärsten Desserts der Elisabethaner. Ein Teil der älisabethanischen Festessen war auch die sogenannte "Schneeschale", die aus Eiweiß, Rahm, Hagelzucker und Rosewasser auf großen Tellern gestapelt war. 3 Die Entstehung solcher Geschirre war zunächst nicht von einer fachlichen Erarbeitung der entsprechenden Haushaltsgeräte durchlaufen.

Daß diese Höfe im XVII. Jh. dennoch zum Vermächtnis der wohlhabenden Familien gehören, lag letztendlich daran, daß diese genügend Mitarbeiter einstellten, um Eiweiß, Eigelbe oder Rahm in einem zeitaufwändigen Prozess aufzuschlagen. Obwohl der Schneebesen ab Ende des achtzehnten Jh. vermehrt im Haushalt als das am besten geeignete Küchengerät zur Emulgierung von Flüssigmengen eingesetzt wurde, wurde er bis weit in das neunzehnte Jahrhundet.

Jahrhunderts in vielen Häusern noch immer in der Regel Eiweiß oder Eigelbe mit einem kleinen Bündel von entrindeten Zweigen (typisch Birkenzweigen) oder gar zusammengebundenen Daunen aufbrechen. Individuelle traditionelle Rezepturen deuten darauf hin, dass der Geschmack des geschlagenen Eiweißes während des Schlages durch Bindung an Pfirsichzweige oder schmale Zitronenschalenstreifen aufbereitet wurde. 2: Ein Kochrezept aus der Shakergemeinde des achtzehnten Jahrhunderts rät gar ausschliesslich zur Anwendung von Pfirsichzweige im Frühjahr: Handmixer zum Schlagen von Flüssigkeiten:

Genauso arbeitsintensiv wie geschickte Arbeit mit dem Schneebesen. Biene Wilson: Betrachten Sie die Gabel: eine Geschichte darüber, wie wir kochen und essen. Pinguin Books, London 2013, ISBN 978-0-141-04908-3. Ulrich Ammon: Die Deutschsprachigkeit in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Die Gruyter, Berlin 1995, ISBN 3-11-014753-X, S. 342, 366 (begrenzte Voransicht in der Google Buchsuche).

UPNE, 1987, ISBN 0874514266, S. 51 (Zurückgerufen am 15. September 2012). Macmillan, 1970, ISBN 0020098103. ? Bee Wilson: Betrachten Sie die Gabel. S. 214. ? Bee Wilson: Betrachten Sie die Gabel. S. 218. ? Bee Wilson: Betrachten Sie die Gabel.

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