Schramberg Smf

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Mit der Majolikenfabrik Schramberg wurde die erste Tongeschirrfabrik im ehemaligen Württembergischen Reich gegründet. 1] Bis 1829 hieß die Firma Faist'sche Steinutfabrik. Am Standort Schramberg wurde alles gefunden, was für die Fertigung vonnöten war. Eine leere Schleuse für die Herstellung, genügend Brennholz als Rohmaterial für die Öfen und die benachbarte Firma als Wasser- und Energierückgewinn.

Auch die Gegend um Schramberg war strukturell schwach und es war leicht, genügend Arbeitskräfte zu finden. Im Jahre 1829 trat Baron Ferdinand von Uechtritz als Teilhaber bei. Von 1829 bis 1883 trug die Firma den Namen Uechtritz und Fälsch. Mit finanzieller Unterstützung von Baron von Uechtritz konnte hinter dem Schloß eine neue Produktionsstätte gebaut werden, die die Produktivität deutlich steigerte.

Im Jahre 1860 beschäftigte die Produktionsstätte 100 Mitarbeiter. Im Jahr 1883 wurde das Werk an Villeroy & Boch veräußert. Das Unternehmen als Tochter von Villeroy & Boch in Mettlach führte die Produktion von Majolika und Keramik bis 1912 fort und erwarb mit seinen Erzeugnissen einen gewissen Ruhm. Das Mutterunternehmen verloren das Zinsen und verkauften das Unternehmen 1912 an die juedischen Brueder Moritz und Leopold Meyer.

Bei den Gebrüdern Meyer wurde die Marke SMF in ihrer ersten Fassung mit einer Tanne vorgestellt. Im Jahr 1918 wurde die Gesellschaft in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung umgestaltet. Moritz Meyers Vater Peter Meyer wurde 1922 zur Welt gebracht. Ständig waren die Brüder Meyer auf der Suche nach neuen Entwürfen und ließen diese von renommierten Designern ausarbeiten. 2] Nachdem Zéisel nicht mehr für die Gesellschaft tätig war, wurden oft Modelle mit ihren Konturen eingesetzt, insbesondere im populären Mondrian-Design.

Das Dekret über die Nutzung von jüdischem Eigentum, das 1938 nach den November-Pogromen erlassen wurde, erzwang den Verkauf der Lager. 1949 kehrte Peter Meyer mit seiner Gastfamilie nach Schramberg zurück. Es wurde der Gastfamilie umgehend ermöglicht, die Produktion wieder zu leiten. Peter Meyer verheiratete 1958 Julie Broghammer und hatte zwei Patenkinder. 1970 übernahmen er die Firma als Alleineigentümer und setzten die Tätigkeit seines väterlichen und seines ungarischen Bruders fort.

Peter Meyer ist 1980 gestorben. Im Laufe der folgenden Jahre wurde das Unternehmen nicht von mehreren Geschäftsführern mit Erfolg geleitet, und 1989 wurde das Traditionsunternehmen schlussendlich geschlossen. Joanna Flawia Figiel: Musterrevolution - Sprühdekorkeramik um 1930 Hatje Cantz, Karlsruhe 2006, ab 159. Joanna Flawia Figiel: Umdrehung der Dekore - Sprühdekorkeramik um 1930 Hatje Cantz, Karlsruhe 2006, 16, 60, Dieter Zühlsdorff: Marken-Enzyklopädie.

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