Schutzgas

Inertgas

Ein Überblick über das breite Spektrum der Schweißschutzgase und deren Anwendungsbereiche. Informieren Sie sich über Schutzgase beim Schweißen und welche Schutzgase Sie für Ihr Schweißgut benötigen. Inertgas ist ein Gasgemisch, das dazu dient, Luft aus der Atmosphäre zu verdrängen. Auf der anderen Seite trägt das Schutzgas auch dazu bei, dass eine Sauerstoffversorgung stattfinden kann.

mw-headline" id="Lebensmittel">Lebensmittel[Bearbeiten | < Quellcode bearbeiten]

In diesem Beitrag geht es um die technische Anwendung des Begrenzungsgases. Für den Einsatz im Lebensmittelbereich s. Schutzgas. Ein Schutzgas ist ein Schutzgas oder eine Gasmischung, die die Funktion hat, die Atmosphäre in der Erde und insbesondere den Luftsauerstoff zu verschieben. In Lebensmittelverpackungen wird oft Schutzgas eingesetzt. Je nach zu verpackenden Nahrungsmitteln setzt sich die Begasungsatmosphäre aus naturbelassenen, geruchs- und geschmacklosen Luftbestandteilen zusammen, z.B. Kohlendioxid (CO2) oder N2 oder, wie bei frischem Fleisch, O2 (O2)[1], deren Anteil je nach Erzeugnis unterschiedlich ist.

Arbeitsgase sind keine Zusätze im Sinn des Lebensmittelrechts. Allerdings ist ein Etikett gemäß § 9 Abs. 7 der Verordnung über die Zulassung von Zusatzstoffen erforderlich: "Verpackt in einer schützenden Atmosphäre". beim Schutzgasschweißen werden der Schutzgasbogen und das Schweißbad durch ein Schutzgas vor atmosphärischen Gasen (N2, O2, H2) abgeschirmt. So kann das Metallsubstrat nicht mit dem atmosphärischen Sauerstoff reagieren (Korrosion, Verbrennung) oder auf metallurgischem oder mechanischem Wege Porositäten in der Schmelze bilden.

Die Schutzgaswahl kann neben der rein schützenden Funktion auch die Falzform, die Spaltüberbrückungsfähigkeit, das ZÃ??ndverhalten, die LichtbogenstabilitÃ?t oder den Tröpfchenwechsel beeinflussen. Im Rahmen des Schutzgasschweißens nach DIN 1910-100 wird zwischen dem Metall-Schutzgasschweißen (MSG) und dem Hartbogenschweißen (WSG) und deren Teilprozessen unterschieden. Je nach Prozess, Material oder besonderen Verfahrensanforderungen unterscheiden sich die eingesetzten Begleite.

Schutzatmosphäre für das Metall-Lichtbogenschweißen von unlegierten und niedrig legierten Stählen sind z. B. CO 2 oder Mischungen aus Argon und CO 2. Bei hochlegierten Stählen werden in der Praxis in der Hauptsache argonreiche Mischgase mit nur wenigen Prozentpunkten O2 oder CO 2 verwendet. Die Schweißnähte von Leichtmetall, Stahl, Magnesium o. ä. werden in der Praxis meist mit Argon oder Argon-Helium-Gemischen hergestellt.

Wenn im Schutzgas Wirkstoffe wie O2 oder CO2 oder H2 vorhanden sind, sprechen die DIN EN ISO 14175 und DIN 1910-100 vom Metall-Aktivgasschweißen. Wenn nur Argon oder Helium oder deren Mischungen eingesetzt werden, sprechen wir vom Metall-Inertgasschweißen. In diesem Fall handelt es sich um ein Schutzgasschweißen. Die Mischungskomponenten Argon, Heißluft, Kohlendioxid, aber auch Sauerstoffe, Wasser und Flüssigstickstoff sind möglich.

Für die Einstufung der Schweißschutzgase gilt die Europanorm DIN EN ISO 14175 "Gase und Mischgase für das Schutzgasschweißen und damit zusammenhängende Prozesse". Die gute Begasung des Schutzgases ist in hohem Maß von der fluidischen Auslegung des Brenner und den richtig ausgewählten Rahmenbedingungen in der Schweißproduktion abhängig. Mit der Sauerstoffmessung [4] kann die Güte der Begasungsabdeckung im Prüflabor unter Einbeziehung des Störlichtbogens mengenmäßig bestimmt werden.

Auch in der Härterei wird Schutzgas eingesetzt, denn der gasförmige Stick- oder Schwefelwasserstoff im Härterei-System bewirkt, dass sich der zu härtende Werkstoff nicht durch den Einsatz von Luftsauerstoff ändert. Im Bereich der Elektrik wird mit Schutzgas die elektrische Ableitfähigkeit in der Nähe von Schalterkontakten reduziert. Informationen zu Rindfleisch, das in modifizierter Atmosphäre mit erhöhter Sauerstoffkonzentration abgepackt ist.

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